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Drastische Förderkürzung der OPEC

Es ist eine historische Kürzung der Förderquote: Die OPEC wird ab Januar täglich 2,2 Millionen Barrel weniger Öl auf den Markt bringen. Das ist die größte Reduzierung seit der Einführung der Quote Anfang der 1980er Jahre. Und sie ist damit noch deutlicher ausgefallen, als allgemein erwartet wurde. Seit September beläuft sich die gesamte Förderkürzung der OPEC somit auf 4,2 Millionen Barrel. Gebracht hat es allerdings nichts, im Gegenteil.
Der Preisverfall konnte nicht gestoppt werden. Nach einem kurzen Anstieg geriet der Rohölpreis erneut in den freien Fall. Die US-Referenzsorte WTI unterschritt sogar zeitweilig wieder die Marke von 40 US$ und notiert zur Zeit bei 40,40 US$ pro Barrel, während die Nordseesorte Brent weniger schwere Verluste hinnehmen musste und aktuell 45,60 US$ kostet.
Die Konjunktursorgen wiegen weiterhin schwerer als die Angst vor einer Ölknappheit. Aufgrund der sinkenden Nachfrage ist der Markt gesättigt und die Förderkürzung eher ein Abbau von bestehenden Überkapazitäten. Auch die erneut gestiegenen US-Lagerbestandsdaten für Öl und seine Nebenprodukte sind ein Indiz für diesen Trend. Und aufgrund der prekären Situation einzelner Förderländer, deren Staatsfinanzen aufgrund des niedrigen Ölpreises zunehmend leiden, ist fraglich, ob sie die gesenkte Förderquote nicht unterlaufen werden. Russland, das ebenfalls an der Konferenz teilgenommen hat, schließt sich zumindest nur vorerst und nur unter Vorbehalt einer Kürzung an.

Heizölpreise

Heizölpreise nach Städten
Stand:18.05.2012
StadtBrutto*
Berlin84.86€
Bremen84.94€
Dresden87.48€
Düsseldorf85.57€
Erfurt87.55€
Hamburg84.09€
Hannover85.58€
Heidelberg86.05€
Kiel85.57€
Magdeburg86.39€
Mainz85.86€
Potsdam85.29€
Saarbrücken87.02€
Schwerin86.13€
Wiesbaden87.01€
Würzburg89.07€
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Heizölpreis-Trend

Veränderung zum Vortag: fallend 
Heizölpreis-Entwicklung
(Stand: 18.05.2012)
1 Woche  -1.08%
1 Monat  -3.84%
3 Monate -7.27%
6 Monate -3.04%
1 Jahr  +10.33%

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