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Heizölpreis-Analysen

Wöchentliche Analysen zur Heizölpreisentwicklung

Freitags erscheint hier eine Analyse zur Preisentwicklung bei Roh- und Heizöl. Die Analysen informieren über Heizölpreis-Tendenzen und -Trends und erklären, welche Faktoren den aktuellen Heizöltagespreis bestimmen. Bei der Vielzahl von Faktoren, die bei der Heizölpreis-entwicklung eine Rolle spielen, ist das nicht immer einfach.

Mehr zu den Themen Heizölpreisentwicklung und Heizölpreis-Trend gibt es in unseren Heizöl-News und den Heizöl-Charts.

Ausklang einer ruhigen Woche

20.04.2012 - Heute geht eine beinahe ereignislose Woche zu ende - gemessen an der Bewegung der Heizölpreise. Die Märkte suchen offenbar nach neuen Impulsen, die eine eindeutige Richtung vorgeben können. In dieser Woche gab es diese Impulse nicht.

Die Konjunkturnachrichten zeigen einfach keine klare Richtung auf. Es brummt ein kleines bisschen weniger in China, Indien jedoch holt auf. Die EU-Staaten im Süden Europas haben mit großen Problemen zu kämpfen, stemmen sich aber vehement dagegen; und in der BRD sieht es erstaunlich rosig aus. Aus den USA kommen ebenfalls unklare Impulse mal in die eine, dann in die andere Richtung. Und dass es Gespräche gibt mit der iranischen Staatsführung zeigt noch kaum Wirkung. Die allgemeine Skepsis ist - nicht zu Unrecht - groß.

Ostern brachte sinkende Heizölpreise

13.04.2012 - Nach Ostern begann die kurze Woche mit sinkenden Heizölpreisen. Der Euro zeigte sich weitgehend stabil, die Rohölpreise waren deutlich gefallen. Doch zum Ende der Woche zogen Euro und Rohölpreise wieder an - wenn auch in einem schmalen Band. Die Märkte suchen nach stabilen Impulsen. Die aktuellen Konjunkturnachrichten weisen keinen eindeutigen Weg.

Die Iran-Krise gilt als eingepreist. Die Rohölpreise sind schlicht zu hoch - und in manchen Volkswirtschaften eine echte Bedrohung für das zarte Pflänzchen Aufschwung. Insbesondere in den USA, wo die Abgabenlast auf Benzin, Diesel und Heizöl viel geringer ist als beispielsweise bei uns, gelten hohe Rohölpreise als Konjunkturkiller. Denn ein sehr großer Teil der US-Konjunktur wird bestimmt vom privaten Konsum. Und wenn das Tanken teurer wird, spart man eben am Konsum.

Dass sich nun eine Lösung des Iran-Konfliktes abzeichnen könnte, gibt Grund zu vorsichtigem Optimismus. 

Wechselhafte Woche

05.04.2012 - Die Woche begann stabil und endete mit einem kleinen Chaos. Während der Euro ab Mitte der Woche erheblich unter Druck geriet, stiegen die Rohöl-Notierungen bis zum Donnerstag leicht an. Dann bestätigte das DOE die zuvor veröffentlichten Zahlen des API und die Rohölpreise fielen erheblich.

Der Bestandsaufbau bei den Rohölvorräten der USA ist gigantisch. Ein so hohes Plus hatte es zuletzt 2008 gegeben. Die Reaktion der Märkte erfolgte prompt, Brent fiel bis zum Handelsschluss um bis zu 2,50 Dollar je Barrel, WTI ebenfalls.

Doch an diesem Freitag rückt die europäische Gemeinschaftswährung in den Fokus. Denn wenn der Eurokurs den charttechnischen Widerstand bei knapp über 1,31 Dollar durchbrechen sollte, wird das Minus noch deutlich größer ausfallen. Enttäuschung über den Verlauf einer spanischen Anleiheauktion befeuert diesen Trend.

Woche der Konsolidierung

23.03.2012 - Nach dem Anstieg der Börsenindizes und Rohstoffpreise in den letzten Wochen geht es aktuell in Richtung Konsolidierung. Weder die Euro-Schuldenkrise noch der Iran-Konflikt spielen derzeit eine große Rolle. Die recht durchwachsenen Konjunkturmeldungen in dieser Woche ließen Impulse in beide Richtungen zu. Allerdings nähert sich der Stichtag des Öl-Embargos gegen den Iran. Das Säbelrasseln dürfte in absehbarer Zeit lauter zu vernehmen sein. Das Ergebnis wäre leicht vorhersehbar: erneut zunehmende Nervosität an den Rohstoffmärkten.

Das zuletzt hohe Rohölpreisniveau droht das Wachstum des zarten Pflänzchens aufkeimender Konjunkturhoffnungen nachhaltig abzuwürgen. Saudi-Arabien kündigte in dieser Woche an, den täglichen Ausstoß von Rohöl zu erhöhen. Gleichzeitig jedoch scheint die Nachfrage vom Angebot überflutet zu werden, ohne dass es zu spürbaren Erleichterungen am Rohstoffmarkt käme.

Auch wenn der Iran aktuell kein Thema in den Nachrichten ist - die Angst vor der Eskalation des Konfliktes ist eingepreist. Das Thema wird sicherlich schon bald wieder die Nachrichtenlage bestimmen. Und könnte sich erneut verteuernd auf die Heizölpreise auswirken.

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Heizölpreise

Heizölpreise nach Städten
Stand:18.05.2012
StadtBrutto*
Berlin84.86€
Bremen84.94€
Dresden87.48€
Düsseldorf85.57€
Erfurt87.55€
Hamburg84.09€
Hannover85.58€
Heidelberg86.05€
Kiel85.57€
Magdeburg86.39€
Mainz85.86€
Potsdam85.29€
Saarbrücken87.02€
Schwerin86.13€
Wiesbaden87.01€
Würzburg89.07€
* 3.000 Liter Heizöl an eine Verwenderstelle in €/100 Liter inkl. MwSt.
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Heizölpreis-Trend

Veränderung zum Vortag: fallend 
Heizölpreis-Entwicklung
(Stand: 18.05.2012)
1 Woche  -1.08%
1 Monat  -3.84%
3 Monate -7.27%
6 Monate -3.04%
1 Jahr  +10.33%

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