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Heizölpreis-Analysen

Heizölpreis hält sein Niveau

03. September 2010 - Der deutsche Heizölpreis hat sich diese Woche erneut in einem sehr engen Preiskorridor bewegt. Innerhalb dieses Rahmens schwankte er jedoch beständig, den Vorgaben vom Weltmarkt folgend. Mit heute bundesweit durchschnittlich 67,10 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) erreicht der Heizölpreis das obere Ende dieses Korridors, bleibt aber insgesamt in seinem bestehenden Seitwärtstrend.
Die Nachfrage zieht auch diese Woche weiter an. Die ungewöhnlich kalte Witterung am Ende des Sommers lässt viele Heizölkunden früher bestellen als gewöhnlich. Zudem ist der Preis auch weiterhin durchaus als attraktiv zu bezeichnen und in der kommenden Woche kann mit einer Fortsetzung des Seitwärtstrends gerechnet werden. In einigen Regionen kommt es bereits zu Lieferzeitverlängerungen aufgrund des hohen Auftragsaufkommens. Nachfragebedingte Preisaufschläge sind jedoch noch nicht spürbar.

Die Nachfrage steigt

27. August 2010 - Die Heizölpreise in Deutschland sind auch in dieser Woche stabil geblieben. Trotz anhaltender Schwankungen auf dem internationalen Rohölmarkt setzt sich der Seitwärtstrend fort. Der Euro konnte gegenüber der Leitwährung im Ölgeschäft, dem US-Dollar, diese Woche nicht zulegen und damit keine Preisentlastung schaffen. Mit einem bundesweiten Durchschnittspreis von 66,10 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) liegt der Kurs heute in etwa auf dem Niveau der Vorwoche.
Die Nachfrage steigt deutlich an. Mit dem Spätsommer rückt auch die Heizsaison näher. Viele Kunden nutzen die recht attraktiven Heizölpreise, um sich bereits jetzt zu bevorraten. Für die kommende Woche ist eine Fortsetzung des Seitwärtstrends wahrscheinlich. Dennoch muss auch weiterhin mit kurzfristigen Ausschlägen in jede Richtung gerechnet werden.

Weltmarkt schwankt, Heizöl stabil

20. August 2010 - Wenig Bewegung kennzeichnete diese Woche den deutschen Heizölpreis. Trotz starker Schwankungen auf den Aktien- und Rohstoffmärkten, sorgte das Zulegen des US-Dollars gegenüber dem Euro für nur geringe Preisausschläge. Aktuell befindet sich der deutsche Durchschnittspreis für Heizöl mit 66 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) nur minimal über dem Niveau der Vorwoche und im mittleren Bereich des dieswöchigen Preiskorridors. Damit bleibt der momentane Seitwärtstrend weiterhin intakt und der Kurs insgesamt günstig.
Auf dem Weltmarkt herrscht Nervosität, so dass weitere Preisrückgänge möglich sind. Allerdings müsste sich der Euro deutlich erholen, um eine deutliche Korrektur Wirklichkeit werden zu lassen.

Heizölpreis erreicht Wochentief

13. August 2010 - Der deutsche Heizölpreis ist heute den dritten Tag in Folge gesunken. Schwache Aktienmärkte und anhaltende Konjunktursorgen belasten nach wie vor den Weltmarktpreis für Rohöl. Allerdings konnte der US-Dollar wieder zulegen, was ein vollständiges Durchreichen der Korrekturen auf den deutschen Heizölmarkt unmöglich machte. Mit aktuell 65,90 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) ist heute aber ein neues Wochentief erreicht worden. Damit liegen die Notierungen rund 3,1% unter dem Niveau der Vorwoche und rücken in Sichtweite des letzten Preistiefs vom Juli.
Die Chance auf weitere Preisrückgänge in der nächsten Woche ist da, die Stimmung kann aber jederzeit wieder umschlagen. Das derzeitige Niveau kann insgesamt als günstig bezeichnet werden, was sich auch in der steigenden Nachfrage der letzten Tage ablesen lässt.

Preise ziehen wieder an

06. August 2010 - Der massive Anstieg der Rohölpreise seit dem Ende der letzten Woche scheint vorerst ein Ende gefunden haben. Inzwischen stagnieren die Notierungen auf hohem Niveau. Und so kann, dank des starken Euro, heute erstmalig in dieser Woche ein leichter Rückgang des Heizölpreises gemeldet werden. Im bundesweiten Durchschnitt liegt er aktuell bei 68,10 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und damit rund 3,2% über dem Kurs des vergangenen Freitags. Betrachtet man allerdings die Preisentwicklung der vergangenen vier Monate, befindet sich der Heizölkurs zur Zeit immer noch im Mittelfeld.
Die Nachfrage hat sich ein wenig abgekühlt, dennoch ist für die Sommermonate eine immer noch ungewöhnlich hohe Aktivität zu verzeichnen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre versuchen viele Verbraucher offenbar, den Herbst-Run auf Heizöl zu umgehen. In der kommenden Woche sind Preisausschläge sowohl nach oben als auch nach unten möglich, ein klarer Trend ist nicht auszumachen. Der Spielraum, vor allem nach unten, dürfte sich jedoch in Grenzen halten.

Heizöl im Seitwärtstrend

30. Juli 2010 - Der deutsche Heizölpreis hat sich diese Woche nur in einer schmalen Bandbreite bewegt und bleibt damit insgesamt auf einem attraktiven Niveau. Heute legt er allerdings aufgrund der gestrigen Kursgewinne auf dem Rohölmarkt zu und steht im bundesweiten Durchschnitt bei 66 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) und damit im Mittelfeld des dieswöchigen Preiskorridors. Der Euro profitiert zur Zeit von schwachen Konjunkturdaten aus den USA und kann so Preisaufschläge von Seiten des Weltmarkts wirksam abmildern.
Die Nachfrage nach Heizöl ist für die traditionell schwächeren Sommermonate anhaltend gut. Die Verbraucher nutzen das Preisniveau weiter zur Bevorratung. Ein Preiseinbruch, der diesen Namen auch verdient, ist nach wie vor nicht in Sicht. Insgesamt hat sich ein relativ stabiler Seitwärtstrend etabliert. Gelegentliche Korrekturen nach unten sind dabei auch in der kommenden Woche noch möglich.

Keine starken Korrekturen in Sicht

23. Juli 2010 - Auch diese Woche war geprägt von einem volatilen Handelsgeschehen. Dabei hat sich der Ölpreis erneut stark an der jeweiligen Richtung der Aktienmärkte orientiert. Lediglich die US-Lagerbestandsdaten des amerikanischen Energieministeriums zeigten als Fundamentalwert eine börsenunabhängige Wirkung auf den Ölpreis. Pünktlich zum Wochenende hat sich die zwischenzeitlich verhaltene Stimmung gedreht und die Kurse stark anziehen lassen. Ein Plus von über 3% auf dem Ölmarkt am Donnerstag hinterlässt heute auch beim deutschen Heizölpreis Spuren. Der bundesweite Durchschnittspreis legt auf 66,90 €/100L zu (bei einer Bestellmenge von 3000L) und lässt das Wochentief von 65,50 €/100L damit deutlich hinter sich. Die Nachfrage ist dennoch stabil, da viele Verbraucher die Möglichkeit von weiteren, großen Preiskorrekturen nach unten als weitestgehend ausgeschöpft betrachten. Eine durchaus realistische Einschätzung, die der aktuellen Situation auf dem Weltmarkt Rechnung trägt.

Starker Euro stabilisiert Heizölpreis

16. Juli 2010 - Starke Schwankungen an den Aktien- und Rohstoffmärkten haben auch den deutschen Heizölpreis in dieser Woche immer wieder die Richtung wechseln lassen. Dabei hat sich der Euro erfolgreich als stabilisierendes Element gezeigt, da er gegenüber dem US-Dollar deutlich zulegen und größere Preisaufschläge verhindern konnte. Heute fällt der bundesweite Durchschnittspreis wieder auf sein bisheriges Wochentief von 66,80 €/100L zurück (bei einer Abnahme von 3000L).
Die Nachfrage nach Heizöl ist immer noch hoch. Viele Verbraucher nutzen das relativ geringe Preisniveau nach wie vor um sich zu bevorraten. Das Warten auf einen weiteren Rückgang kann sich zwar immer noch lohnen, aufgrund der volatilen Weltmarkt-Situation aber auch vergeblich sein. Genaue Prognosen sind zur Zeit nicht realistisch, alles ist möglich.

Korrekturphase beendet, Heizölpreis zieht an

09. Juli 2010 - Die Stimmung auf dem Weltmarkt hat seit Mitte der Woche gedreht. Damit endet auch die Korrekturphase auf dem deutschen Heizölmarkt und die Preise ziehen wieder an. Der derzeit sehr stabile Euro wirkt aber nach wie vor bremsend auf die Preisbildung. Ausgehend vom Wochentief bei knapp unter 65 €/100L und einem aktuellen Kurs von 66,70 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L), verzeichnet der Markt eine Erholung von rund 2,8% in wenigen Tagen und übersteigt damit heute leicht das Niveau des vergangenen Freitags.
Der jüngste Preiseinbruch hat die Nachfrage nach Heizöl stark angekurbelt. Die aktuelle Aufwärtsbewegung hat diesen Trend noch nicht gestoppt, die Preise werden immer noch als günstig eingestuft. Es muss zu Beginn der nächsten Woche aber mit weiter steigenden Preisen gerechnet werden.

Massiver Rückgang beim Heizölpreis

02. Juli 2010 - Diese Kombination hat Seltenheitswert: Die Rohölpreise fallen in den Keller, gleichzeitig kann der Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich zulegen. Das beschert dem Verbraucher heute einen massiven Rückgang beim Heizölpreis. Im bundesweiten Durchschnitt kostet Heizöl aktuell nur noch 66,30 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und liegt damit rund 5% unter dem Wert der Vorwoche.
Anhaltende Verluste an den weltweiten Aktienmärkten haben die Rohölpreise diese Woche stark unter Druck gesetzt, aber erst der Höhenflug des Euro nach dem erfolgreich gelaufenen Fälligkeitstermin der Europäischen Zentralbank hat den deutschen Heizölpreis unerwartet auf den niedrigsten Stand seit Ende Mai katapultiert. Wer dringend Heizöl benötigt, der sollte jetzt über einen Kauf nachdenken, vor allem da durch die extreme Kaufzurückhaltung der letzten Monate ein rasanter Anstieg der Bestellungen am Ende des Sommers ins Haus stehen könnte. Auch das Warten auf noch niedrigere Preise kann sich lohnen, ist aber aufgrund der großen Schwankungsbreite beim Rohölpreis nach wie vor risikobehaftet.

Börsen begünstigen Abschläge bei Heizöl

25. Juni 2010 - Der internationale Ölmarkt folgt immer noch weitestgehend den Vorgaben der Börsen. Und diese Vorgaben sind seit Mitte der Woche zunehmend negativ. Das bedeutet: Sinkende Rohölpreise und damit auch sinkende Heizölpreise in Deutschland. Nach dem Wochenhoch von über 71 €/100L am Montag ist der bundesweite Durchschnittspreis auf aktuell 69,60 €/100L zurück gegangen (bei einer Abnahmemenge von 3000L).
Bei den Verbrauchern herrscht nach wie vor Kaufzurückhaltung. Die vom Weltmarkt diktierten Preise werden immer noch als zu hoch empfunden. Größere Korrekturen sind nach wie vor unwahrscheinlich, einzelne Ausschläge nach unten kurzfristig jedoch möglich. Die sich wieder verstärkende Volatilität des Ölpreises macht zuverlässige Prognosen für die kommende Woche allerdings unmöglich.

Heizölpreis überschreitet 70 €/100L

18. Juni 2010 - Der deutsche Heizölpreis steigt weiter an, nachdem die Rohölpreise sich diese Woche stark an den Aktienmärkten orientierten, welche größtenteils Gewinne verbuchen konnten. Auch wenn die positive Börsenstimmung ein wenig abzukühlen scheint, so reicht es heute für einen erneuten Anstieg und das Überschreiten der Marke von 70 €/100L. Ein unerwartet starker Euro kann die Preissteigerung zwar weiterhin eindämmen, aber am Ende bleibt bleibt für den Verbraucher ein Wochenplus von rund 2,5% und damit ein aktueller Durchschnittspreis von 70,70 €/100L (bei einer Abnahmemenge von 3000L).
Für die kommende Woche muss mit weiteren Aufschlägen gerechnet werden, sollte sich die Grundstimmung auf dem Weltmarkt nicht nachhaltig ändern. Einzelne Korrekturen nach unten sind nach wie vor möglich, der allgemeine Trend ist jedoch weiter aufwärts gerichtet.

Aufwärtstrend bleibt bestehen

11. Juni 2010 - Der Rohölpreis befindet sich wieder in einer generellen Aufwärtsbewegung – und mit ihm der deutsche Heizölpreis. Die langsame Erholung des Euro kann die Aufschläge zur Zeit zwar begrenzen, aber bei weitem nicht ausgleichen. Zu stark sind die positiven Impulse seitens der Finanzmärkte und der allgemeinen Fundamentaldaten vom Ölmarkt. Der bundesweite Durchschnittspreis steigt daher heute noch einmal leicht an und notiert bei 69 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L).
Die Nachfrage ist weiterhin verhalten. Das als hoch empfundene Preisniveau hält viele Verbraucher derzeit vom Kauf ab, zumal das sommerliche Wetter das Heizen überflüssig macht. Mittelfristig zeigt die Tendenz aber weiter aufwärts, auch wenn einzelne Preisrücksetzer überraschend auftreten können. Ein genaues Beobachten der Marktentwicklungen kann sich somit lohnen, wirkliche Schnäppchenpreise sind aber nicht zu erwarten.

04. Juni 2010 - Mal rauf, mal runter. Der Ölpreis weiß nicht genau, wohin die Reise gehen soll. Nach aktueller Vorgabe geht der Preis derzeit wieder aufwärts. Aber diese Vorgabe ist nach dem volatilen Handel der vergangenen Tage alles andere als sicher. Längerfristige Aussagen können nicht mit Überzeugung getroffen werden. Ein Grund für den gestiegenen Ölpreis könnte im überraschend deutlichen Rückgang der Rohölbestände in den USA liegen. Auch die unklare Entwicklung des Euros spielt hier rein. In den zurückliegenden Tagen wirkten sich vor allem die gescheiterten Rettungsversuche von BP und das Kursminus an den asiatischen Börsen aus. BP konnte heute mit dem geglückten Andocken einer neuen Absaugglocke über dem Leck am Golf von Mexiko positiv auf sich aufmerksam machen. In Japan schaut der Handel auf den neu gewählten Ministerpräsidenten. Ob sich beids gut für den Handel auswirkt bleibt allerdings abzuwarten. Die deutsche Börse konnte am gestrigen Fronleichnam mit 6.054 Punkten den höchsten Wert der letzten zwei Wochen erzielen. Der bundesweite Durchschnittspreis für Heizöl steigt im Vergleich zur Vorwoche und liegt zur Stunde bei 68,00 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000 L).

Preise ziehen wieder deutlich an

28. Mai 2010 - Der Ölmarkt kennt seit Beginn dieser Woche nur eine Richtung: Aufwärts. Dabei trotzte er zwischenzeitlich schwach notierenden Börsen, einem starken US-Dollar und negativen Lagerbestandsdaten aus den USA. Die Optimisten scheinen zurück am Ruder zu sein und das Interesse an Investments im Rohstoffbereich steigt wieder. Allein die amerikanische Rohöl-Referenzsorte WTI konnte diese Woche um 10% zulegen. Diesen Trend bekommt der deutsche Heizölpreis inzwischen deutlich zu spüren, wenngleich der etwas festere Euro einen Teil der Zuschläge ausgleichen kann.
Der bundesweite Durchschnittspreis steigt somit heute noch einmal kräftig an und liegt nun bei aktuell 66,70 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L). Damit scheint die Zeit der sinkenden Preise vorbei zu sein. Da es in den letzten Wochen aber immer wieder Überraschungen gegeben hat, sind Korrekturen generell nicht auszuschließen.

Heizölpreis gibt kräftig nach

21. Mai 2010 - Während beim Heizölpreis in den letzten Wochen, trotz fallender Rohölpreise, nur selten Entspannung zu spüren war, so ist der Abwärtstrend inzwischen auch auf dem deutschen Heizölmarkt angekommen. Vor allem die überraschende Erholung des Euro im Umfeld sehr schwacher Märkte begünstigt diese Entwicklung. Im Vergleich zum letzten Freitag ist der bundesweite Durchschnittspreis um 6,4% zurück gegangen und liegt heute bei 64,70 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L). Damit liegt er auf dem tiefsten Stand seit Ende März. Die jüngste Preiskorrektur macht sich inzwischen auch bei der Nachfrage bemerkbar - die Bestellungen für Heizöl ziehen wieder an. Aufgrund der extremen Volatilität auf dem Rohöl- und Devisenmarkt ist eine verlässliche Prognose für die kommende Woche nicht zu machen. Da sich der Abwärtstrend aber seit einigen Tagen stabil zeig, sind weitere Preisrückgänge möglich. Es kann sich lohnen, die Entwicklung genau zu verfolgen.

Rohöl fällt, Heizöl steigt

14. Mai 2010 - Während sich die Preise für Rohöl auf dem Weltmarkt in dieser Woche weiter rückläufig zeigten, ist davon auf dem deutschen Heizölmarkt nichts zu spüren. Seit dem Tiefpunkt bei 68,50 €/100L am Montag geht es wieder aufwärts. Zwar ist der Anstieg um knapp einem Prozentpunkt auf aktuell 69,10 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) nicht sonderlich dramatisch, aber der Grund ist symptomatisch: Der anhaltend schwache Euro sorgt nach wie vor dafür, dass Korrekturen nicht beim Verbraucher ankommen. Dementsprechend verhalten ist das Käufer-Interesse, doch der Preis wird zur Zeit nicht mit der Nachfrage gemacht. Leichte Preisabschläge sind in der kommenden Woche nach wie vor möglich, wenngleich eher mit gleich bleibenden bis ansteigenden Notierungen gerechnet werden muss.

Heizöl erlebt Preiskorrektur

07. Mai 2010 - Zu Beginn der Woche sah es noch so aus, als würden die Heizölpreise unaufhörlich weiter steigen. Bei knapp 72 €/100L wurde am Dienstag erneut ein neues Jahreshoch markiert. Seitdem geht es abwärts. Die Finanzmärkte reagierten zunehmend nervös und die Fundamentaldaten vom Ölmarkt waren alles andere als gut. Kursverluste setzten ein. Der schwache Euro verhinderte aber die verhältnismäßige Weitergabe an den Heizölpreis hierzulande. Den vorläufigen Höhepunkt setzte dann gestern der dramatische Einbruch des Dow Jones, der in seiner Heftigkeit völlig überraschend war und nur Minuten dauerte. Die Hintergründe sind nach wie vor unklar, die Folge sind jedoch fallende Notierungen an allen Fronten. Der Rohölpreis auf dem Weltmarkt ist zeitweise um 7 % eingebrochen, der Euro beschleunigt seine Talfahrt und der deutsche Heizölpreis erlebt das erste Mal seit langem so etwas wie eine deutliche Korrektur, die ihren Namen auch verdient. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt heute bei nur noch 68,80 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L), ein Minus von über 4 % im Vergleich zum Höchststand am Dienstag. Der Ölmarkt ist angeschlagen, weitere Rückgänge sind zur Zeit möglich und damit ein günstiger Kaufzeitpunkt. Die extreme Nervosität und Volatilität auf den Märkten machen eine genaue Prognose zur Zeit jedoch unmöglich.


Trotz Griechenland-Krise: Heizölpreis steigt weiter

30. April 2010 - Trotz gelegentlicher Korrekturen zeigt die Preisentwicklung auf dem deutschen Heizölmarkt insgesamt weiter aufwärts. Auch das kurzfristige Einbrechen von Börsen und Ölpreis, infolge der erneuten Herabstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands zu Beginn der Woche, kam beim Heizöl-Verbraucher kaum an. Der Euro geriet durch die Schuldenkrise in Südeuropa so sehr unter Druck, dass mögliche Preisabschläge durch den Wechselkurs zum US-Dollar praktisch aufgefressen wurden. Auch die zur Zeit äußerst geringe Nachfrage nach Roh- und Heizöl hat praktisch kaum Auswirkungen auf den Preis - negative Fundamentaldaten werden auf dem Weltmarkt ausgeblendet.
Das Ergebnis ist heute ein neues Jahreshoch, dass im bundesweiten Durchschnitt bei rund 70 €/100L liegt (bei Abnahme von 3000L). Das entspricht einem Anstieg von 2,2 % gegenüber dem Wert der Vorwoche. Eine Besserung der Situation ist nicht in Sicht. Kleinere Korrekturen sind zwar weiterhin möglich, aber generell muss von gleich bleibenden bis steigenden Preisen ausgegangen werden.

Dollarstärke treibt Preise wieder hoch

23. April 2010 - Nachdem das Flugverbot in Europa und die Klage gegen Goldman Sachs zu Wochenbeginn die Märkte schwer belastete und auch den Heizölpreis nachgeben ließ, ist die Korrektur heute bereits wieder passé. Es regiert wieder das inzwischen sattsam bekannte Bild eines vor allem vom Devisenmarkt getriebenen Preisanstiegs. Während die Rohöl-Notierungen in den letzten Tagen eine relative Stabilität aufweisen, steigt der US-Dollar gegenüber dem Euro immer weiter an. Letzterer leidet nach wie vor unter den Schuldenbergen einzelner EU-Staaten, allen voran Griechenland. Die Importpreise ziehen dadurch an. Das führt mitunter zu steigenden Heizölpreisen in Deutschland bei sinkenden Rohölpreisen auf dem Weltmarkt. Der aktuelle Kurs liegt heute bei bundesweit durchschnittlich 68,40 €/100L (bei einer Abnahmemenge von 3000L) und damit leicht über dem Niveau des vergangenen Freitags.
Bei den Verbrauchern herrscht nach wie vor Zurückhaltung. Es ist Frühling und die akute Notwendigkeit einer Bevorratung geht zurück. Es wird verständlicherweise auf fallende Preise gewartet. Da eine wirkliche Abwärtsbewegung in absehbarer Zeit allerdings nicht erkennbar und eher unwahrscheinlich ist, kann diese Taktik unter Umständen risikobehaftet sein.

Korrekturphase mit schnellem Ende

16. April 2010 - Die Korrektur war nur von kurzer Dauer. Nach den teils deutlichen Abschlägen zu Beginn der Woche legt der Heizölpreis seit gestern wieder zu. Dabei erweist sich das erneute Nachgeben des Euro gegenüber dem US-Dollar wieder einmal als besonders belastend für die Verbraucher. Trotz sinkender Rohöl-Notierungen steigt der Preis für Heizöl heute an. Devisenkurs schlägt Preisrückgang. Mit bundesweit durchschnittlich 68,10 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) liegt Heizöl heute jedoch immer noch rund 1,4 % unter dem Niveau des letzten Freitags.
Auf dem Weltmarkt sucht der Rohölpreis weiter nach seiner Richtung. Seine momentan sehr ausgeprägte Volatilität macht Prognosen für die kommende Woche schwer. Alles ist drin: Erneute Korrekturen oder ein neues Jahreshoch bei Heizöl. Die Kunden warten derweil ab, die Nachfrage in Deutschland bleibt verhalten. Wirkliche Schnäppchen wird es in absehbarer Zeit aber wohl keine geben.

Oster-Rallye sorgt für neue Höchststände

09. April 2010 - Auf dem deutschen Heizölmarkt ist keine Entspannung in Sicht. Der deutliche Aufwärtstrend der Weltmarktpreise für Rohöl, welcher seit kurz vor Ostern herrscht, hat den heimischen Heizölpreis weiter im Würgegriff. Trotz einiger Abschläge beim Rohölpreis in den vergangenen zwei Tagen, notiert Heizöl heute mit bundesweit durchschnittlich 69,10 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) nur minimal unter dem neuen Jahreshoch vom Mittwoch (69,30 €/100L). Insgesamt ist ein Anstieg von rund 3,5 % gegenüber dem Donnerstag vergangener Woche zu verzeichnen. Die anhaltende Schwäche des Euro verhindert nach wie vor ein spürbares Durchreichen von Rückgängen auf dem Weltmarkt. Auch in der kommenden Woche müssen Heizölkunden mit weiter steigenden Preisen rechnen. Der Trend zeigt weiterhin aufwärts, auch wenn die eine oder andere kleine Korrektur drin sein könnte.

Heizöl gefangen im Aufwärtstrend

01. April 2010 - Nachdem der deutsche Heizölpreis zu Beginn dieser Woche noch stabil um das bisherige Jahreshoch bei 65,50 €/100L notierte, hat seit gestern eine erneute Aufwärtsbewegung eingesetzt. Auslöser ist ein plötzlich, und entgegen allen Fundamentaldaten, angestiegener Rohölpreis. Mit bundesweit durchschnittlich 66,70 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) erreicht Heizöl damit heute bereits das zweite Jahreshoch in dieser Woche. Ein leicht robusterer Euro federt den Anstieg sogar leicht ab. Die Nachfrage nach Heizöl in Deutschland sinkt weiter. Die hohen Preise bremsen die Kauflust. Einfluss auf die Preisentwicklung können die Verbraucher dadurch zur Zeit jedoch kaum nehmen. Nach wie vor gibt der Weltmarkt den Takt vor und dort zeigt der Trend nach oben. Und so ist auch in der kommenden Woche kaum mit einer signifikanten Preisentspannung zu rechnen.

ComOil wünscht Ihnen frohe Osterfeiertage!


Keine Preisentspannung bei Heizöl

26. März 2010 - Parallel zur Entwicklung des Rohölpreises auf dem Weltmarkt, hat sich auch der deutsche Heizölpreis diese Woche nur in einem sehr schmalen Korridor bewegt. Das Wochentief wurde bereits am Montag bei 65 €/100L markiert, das Wochenhoch von 65,50 €/100L - und damit auch das aktuelle Jahreshoch - wurde gleich an mehreren Tagen erreicht, so auch heute (Preise jeweils bei einer Bestellmenge von 3000L).
Der Weltmarkt diktiert das Geschehen. Und dort beherrscht das Kräfteverhältnis zwischen US-Dollar und Euro maßgeblich die Preisentwicklung. Der Gewinner ist der US-Dollar. Seine Stärke belastet zwar die Notierungen für Rohöl, gleichzeitig verteuert sie aber die Heizöl-Importe. Die von hohen Preisen und mildem Wetter beeinflusste schwache Inlandsnachfrage kann zur Zeit keine Wirkung entfalten. Es ist zu erwarten, dass sich die Situation in den kommenden Tagen nicht maßgeblich verändert und der deutsche Heizölpreis weiter in seinem engen, aber hochpreisigen Korridor verharren wird.

Heizöl wieder mit neuem Jahreshoch

19. März 2010 - Die Preissprünge auf dem Rohölmarkt fanden diese Woche deutlichen Eingang in den deutschen Heizölpreis. Allein zwischen dem Wochentief von 63,70 €/100L (Dienstag) und dem heute erreichten, neuen Jahreshoch von 65,50 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) liegt eine Differenz von rund 2,8 %. Nach wie vor belastet der schwache Euro die Preisentwicklung. Auffällig ist aber auch, dass bei wiederkehrenden gleichen Rahmenbedingungen bezüglich Rohölpreis und Eurokurs der Heizölpreis sich immer weniger an seinem dementsprechenden, vorherigen Wert orientiert, sondern meist darüber liegt. Das lässt auf ein gesteigertes Maß an Spekulation mit Heizöl schließen. Die Binnennachfrage kann jedenfalls nicht als Ursache heran gezogen werden. Sie ist aufgrund der Preissteigerungen und des einsetzenden Frühlings inzwischen rückläufig. Die aktuelle Situation lässt eine baldige Korrektur der Heizölpreise, die diesen Namen auch verdient, unwahrscheinlich werden.

Anstieg der Heizölpreise macht Pause

12. März 2010 - Auch diese Woche brachte keine Entspannung für Heizölkunden. Im Gegenteil, mehrere neue Jahreshochs wurden erreicht, bevor die Aufwärtsbewegung heute vorläufig zum Stillstand kam. Dies ist vor allem dem anziehenden Euro geschuldet. Allerdings waren die einzelnen Schritte des Anstiegs gering, so dass der Zuschlag im Wochenvergleich „nur“ 1,3 % beträgt. Der aktuelle Durchschnittspreis für Heizöl notiert somit bei 64,50 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L).
Der Rohölpreis hat zur Zeit seinen Widerstand bei 83 US$ pro Barrel gefunden, so dass die Hoffnung besteht, in den kommenden Tagen keine signifikanten Preissprünge zu erleben. Gänzlich auszuschließen ist das jedoch wie immer nicht. Auch die Nachfrage nach Heizöl ist anhaltend stabil, so dass von dieser Seite ebenfalls Unterstützung für einen Seitwärtstrend kommen könnte.


Jahreshochs in dichter Folge

05. März 2010 - Auch diese Woche zeichnete sich auf dem deutschen Heizölmarkt keine Entspannung ab. Nach einem minimalen Preisrückgang zu Wochenbeginn, gaben sich die neuen Jahreshöchststände die Klinke in die Hand. Auch heute ist mit bundesweit durchschnittlich 63,70 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) ein neues Hoch für das laufende Jahr erreicht worden. Die preistreibenden Einflüsse sind dieselben wie in den Wochen zuvor: Ein schwacher Euro verteuert die Importe, da Ölprodukte im allgemeinen in US-Dollar gehandelt werden. Nach wie vor wird von Spekulanten auf steigende Rohölpreise gewettet und der Kurs so in die Höhe getrieben. Die Fundamentaldaten vom Ölmarkt geben einen solchen Anstieg nicht her, sie spiegeln eher das Bild einer Überversorgung wider. Diesen Markt-Mechanismen kann sich der Heizölpreis nicht entziehen und so muss auch in der kommenden Woche mit gleich bleibenden bis weiter steigenden Notierungen gerechnet werden. Eine Trendumkehr ist nicht völlig auszuschließen, aber eher unwahrscheinlich.

Heizölpreis knapp unter Jahreshoch

26. Februar 2010 - Nachdem der Preis für Heizöl in Deutschland zum Wochenbeginn ein neues Jahreshoch erreichte und dieses Niveau bis zum Donnerstag weitestgehend halten konnte, zeichnet sich heute eine leichte Entspannung ab. Mit einem bundesweiten Durchschnittspreis von aktuell 62,80 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) liegen die Notierungen aber nur 0,8 % unterhalb der bisherigen Höchstmarke für 2010. Der US-Dollar ist immer noch überproportional stark und minimiert so das Durchreichen von Preisrückgängen auf dem Weltmarkt auf den heimischen Heizölpreis.
Die allgemeine Nachfrage ist inzwischen leicht rückläufig, da das extrem kalte Wetter nachlässt. Sollten die steigenden Temperaturen Bestand haben, könnte von der Nachfrage-Seite in absehbarer Zeit eine leichte Preisentspannung auftreten. Kurzfristig sollte aber mit Preisen auf dem bisherigen Niveau gerechnet werden, da die Situation auf dem Weltmarkt zur Zeit unberechenbar ist und Rückgänge sich mit Anstiegen in kurzen Intervallen abwechseln.

Kräftiger Anstieg der Heizölpreise

19. Februar 2010 - Nach einem leichten Rückgang zu Wochenbeginn beherrschen zur Zeit wieder kräftige Preisanstiege den Ölmarkt. Die Notierungen für Rohöl legten diese Wochen zwischenzeitlich um über 6 % zu. Das bedeutet weiter steigende Heizölpreise. Im bundesweiten Durchschnitt kostet Heizöl heute 61,70 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000 Litern) und ein weiterer Anstieg in der kommenden Woche ist durchaus möglich. Zudem verliert der Euro gegenüber dem US-Dollar immer weiter an Wert und trägt seinen Teil zu den steigenden Kosten bei. Die Nachfrage ist aufgrund der Kälte anhaltend hoch, es gibt viele Nachbestellungen. Das verlängert die Lieferzeiten und sorgt ebenfalls für Preisaufschläge.

Winter und Weltmarkt lassen Preise wieder steigen

12. Februar 2009 – Nachdem zu Beginn der Woche noch eine leichte Erholung zu spüren war, zieht der Heizölpreis in Deutschland seit Mittwoch wieder an. Zum einen reagiert er damit auf die gestiegenen Weltmarktpreise für Rohöl, zum anderen auf die stetig steigende Nachfrage aufgrund des anhaltend kalten Winters hierzulande. Engpässe sind noch nicht absehbar, aber die Lager leeren und die Lieferzeiten erhöhen sich. Der bundesweite Durchschnittspreis erreicht heute wieder knapp die Marke von 60€/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und legt damit im Wochenvergleich um 2 % zu. Der Euro bleibt auch diese Woche schwach und kann den Preisanstieg nicht abfedern.
Sollte das amerikanische Energieministerium heute steigende Lagerbestandsdaten bekannt geben, könnten die Preise am Montag nachgeben, ansonsten muss vorerst mit einem gleichbleibend hohen Niveau gerechnet werden.

Sinkender Rohölpreis kommt endlich an

05. Februar 2010 - Die starken Schwankungen des Rohölpreises in dieser Woche spiegelten sich größtenteils nur abgeschwächt im deutschen Heizölpreis wider. Vor allem nachgebende Notierungen wurden aufgrund des anhaltend schwachen Euro nur teilweise durchgereicht. Der gestrige Rohöl-Preissturz war jedoch eindeutig genug, um heute endlich spürbar beim Verbraucher anzukommen. Mit 58,80 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) liegt der deutsche Durchschnittspreis heute zwar etwas über dem Niveau des Vorwoche, aber er hat sich wieder deutlich vom Spitzenkurs der Woche (60€/100L) entfernt. Die anhaltend pessimistische Stimmung auf dem Weltmarkt könnte die Notierungen, trotz hoher Nachfrage, auch in der kommende Woche weiter fallen lassen. Das Potential dafür ist vorhanden, obwohl die Situation momentan insgesamt als unberechenbar einzustufen ist.

US-Dollar und Nachfrage halten Heizölpreis hoch

29. Januar 2010 - Während Börsen und Rohölpreis weiter unter starkem Druck stehen, scheint der deutsche Heizölpreis diese Woche um den Wert von bundesweit durchschnittlich 58 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) geradezu festbetoniert zu sein. Und der Hauptgrund für diese Entwicklung ist inzwischen sattsam bekannt: Der US-Dollar setzt seinen Höhenflug gegenüber dem Euro immer weiter fort. Das verteuert die Importe, denn Heizöl und Rohöl werden international nunmal in Dollar abgerechnet. Und so spürt auch der Heizölkunde die Auswirkungen des immer wiederkehrenden Trends, dass Anleger in schwierigen Börsenphasen gerne in die amerikanische Währung flüchten. Zudem hält sich der Winter hartnäckig in Deutschland, das belebt die Nachfrage und sorgt für Preisaufschläge. Und so gleichen starker Dollar und starke Nachfrage das mögliche Abwärtspotential aus, welches durch fallende Rohölpreise eigentlich vorhanden ist. Eine kurzfristige Änderung dieses Trends ist nicht in Sicht, und so muss auch kommende Woche mit weitestgehend gleich bleibenden Preisen gerechnet werden, sollte nicht ein unerwartet deutlicher Preissturz auf dem Rohölmarkt das momentane „Gleichgewicht“ aushebeln.

Heizölpreise stabil – auf hohem Niveau

22. Januar 2010 – Die aktuellen US-Rohöllagerdaten haben den Ölwerten auch in dieser Woche einen Dämpfer aufgesetzt. Während WTI und Brent einen größeren Preisrutsch hinnehmen mussten, schlug das Preisbarometer bei den deutschen Heizölpreisen weniger stark aus.  Aktuell liegt der Heizölpreis im bundesdeutschen Durchschnitt bei 58,70 Euro pro 100 Liter (bei einer Bestellmenge von 3000 Litern). Ob sich der Heizölpreis wieder der 60-Euro-Marke nähert oder dem Beispiel der Rohölkurse folgt, bleibt abzuwarten. Laut Experten bestehen gute Aussichten für einen weiteren Preisrückgang. Schwache Börsen und eine nur zögerliche Konjunkturerholung wirken sich preisdrückend aus.

Preisrückgang eingeläutet?

15. Januar 2010 - Die Aussichten auf wärmeres Wetter und die Meldung, dass in den USA die Rohöllager weitaus voller sind als prognostiziert, haben seit Mittwoch eine deutliche Korrektur der Rohölpreise ausgelöst. Diesen Preiseinbußen haben sich auch die deutschen Heizölpreise angepasst. Sie sind im Laufe der Woche um gut zwei Euro auf 60 Euro/100 Liter im Bundesdurchschnitt gefallen (bei einer Bestellmenge von 3000 Litern). Es bleibt abzuwarten, ob die Preis drückenden Faktoren auch in der nächsten Woche noch dem Höhenflug der Heizölpreise Einhalt gebieten können.  Neue US-Konjunkturdaten, die rückläufige Einzelhandelsumsätze melden, und die gut gefüllten US-Öllagerbestände könnten Impulsgeber für weiteren Preisdruck auf die Ölnotierungen sein.

Anstieg der Heizölpreise stoppt auf 14-Monatshoch

08. Januar 2010 - Der kontinuierliche Anstieg der Heizölpreise hat einen Halt eingelegt. Der Zinsentscheid Chinas hat gestern die Rohölpreise so unter Druck gesetzt, dass auch der heimische Heizölmarkt heute davon profitieren kann. Trotz des leichten Rückgangs ist das aktuelle Preisniveau aber mit bundesweit durchschnittlich 62,20 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) immer noch auf dem höchsten Stand seit November 2008. Und eine spürbare Korrektur der Preise ist wohl auch in der nächsten Woche nicht zu erwarten. Die Rohölpreise auf dem Weltmarkt sind nach wie vor ungewöhnlich hoch, die eisigen Temperaturen heizen die Nachfrage nach Heizöl weiter an und ein Ende des Winterwetters ist zur Zeit nicht abzusehen. Auch die Lieferzeiten verlängern sich, wenngleich Engpässe nicht zu befürchten sind.

Jahreshoch zum Jahreswechsel

31. Dezember 2009 - Zum Jahreswechsel erreicht der deutsche Heizölpreis mit bundesweit durchschnittlich 61 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) seinen Höchststand für dieses Jahr. Steigende Rohölpreise, ein anhaltend starker US-Dollar und das kalte Winterwetter in Europa und den USA sind die Hauptursachen für diesen sprunghaften Anstieg. Die Nachfrage ist hoch und führt ebenfalls zu Aufschlägen. Damit verzeichnet Heizöl einen Preiszuwachs von rund 30% gegenüber seinem Tiefststand im März diesen Jahres. Für die kommende Woche muss mit gleich bleibenden bis weiter steigenden Heizölpreisen gerechnet werden.

ComOil wünscht Ihnen einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Weltmarkt und Wetter treiben die Preise

24. Dezember 2009 - Die Vorweihnachtswoche hatte leider keine Geschenke für Heizölkunden parat. Starke Börsen und anziehende Rohölpreise haben die Notierungen für Heizöl in den letzten Tagen wieder spürbar ansteigen lassen. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt heute bei knapp 59 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L) und damit rund 3,5 % über dem Wert vom letzten Freitag.
Auch die in den vergangenen Tagen anziehende Nachfrage hat ihren Teil zum Preisanstieg beigetragen, besonders nach dem Kälteeinbruch am letzten Wochenende. Damit verlängern sich auch die Lieferzeiten. Weitere Preissteigerungen können so in der nächsten Woche nicht ausgeschlossen werden.

ComOil wünscht seinen Kunden frohe Festtage!

Rohöl-Rallye lässt Heizölpreise steigen

18. Dezember 2009 - Nachdem der Rohölpreis kurz die 70 US$-Marke unterschritten hatte und der Heizölpreis daraufhin spürbar billiger wurde, hat am Anfang dieser Woche eine deutliche Gegenbewegung eingesetzt. Ausgelöst wurde sie durch starke Aktienmärkte, der gleich bleibenden Zinspolitik der US-Notenbank und stark gesunkenen Lagerbeständen in den USA. Dadurch legt auch der Heizölpreis diese Woche zu und notiert im bundesweiten Durchschnitt um 57 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L). Zudem hält der Winter nun endgültig Einzug in Europa und die Heizöl-Bestellungen haben inzwischen stark zugenommen, nicht zuletzt auch aufgrund des zwischenzeitlich sehr günstigen Preisniveaus. Transportengpässe sind noch nicht zu befürchten, aber die Lieferzeiten verlängern sich. Dieser Trend kann mit den momentan weiter steigenden Rohölpreisen nächste Woche zu weiteren Zuschlägen führen.

Heizöl folgt sinkendem Rohölpreis nur zögerlich

11. Dezember 2009 – Es war eine turbulente Woche auf dem Ölmarkt. Die Rohölpreise gaben insgesamt um rund 6 % nach und es scheint nur noch eine Frage der Zeit, wann der Widerstand bei 70 US$ pro Barrel fällt. Wesentlich schwächer zeigten sich jedoch die Preisabschläge auf dem deutschen Heizölmarkt. Schuld daran war ein extrem starker US-Dollar, der als Leitwährung im Ölhandel die Importe deutlich verteuerte. Inzwischen hat der Dollar jedoch ein stabiles Niveau erreicht und so kommen die sinkende Rohölpreise endlich auch beim Heizölkunden an. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt heute leicht unter dem Niveau von gestern, bei rund 55,60 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L). Damit notiert er rund 2 % leichter als am Freitag vergangener Woche.
In den kommenden Tagen scheint alles möglich. Sowohl ein erneuter Anstieg der Preise als auch ein weiteres Nachgeben. Es könnte sich also lohnen, den Markt im Auge zu behalten. Bei weiter sinkenden Preisen könnte ein „Schnäppchen“ zur Hochsaison drin sein.

Rohöl volatil, Heizöl stabil

04. Dezember 2009 - Die Heizölpreise zeigten sich diese Woche weitestgehend stabil in einem sehr nervösen Marktumfeld. Der Rohölpreis präsentierte sich nach der Erholung vom Dubai-Fiasko extrem volatil, ohne jedoch nenneswerte Gewinne verbuchen zu können. Die Heizöl-Notierungen bewegten sich daher meist konstant um die Marke von 57 €/100L und liegen heute mit 56,70 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) leicht darunter. Die Binnennachfrage zieht langsam an, aber volle Lager lassen Preisaufschläge aus dieser Richtung vorerst kaum spürbar ausfallen. Der zur Zeit sehr nervöse Ölmarkt macht Prognosen für die kommende Woche schwer. Sowohl leichte Steigungen als auch Rückgänge sind möglich.


Rohöl unter Druck, Heizölpreise geben nach

27. November 2009 – Nachdem sich zu Beginn dieser Woche bei Heizöl noch ein relativ stabiler Seitwärtstrend abzeichnete, so werden die Karten seit gestern neu gemischt. Die Bitte um einen Zahlungsaufschub für einen wichtigen Staatskonzern Dubais hat in der Finanzwelt wie eine Bombe eingeschlagen und auch die Preise auf dem Ölmarkt endgültig ins Rutschen gebracht. Allein die US-Sorte WTI verlor 5 % ihres Wertes innerhalb von 24 Stunden. Das macht sich heute auch auf dem deutschen Heizölmarkt bemerkbar. Der bundesweite Durchschnittspreis fällt auf aktuell 55,90 €/100L (bei einer Abnahme von 3000L). Allein die Tatsache, dass durch die Nachricht der Dollarkurs in die Höhe schnellte, hat weitere Abschläge verhindert.
Vom Binnenmarkt kommen weiterhin wenig Impulse. Die Nachfrage ist angesichts der Jahreszeit schwach und Lieferengpässe sind nicht absehbar. Von dieser Seite sind aktuell also keine preissteigernden Einflüsse zu erwarten. Daher kann am Beginn der nächsten Woche vermutlich mit weiteren Preisrückgängen gerechnet werden.

Seitwärtstrend bei Heizöl

20. November 2009 - Der kurzfristige Anstieg der Heizölpreise zu Beginn der Woche hat sich inzwischen wieder in Luft aufgelöst. Mit bundesweit durchschnittlich 57,70 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) kostet Heizöl heute nur marginal mehr als am vergangenen Freitag. Schwache Konjunkturdaten und Aktienmärkte setzen den Rohölpreis auf dem Weltmarkt wieder unter Druck. Zudem präsentiert sich der US-Dollar diese Woche etwas stärker und sorgt so für zusätzliche Zurückhaltung auf dem Ölmarkt. Das kommt dem Verbraucher zur Zeit zugute. Ein anhaltender Seitwärtstrend mit leichten Ausschlägen in jede Richtung scheint für die kommende Woche wahrscheinlich. Die Nachfrage befindet sich weiterhin auf normalem Niveau, so dass von dieser Seite keine Preisaufschläge zu erwarten sind.

Heizöl mit Preisabschlägen

13. November 2009 - Entgegen den ersten Erwartungen sind die Heizölpreise in Deutschland zur Zeit in einer Korrekturphase. Der Preis für Rohöl auf dem Weltmarkt ist momentan rückläufig und der jüngste Anstieg der Lagerbestände in den USA brachte gestern noch weitere, deutliche Abschläge mit sich. Da die Nachfragesituation nach Heizöl hierzulande weiterhin als entspannt zu bezeichnen ist, finden die Rückgänge in vollem Umfang ihren Weg in die Preisbildung. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt heute bei 57,60 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und notiert damit über 3 % niedriger als noch am Freitag vergangener Woche. Auf einen langfristigen Abwärtstrend sollte jedoch nicht gesetzt werden. Die Preise können ebenso schnell wieder anziehen, das haben die vergangenen Wochen gezeigt. Wer sich schnell bevorraten muss, sollte überlegen, das aktuelle Preisniveau zu nutzen.

Heizölpreise bleiben stabil

06. November 2009 - Der Heizölpreis in Deutschland ist trotz des nervösen Umfeldes auf dem Weltmarkt diese Woche weitestgehend stabil geblieben. Mit aktuell durchschnittlich 59,50 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) liegt er sogar rund 1,7 % unter dem Vergleichswert vom Freitag vergangener Woche. Vor allem der starke Euro konnte erneut Ausbrüche nach oben verhindern.
Die Binnennachfrage ist weiterhin auf normalem Niveau. Die niedrigen Pegelstände der Flüsse, die vor allem im süddeutschen Raum in den vergangenen Wochen für Transportprobleme und somit für Preisaufschläge gesorgt hatten, sind durch die anhaltenden Regenfälle inzwischen kein Thema mehr. Die Preisentwicklung der kommenden Woche ist nur schwer zu prognostizieren. Es kann aber wohl weiterhin mit Preisen von durchschnittlich 59-60 €/100L gerechnet werden.


Keine Korrektur in Sicht

30. Oktober 2009 - Nachdem sich die Anzeichen mehrten, dass die aktuelle Woche doch noch eine Korrektur der Heizölpreise mit sich bringen könnte, so ist diese Hoffnung in zwischen weitestgehend hinfällig. Nach der Bekanntgabe des gestiegenen Bruttoinlandsprodukts in den USA reagierte der Ölmarkt gestern mit einem kräftigen Plus und nahm den Heizölpreis mit ins Schlepptau. Der aktuelle deutsche Durchschnittspreis liegt heute bei 60,40 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und damit nur leicht unter dem Niveau der Vorwoche. Im Monatsvergleich ist er sogar um über 10 % gestiegen. Der plötzliche Optimismus auf dem Weltmarkt könnte in der nächsten Woche weitere Preissteigerungen mit sich bringen, obwohl zumindest heute erste Anzeichen einer Vorsicht zu erkennen sind. Die Zeit der Niedrigpreise von Juli und September scheint aber definitiv vorbei zu sein.

Preis-Spirale dreht sich weiter

23. Oktober 2009 - Die Ölpreis-Rallye auf dem Weltmarkt hat sich auch in dieser Woche fortgesetzt und den Heizölpreis erneut steigen lassen. Seit gestern verharrt er mit durchschnittlich knapp unter 61 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) auf einem neuen Jahreshoch. Ein weiterer Anstieg ist heute von einem sehr festen Euro verhindert worden. Damit ist ein Plus von über 2 % gegenüber dem Freitag der Vorwoche zu verzeichnen. Da die Binnen-Nachfrage nach Heizöl nicht signifikant gestiegen ist und die Lager gut gefüllt sind, ist der Anstieg (wieder einmal) allein ein Resultat der Spekulationen auf den Rohstoffmärkten. Eine Korrektur der Preise ist überfällig, ob und wann diese jedoch eintreffen wird, ist momentan nicht abzusehen. Daher muss auch in der kommenden Woche mit anziehenden Preisen gerechnet werden.

Heizölpreis auf Jahreshoch

16. Oktober 2009 - Entgegen der allgemeinen Erwartung gab es diese Woche einen massiven Anstieg von rund 8 % beim Rohölpreis auf dem Weltmarkt. Dies beeinflusste letztendlich auch die Preisbildung auf dem heimischen Heizölmarkt spürbar. Der bundesweite Durchschnittspreis ist heute bis auf 59,40 €/100L angestiegen (bei einer Bestellmenge von 3000L) und verzeichnet damit ein neues Jahreshoch. Das entspricht einem Anstieg von rund 6 % gegenüber der Vorwoche. Der starke Euro kann zur Zeit nur in sehr begrenztem Umfang den Preisdruck vom Weltmarkt abfedern. Nach wie vor ist Spekulation die treibende Kraft hinter den anziehenden Preisen. Die Nachfragesituation nach Rohöl und Heizöl gibt diesen Anstieg nicht her. Einziger Trost für den Kunden: Der Heizölpreis notiert immer noch deutlich unter den Höchstständen vom letzten Herbst. In der kommenden Woche muss mit weiter anziehenden Preisen gerechnet werden, da ein Ende der Ölpreis-Rallye noch nicht in Sicht ist.


Starker Euro stabilisiert Heizölpreis

09. Oktober 2009 - Der Rohölpreis zeigte sich diese Woche schwankend, und mit ihm der Heizölpreis in Deutschland. Ein starker Euro verhindert aber nach wie vor das Durchschlagen der Extreme auf den Binnenmarkt und kann den Spielraum nach oben bis jetzt begrenzen. Und so liegt der bundesweite Durchschnittspreis heute nahezu unverändert bei knapp über 56€/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) im Vergleich zur Vorwoche, trotz eines Anstiegs des Rohölpreises im Vergleichszeitraum.
Der Rückgang der Rohöl-Notierungen am gestrigen Tag kam zu spät, um heute noch voll in die Preisbildung einzufließen. Zudem hat sich der US-Dollar leicht erholt und die Wirkung begrenzt. Die Fundamentaldaten bestimmen nach wie vor nur einen kleinen Teil der Kursbewegungen auf dem Ölmarkt. Triebfeder sind weiterhin die internationalen Devisen- und Aktienmärkte.
In der kommenden Tagen kann erst einmal mit einem Seitwärtstrend beim Heizölpreis gerechnet werden. Eine weitergehende Prognose ist zur Zeit aufgrund der vielfältigen Einflüsse und der starken Schwankungen auf dem Weltmarkt kaum zu machen.
Die Nachfrage nach Heizöl ist hierzulande weiter im normalen Bereich, trotz Herbstanbruch. Viele Verbraucher haben sich im Sommer bereits teilweise oder ganz bevorratet, sensibilisiert durch die extremen Preise, die letztes Jahr zu Beginn der Heizsaison geherrscht haben.

Weltmarkt treibt Preise in die Höhe

02. Oktober 2009 - Völlig überraschend kam am Mittwoch der große Sprung beim Rohölpreis. Entgegen aller Fundamentaldaten wie Nachfrage und wirtschaftlicher Lage, schossen die Notierungen in wenigen Stunden um über 5 % in die Höhe. Sinn machte das nicht und die Vermutung über eine gezielte Spekulation großer Anleger verbreitete sich. Inzwischen zeigen sich aber erste Konsolidierungs-Erscheinungen, der Ölpreis notiert am Vormittag wieder knapp unter 70 US$ pro Barrel.
Der stark gestiegen Ölpreis dieser Woche hat jedoch auch die Heizöl-Notierungen mit in die Höhe gezogen. Aktuell steht der Durchschnittspreis bei knapp über 56 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und liegt damit im Mittel rund 5 % über dem Wert der Vorwoche.
Die Binnennachfrage ist weiterhin auf normalem Niveau. Niedrige Wasserpegel erschweren allerdings zur Zeit den Heizöl-Transport auf den Flüssen, was in einigen südlichen Regionen zu Engpässen und Preisaufschlägen führt. Damit ist der aktuelle Preisanstieg weitestgehend auf den Weltmarkt und seine Turbulenzen zurückzuführen.

Heizölpreis geht wieder zurück

25. September 2009 - Gute Nachrichten für die Verbraucher von Heizöl! Die jüngste Abwärtsbewegung auf dem Rohölmarkt lässt die Heizölpreise spürbar fallen. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt heute bei 53,40 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und damit rund 3,5 % unter dem Niveau der Vorwoche. Da dies ein landesweiter Mittelwert ist, gibt es bereits viele Regionen im Norden und Westen, in denen der Preis sich der Marke von 50 €/100L nähert. Die aktuelle Entwicklung lässt die Aussicht auf einen weiteren Preisrückgang bei Heizöl in der kommenden Woche wahrscheinlich werden. Kurz vor Beginn der Heizperiode lohnt es sich also, die Preisbewegungen genau zu verfolgen, da ein Schnäppchen zur Zeit möglich ist.


Heizöl mit leichten Zuschlägen

18. September 2009 - Das Bild ähnelt dem der letzte Woche. Während am Wochenanfang die Preise erneut unter 54 €/100L fielen, so zogen sie ab Mittwochnachmittag wieder deutlich an. Gewinne an den weltweiten Börsen und der Rückgang der Rohöl-Lagerbestände in den USA sorgten für anziehende Preise. Am heutigen Freitag notiert Heizöl im bundesweiten Durchschnitt bei knapp über 55 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und damit 2 % über dem Wert der Vorwoche. Im Vergleich zum Vorjahr ist Heizöl zur Zeit aber ein Drittel billiger! Die Nachfragesituation ist gleichbleibend aktiv, Lieferengpässe gibt es zur aber Zeit keine. Für die kommende Woche kann insgesamt eine Seitwärtsbewegung erwartet werden, mit leichten Ausschlägen in jede Richtung.

Leichter Anstieg seit Wochenmitte

11. September 2009 - Es war eine Woche, die reichlich Gelegenheit zum günstigen Kauf von Heizöl geboten hat. Zwischenzeitlich fiel der bundesweite Durchschnittspreis unter 54 €/100L. Seit Mitte der Woche ziehen die Notierungen jedoch wieder etwas an, wobei der auf einem Jahreshoch notierende Euro einen deutlicheren Preisanstieg verhinderte. Aktuell liegt der durchschnittliche Preis bei 54,70 €/100L und damit leicht unter dem gestrigen Wert.
Es ist unklar, wie lange die Vorsicht auf dem internationalen Rohölmarkt vorherrschen wird, die große Preissprünge trotz positiver kurzfristiger Indikatoren momentan verhindert. Ein weiterer Anstieg der Heizölpreise ist somit in der nächsten Woche nicht ausgeschlossen, zumal die Nachfrage aufgrund des einsetzenden Herbstes weiter anzieht.

Heizölpreis gibt deutlich nach

04. September 2009 - Diese Woche hat deutliche Rückgänge beim Heizölpreis mit sich gebracht. Mit heute 54,20 €/100L im bundesweiten Durchschnitt (bei einer Bestellmenge von 3000L), liegt das Preisniveau rund 5 % unter dem der Vorwoche. Teils schwere Einbrüche an den Börsen gaben dem Konjunkturpessimismus neue Nahrung und drückten den Ölpreis damit in den Keller. Daran änderten auch gute Fundamentaldaten, wie gesunkene Rohöl-Lagerbestände in den USA, diesmal nichts.
Damit ist der Preis für Heizöl kurz vor Beginn der Heizperiode auf einem sehr attraktiven Niveau. Weitere Rückgänge sind zwar möglich, aber viel Luft nach unten wird es kurzfristig wohl nicht mehr geben. Inzwischen ist aufgrund der Preisentwicklung dieser Woche auch ein spürbarer Anstieg der Nachfrage zu verzeichnen, welche sich zur Zeit aber noch nicht preissteigernd auswirkt.

Heizölpreis ohne Richtung

28. August 2009 - Der Rohölpreis widerstand in dieser Woche weitestgehend einer insgesamt guten Stimmung an den Aktienmärkten und positiven Konjunkturdaten aus Europa und den USA. Erneut verbreitete sich Unbehagen über ein generell überzogenes Preisniveau und das brachte Preiskorrekturen mit sich. Zum Wochenende ziehen die Notierungen jedoch wieder an, angetrieben von neuen guten Konjunkturdaten, vor allem aus den USA. Das  bringt den deutschen Durchschnittspreis für Heizöl letztendlich wieder auf das Niveau der Vorwoche von rund 57,50 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L).
Korrekturen nach unten sind in den letzten Wochen nie von langer Dauer gewesen. Sollten die Preise in der nächsten Woche noch einmal signifikant nachgeben, was durchaus realistisch ist, könnte sich ein günstiger Zeitpunkt für eine Bevorratung auftun, bevor der Herbst mit seiner steigenden Nachfrage die Preise generell anziehen lässt.

Viel Bewegung und wenig Änderung

21. August 2009 - Es war Bewegung in den Heizölpreisen dieser Woche, doch im Endeffekt hat sich nicht viel geändert. Dem spürbaren Rückgang am Anfang der Woche hat der sprunghafte Anstieg der Rohölpreise in der Wochenmitte eine Ende gesetzt. Der Euro konnte insgesamt wieder zulegen und fing so einen Teil der Anstiege auf. Mit heute rund 57,50 €/100L im bundesweiten Durchschnitt liegen die Preise knapp unter dem Niveau der Vorwoche. Korrekturen beim Rohölpreis, die dann auch fallende Heizölpreise mit sich bringen, sind nach wie vor extrem kurzlebig. Wer hier ein Schnäppchen machen will, der muss sich gut informieren und schnell reagieren. Unsere Heizöl-News bieten Ihnen täglich die Möglichkeit, den Überblick über die Entwicklung der Preise zu behalten.


Preisanstieg macht Pause

14. August 2009 - Der Anstieg der Heizölpreise hat diese Woche eine Atempause eingelegt. Wie beim Preis für Rohöl, ist dieser Tage auch beim Heizöl ein Seitwärtstrend zu beobachten. Mit heute durchschnittlich 57,70 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) liegen die Notierungen genau im Wochenmittel. Nach wie vor ist viel Spekulation auch auf dem Heizölmarkt vorhanden, welche die Preise hoch hält. Verglichen mit den Rekordpreisen des letzten Sommers ist das Niveau als günstig zu bezeichnen, auch wenn eine Korrektur nach unten der wirtschaftlichen Realität und der aktuellen Nachfragesituation gerechter werden würde. Ob diese Korrektur noch vor der Saison für den Heizölkauf stattfinden wird, ist jedoch fraglich. Aufgrund der momentan engen Koppelung zwischen Ölpreis und Aktienmärkten ist eine Prognose dazu kaum machbar. In den nächsten Tagen dürfte der Trend jedoch weiterhin seitwärts gerichtet sein.

Preise klettern weiter

07. August 2009 - Die Preise steigen weiter. Die Rohöl-Rallye der vergangenen Woche hat auch das Heizöl hierzulande erneut verteuert. Allein der starke Euro wirkt dem Trend ein wenig entgegen und begrenzt die Preisanstiege, ausgleichen kann er sie jedoch nicht. Der bundesweite Durchschnittspreis legt heute leicht zu, auf aktuell 58,40 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L). Am heutigen Morgen stehen die Preise für Rohöl zwar wieder unter Druck, aber das gestrige neue Jahreshoch von Brent wirkt sich heute noch auf den Heizölmarkt aus.
Die Entwicklung in den kommenden Tagen hängt stark vom Ergebnis des heutigen Arbeitsmarktberichts in den USA ab. Sollten die Arbeitslosenzahlen weiter ansteigen, wie allgemein erwartet wird, ist eine Preiskorrektur wahrscheinlich. Mittelfristig scheint der Trend jedoch weiter aufwärts gerichtet, und mit ihm steigende Heizölpreise.

Heizölpreis gleicht Wochenverluste wieder aus

31. Juli 2009 - Nachdem es so aussah, als ob diese Woche wieder deutlich fallende Heizölpreise mit sich bringen würde, so macht der gestrige Preissprung des Rohöls - im Zuge starker Aktienmärkte - diese Hoffnung heute zunichte. Der Heizölpreis befindet sich aktuell wieder auf dem Niveau vom letzten Freitag, mit bundesweit durchschnittlich knapp unter 56€/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L). Kurz vor der Hochsaison des Heizölkaufs wird ein Schnäppchen damit immer unwahrscheinlicher, wenngleich aufgrund des volatilen Ölmarktes eine endgültige Prognose kaum zu machen ist. Es lohnt sich momentan jedoch, die Entwicklung genau zu verfolgen, um dennoch einen kurzfristigen, günstigen Kurs erwischen zu können.

Börsenentwicklung lässt Preise deutlich anziehen

24. Juli 2009 - Der Heizölpreis in Deutschland zieht weiter an. Der derzeitige Optimismus an den Börsen, ob nun gerechtfertigt oder nicht, treibt seit knapp zwei Wochen den Rohölpreis wieder in die Höhe und mit ihm die Kurse für Heizöl. Der kräftige Preissprung des gestrigen Tages lässt den Durchschnittspreis hierzulande heute auf knapp unter 56 €/100L steigen (bei einer Bestellmenge von 3000L). Daraus ergibt sich Zuwachs von über 7% im Vergleich zum vergangenen Freitag. Das günstige Verhältnis von Euro zu US-Dollar wirkt sich aktuell noch preismildernd aus. Der Trend ist allgemein weiter aufwärts gerichtet. Daher muss in den nächsten Tagen mit weiteren Preissteigerungen gerechnet werden.

Heizölpreis erhöht sich um 2% gegenüber Vorwoche

17. Juli 2009 - Die gestiegenen Lagerbestände für Benzin und Destillate weisen derzeit auf eine schwache Endnachfrage nach Ölprodukten hin. Es ist anzunehmen, dass sich dieses auch auf die  Rohölverarbeitung auswirkt, die sinken dürfte. Da im Gegensatz dazu die Rohölimporte aber gestiegen sind, muss man abwarten, ob gestiegene Lagerbestände ein Zeichen für einen Nachfragerückgang am Ölmarkt sind. Der Öl-Experte Philip Verleger zieht jedoch deutliche Bilanz und erwartet den Ölpreis noch in diesem Jahr bei 20 Dollar. Nach seinen Erwartungen häuft sich bis zum Ende des Jahres ein Rohölüberschuss von 100 Millionen Barrel an. Diese werden weltweite Lagerkapazitäten belasten und den Preis fallen lassen.

Endverbraucher dürften sich seiner Meinung nach also freuen. Derzeit ist davon aber noch nichts zu bemerken. Der bundesweite Durchschnittspreis für Heizöl liegt bei 52,40 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und damit rund 2% über dem Preis der letzten Woche.

Da wir wieder kurz vor der heißen Phase der Heizölkäufe sind und demnach bald von höheren Preisen auszugehen ist, lohnt es sich, jetzt den Markt zu beobachten und bei fallenden Kursen zu kaufen. Oder man zockt, vertraut auf die Meinung des Ölexperten Philip Verleger und wartet ab – aber sicherlich ist dafür auch die Menge Heizöl, die noch im Tank ist, ausschlaggebend.

Heizölpreis fällt spürbar

10. Juli 2009 - Die Preise für Rohöl auf dem Weltmarkt befinden sich zur Zeit im freien Fall. Der Realismus ist in den völlig überbewerteten Erdölsektor zurück gekehrt und hat schließlich deutliche Preiskorrekturen mit sich gebracht. Davon profitieren jetzt auch die Heizölkunden zunehmend. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt heute mit 51,60 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) knapp 7% unter dem Niveau der Vorwoche. Sollte dieser Trend anhalten, sind weitere Preissenkungen nicht ausgeschlossen. Es lohnt sich dieser Tage, den Markt genau zu beobachten, da sich kurz vor Beginn der Hochsaison für den Heizölkauf noch ein Schnäppchen bieten könnte.

Heizöl reagiert gemäßigt auf Turbulenzen

03. Juli 2009 - Eine turbulente Woche, in der der Ölpreis eine seltene Berg- und Talfahrt mit einer Preisspanne von über 10 % absolvierte, geht zuende. Der Heizölmarkt in Deutschland reagierte deutlich stabiler als der Weltmarkt. Die Preissprünge und die Einbrüche kamen nur in abgemilderter Form an. Ein anhaltend starker Euro wirkt sich nach wie vor positiv für die Verbraucher aus. Aktuell notiert Heizöl bei durchschnittlich knapp unter 55 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und damit etwas billiger als am Ende der vergangenen Woche. Ob die Korrekturphase bestand hat und damit weitere Preissenkungen einläutet ist aufgrund der volatilen Lage am Rohölmarkt im Moment jedoch schwer abzuschätzen.

Heizölpreis bleibt stabil

26. Juni 2009 - Die Preisrückgänge auf dem Weltmarkt am Anfang dieser Woche haben den deutschen Heizölpreis, unterstützt vom starken Euro, insgesamt leicht nachgeben lassen. Der kurzfristige Trend ist inzwischen aber wieder aufwärts gerichtet. Der bundesweite Durchschnittspreis steigt heute auf über 56€/100L an, nachdem er seinen Wochentiefpunkt bei knapp über 55 €/100L gefunden hatte. Die Nachfragesituation ist nach wie vor ruhig. Lieferengpässe sind nicht absehbar. Trotz gelegentlicher Korrekturen auf dem Weltmarkt ist ein weiteres Ansteigen der Heizölpreise längerfristig nicht ausgeschlossen. Auch wenn diesen Monat eine relativ stabile Preisspanne zu beobachten war, die sich im nächsten Monat erst einmal fortsetzen dürfte.


Weltmarkt treibt die Preise

19. Juni 2009 - Das Niveau der Heizölpreise ist nahezu unverändert im Vergleich zur Vorwoche. Der bundesweite Durchschnittspreis befindet sich aktuell erneut bei rund 57,50 €/100L. Die Notierungen befinden sich im Würgegriff der Preisentwicklung von Rohöl und Gasöl auf dem Weltmarkt, und dieser Trend ist nach wie vor nach oben gerichtet, trotz gelegentlicher Korrekturen. Vom Binnenmarkt gehen kaum Impulse aus, die Nachfragesituation ist ruhig. Die nachfragebedingten Abschläge sind bereits weitestgehend an die Verbraucher weitergereicht worden, so dass die Preissteigerungen auf dem Weltmarkt meist in vollem Umfang ankommen. So muss auch in der kommenden Woche mit gleich bleibenden bis weiter steigenden Heizölpreisen gerechnet werden.

Preise steigen weiter

12. Juni 2009 - Der Rohölpreis klettert weiter, und mit ihm die Kosten für Heizöl. Euro und US-Dollar stehen zur Zeit in einem relativ stabilen Verhältnis zueinander, so dass Steigerungen direkt durchgegeben werden und kein Ausgleich über einen günstigen Wechselkurs stattfinden kann. Der bundesweite Durchschnittspreis zieht heute noch einmal an und befindet sich bei rund 57,50 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L). Damit bewegt er sich weiter auf das bisherige Jahreshoch vom Januar zu, welches bei knapp 60 €/100L gelegen hat. Dass der Aufwärtsbewegung auf dem Weltmarkt der Atem ausgeht, ist zur Zeit nicht abzusehen. Daher muss mit weiter ansteigenden Notierungen gerechnet werden. Preise unterhalb der 50 €-Marke sind inzwischen unwahrscheinlich.

Heizöl auf 5-Monats-Hoch

05. Juni 2009 - Der Seitwärtstrend scheint gebrochen. Die rasant steigenden Rohölpreise treiben nun auch den deutschen Heizölpreis deutlich in die Höhe. Der aktuelle Durchschnittspreis bewegt sich heute mit rund 56 €/100L wieder um dem Höchststand vom Mittwoch - ein Zuwachs von rund 9 % gegenüber der Vorwoche und der höchste Stand seit Januar. Ein weiteres Ansteigen ist für die kommende Woche nicht auszuschließen, da die aktuelle Rohöl-Rallye sich bisher als recht robust erweist, auch wenn sie realwirtschaftlich betrachtet auf tönernen Füßen steht.

Rohöl-Rallye treibt die Preise

29. Mai 2009 - Die Rallye am Ölmarkt schlägt seit gestern auch auf den Heizöl-Binnenmarkt durch und kommt damit endgültig beim Verbraucher an. Der Durchschnittspreis steigt heute auf deutlich über 52 €/100L. Damit bewegt sich der Preis inzwischen leicht oberhalb des mehrwöchigen Mittels, welches sich der Preisspanne zwischen 50 und 52 Euro eingependelt hatte. Die aktuelle Seitwärtsbewegung bleibt aber dennoch vorerst intakt. Der immer noch starke Euro und die saisonbedingt geringere Nachfrage können die Preisentwicklung auf dem Weltmarkt allerdings nicht mehr abfangen. Eine signifikante Preiskorrektur ist in den nächsten Tagen nicht zu erwarten. Daher muss auch in der kommenden Woche mit gleich bleibenden bis steigenden Heizölpreisen gerechnet werden.

Euro stützt Heizölpreis

22. Mai 2009 - Der Rohölpreis ist weiter angestiegen und hat diese Woche mit deutlich über 62 US$ pro Barrel erneut ein Jahreshoch erreicht. Dass die Heizölpreise in Deutschland nicht ebenfalls signifikant steigen, verhindert zur Zeit allein der extrem starke Euro. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt heute bei rund 51 €/100L und notiert damit so gut wie unverändert zur Vorwoche.
Die Preisspanne für Heizöl hat sich in den letzten Wochen zwischen 50 und 52 Euro eingependelt. Sollte die Öl-Rallye auf dem Weltmarkt jedoch weiter anhalten, sind steigende Notierungen nicht ausgeschlossen. Der Spielraum des Euro nach oben ist begrenzt, und damit seine Wirkung als Preisstabilisator.

Heizölpreise geben leicht nach

15. Mai 2009 - Die Nachfrage-Prognosen dieser Woche haben den Ölpreis von seinem kurzzeitigen Jahreshoch wieder abrücken lassen. Rohöl notiert wieder deutlich unter der Marke von 60 US$ und das ist auch auf dem deutschen Heizölmarkt spürbar. Die Preise geben seit zwei Tagen leicht nach. Der heutige Durchschnittspreis liegt bei rund 51 €/100L und damit einen Euro unter dem Wochenhoch. Nachfrage- und Liefersituation sind weiterhin als normal zu bezeichnen.
Einen Trend für die nächste Woche auszumachen ist zur Zeit schwierig. Preissenkende Faktoren wie die internationale Nachfrage konkurrieren nach wie vor mit einer Spekulationsblase, die sich von der Realwirtschaft abgekoppelt zu haben scheint. Allgemein gilt der Rohölpreis zur Zeit als überbewertet. Welcher Trend sich jedoch letztendlich durchsetzen wird, ist aktuell nicht vorhersagbar.

Deutlicher Preisanstieg

08. Mai 2009 - Der starke Anstieg der Rohölpreise auf dem Weltmarkt wirkt sich inzwischen auch spürbar auf dem Heizöl-Binnenmarkt aus. Die Preise ziehen im Vergleich zur Vorwoche um über 8 % an und befinden sich heute bei durchschnittlich 52 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L). Die Rohöl-Notierungen bewegen sich weiterhin im Bann der Börsen, die ihren Aufwärtstrend fortsetzen können. Das Prinzip Hoffnung treibt die Aktien- und Rohstoffmärkte an, der „reguläre“ Faktor Nachfrage scheint zur Zeit nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Da der Ölpreis sich auf einem Jahreshoch befindet und eine generelle Trendumkehr für den Augenblick nicht abzusehen ist, muss auch in der kommenden Woche mit stabilen bis steigenden Heizölpreisen gerechnet werden.

Heizöl ohne Veränderungen

30. April 2009 - Die Schwankungen am Weltmarkt erreichen den Binnenmarkt für Heizöl dieser Tage nur abgeschwächt. Der bundesweite Durchschnittspreis beträgt heute 48,20 €/100L und zeigt sich damit kaum verändert gegenüber der Vorwoche und den Vortagen. Zum einen verhindert der starke Euro erneut einen spürbaren Anstieg der Preise, indem er die Importe verbilligt. Zum anderen hält die geringere Nachfrage die Preise weiterhin niedrig. Wie beständig dieser Seitwärtstrend sein wird, ist allerdings schwer zu prognostizieren. Die aktuelle Weltmarktlage lässt einen leichten Anstieg der Preise in der nächsten Woche wahrscheinlich werden, auch wenn dieser dann moderat ausfallen dürfte.

Heizöl wird wieder günstiger

24. April 2009 - Gute Nachrichten für Heizölkunden. Auf dem Weltmarkt haben die Preise in dieser Woche leicht nachgegeben. Und dank des Euro, der gegenüber dem US-Dollar in den letzten zwei Tagen deutliche Zuwächse verbuchen konnte, fallen die Notierungen zum Wochenende hin weiter. Der deutsche Durchschnittspreis beträgt heute 48 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L). Der geringeren Nachfrage wegen sinken auch die Gewinnmargen, was sich zusätzlich positiv auf die Preisentwicklung auswirkt. Insgesamt ist es ein guter Kaufzeitpunkt, auch wenn theoretisch noch etwas Spielraum nach unten vorhanden ist.

Preisniveau konstant, Lieferzeiten verkürzen sich

17. April 2009 - Die momentane Stabilität der Ölpreise spiegelt sich auch auf dem deutschen Markt für Heizöl wider. Es gab diese Woche kaum nennenswerte Ausschläge, allein der schwache Euro beeinflusst die Preisentwicklung leicht negativ. Der bundesweite Durchschnittspreis liegt heute bei 50,50 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L). Nach wie vor ist der als Preis günstig zu bezeichnen und ein deutliches Nachgeben in nächster Zeit eher unwahrscheinlich. Für die kommende Woche erwarten wir eine Fortsetzung des Seitwärtstrends. Da sich die Nachfrage auf normalem Frühlings-Niveau befindet, sind die Lieferzeiten inzwischen deutlich kürzer als noch vor ein paar Wochen.

Preise für Heizöl bleiben stabil

08. April 2009 - Der Preis für Heizöl tendiert insgesamt weiter seitwärts, mit gelegentlichen Ausschlägen nach oben und unten, die durch den zur Zeit sehr sprunghaften internationalen Ölmarkt verursacht werden. Durchschnittlich kostet Heizöl heute 50,60 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und bleibt damit im Wochenvergleich nahezu unverändert. Trotz sinkender Nachfrage scheint die Zeit der Tiefpreise vom Februar vorerst vorbei zu sein. Die Schwelle von 50 € wird nur noch selten unterschritten. Die Nachfragesituation verhindert allenfalls einen verstärkten Anstieg der Notierungen. Insgesamt dürfte sich der momentane Seitwärtstrend in der nächsten Woche fortsetzen.

Wir wünschen unseren Kunden schöne Osterfeiertage!

Heizöl nach Einbrüchen wieder im Plus

03. April 2009 - Die starken Zuwächse bei den Rohölpreisen seit Mitte dieser Woche kommen in abgeschwächter Form auch auf dem heimischen Heizölmarkt an. Ein starker Euro und die durch die Jahreszeit bedingte rückläufige Nachfrage verhindern allerdings einen übermäßig starken Anstieg. Der Durchschnittspreis liegt heute bei 50,80 €/100L und notiert damit im Wochenvergleich sogar noch 3,3 Prozent unterhalb des Niveaus vom letzten Freitag, da die Preise am Wochenanfang erst einmal stark eingebrochen sind.
Wie in der letzten Woche auch, bewegt sich der Ölpreis meist parallel zu den Aktienmärkten, an denen zur Zeit eine gute Stimmung herrscht. Somit ist in der kommenden Woche ein weiterer Preisanstieg nicht auszuschließen, wenngleich er moderat ausfallen dürfte.


Heizölpreis legt erneut zu

27. März 2009 - Sehr feste Aktienmärkte haben den Rohölpreis auch diese Woche weiter ansteigen lassen. Insbesondere die Maßnahmen der US-Regierung zur Bewältigung der Finanzkrise haben Hoffnungen geschürt. Allein der US-Dollar litt unter den Ankündigungen des US-Notenbank, da eine starke Inflation durch deren Geldpolitik befürchtet wird. Das mildert die Auswirkungen auf den Binnenmarkt für Heizöl, konnte einen Anstieg der Heizölpreise aber nicht verhindern. Seit Mitte der Woche liegt der durchschnittliche Preis stabil bei 52 €/100L, was einem Zuwachs von knapp 6 % gegenüber der Vorwoche entspricht. Die Nachfrage geht aufgrund des Preisanstiegs etwas zurück. Da ein Ende der Öl-Rallye zur Zeit nicht abzusehen ist, muss in der kommenden Woche mit gleich bleibenden oder leicht steigenden Heizölpreisen gerechnet werden.


Ölrallye lässt Heizölpreis steigen

20. März 2009 - Die Nachricht der Woche war die Ankündigung der US-Notenbank, zusätzlich eine Billion US-Dollar in den Finanzkreislauf zu pumpen. Nach einem ohnehin schon starken Wochenstart lies diese Ankündigung den Ölpreis deutlich über die 50 US$-Marke schnellen. Auch stark gestiegene Lagerbestandsdaten in den USA, ein sonst negativer Indikator, konnten diesen Trend nicht aufhalten. Demzufolge steigen auch die Heizölpreise wieder an, wenngleich der Anstieg durch einen extrem schwachen Dollar deutlich abgefedert wurde. Der aktuelle Durchschnittspreis liegt heute bei knapp 50 €/100L und damit 6,3 % über dem Wochentief. Sollte die Ölrallye auch nächste Woche anhalten, sind weitere Preissteigerungen abzusehen.

Heizöl stabil in unruhigem Ölmarkt

13. März 2009 - Nachdem der Heizölpreis die Woche über in einem stark schwankenden Ölmarkt weitestgehende Stabilität zeigte, konnte er sich dem jüngsten Preissprung dann doch nicht mehr entziehen. Durchschnittlich kostet Heizöl heute bundesweit rund 48 €/100L und liegt damit 4,3 Prozent über dem Wochentief von 46€/100L. Der starke Euro hat einen Teil des Anstiegs auffangen können.
Nach wie vor ist der Preis als günstig zu bezeichnen. Die Kunden nehmen den Vorteil verstärkt wahr und bestellen weiterhin auf Vorrat. So kann es zu für die Jahreszeit ungewöhnlichen langen Lieferzeiten kommen. Für die kommende Woche wird erneut ein genereller Seitwärtstrend bei den Preisen erwartet, mit möglichen Spitzen um die 50€/100L.

Günstiger Preis verstäkt die Nachfrage

06. März 2009 - Trotz der Preissprünge am Rohölmarkt kann sich der Heizölpreis diese Woche auf sehr günstigem Niveau halten. Im Vergleich zum Freitag vergangener Woche hat er um fast 6 % nachgegeben und kostet heute im bundesweiten Durchschnitt 47,10 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) und notiert damit nur minimal über dem Wochentiefpunkt von 47 €/100L. Regionale Unterschiede kommen nach wie vor zur Geltung. Der Preis hält die Nachfrage hoch. Weiterhin wird auf Vorrat gekauft, da eine verstärkte Sensibilisierung aufgrund der extrem großen Preisspannen in den vergangenen zwölf Monate vorhanden ist. Der weitere Trend dürfte seitwärts gerichtet sein, mit leichten Tendenzen nach oben.

Heizöl legt leicht zu

27. Februar 2009 - Nachdem die Woche mit Tiefständen beim Heizölpreis begonnen hatte, ging es ab Mitte der Woche mit den Preisen wieder nach oben. Auslöser dafür ist in erster Linie die kleine Rallye am internationalen Ölmarkt, wo die US-Lagerbestandsdaten Hoffnung auf eine Verbesserung der Nachfragesituation bewirkten. Außerdem präsentiert sich der Euro gegenüber dem US-Dollar weiterhin schwach und sorgt so für erhöhte Importkosten. Mir heute durchschnittlich 49,80 €/100L (bei einer Bestellmenge von 3000L) hat Heizöl im Wochenvergleich zwar um etwas über 3 % zugelegt, aber dennoch ist das Preisniveau immer noch als günstig zu bezeichnen. Dies macht sich auch in erneut ansteigenden Bestellungen bemerkbar. Da sich der Rohölpreis zur Zeit insgesamt sehr volatil präsentiert, ist eine langfristige Tendenz schwer auszumachen. Für die nächste Woche kann aber eine Preisbildung um die Marke von 50 €/100L erwartet werden.


Heizölpreis auf Vierjahres-Tief

20. Februar 2009 – Der Heizölpreis verzeichnete diese Woche deutliche Abschläge und ist so günstig wie seit vier Jahren nicht mehr! Der gestrige Wochentiefstand von 47,50€/100L konnte aufgrund der Ölpreis-Rallye am Donnerstag nicht gehalten werden, aber mit heute durchschnittlich 48,10 €/100L ist der Kurs nach wie vor mehr als attraktiv.
Neben den tagelang fallenden Ölpreisen ist auch das langsame Auslaufen des Wintergeschäfts für die Rückgänge mitverantwortlich. Bemerkenswert sind die Rückgänge im Hinblick auf den zur Zeit schwachen Euro, der den Heizölpreis normalerweise nach oben korrigiert. Obwohl dies noch ein leichtes Potential nach unten vermuten lässt, dürfte der Boden bei der Preisbildung langsam erreicht sein. Zumal die günstigen Preise schon wieder verstärkt Nachkäufe verursachen.

Heizölpreise

Preise (je 100L incl. MwSt.)
vom 04.09.2010, 15:00 Uhr
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PLZStadtPreis
96047Bamberg67.66€
12347Berlin65.26€
33647Bielefeld66.24€
28195Bremen64.45€
01067Dresden66.39€
40239Düsseldorf65.07€
99084Erfurt66.93€
45127Essen65.02€
60487Frankfurt66.29€
18273Güstrow65.77€
20354Hamburg64.72€
30419Hannover65.27€
34117Kassel66.14€
50679Köln/Bonn64.37€
24145Kiel65.45€
04103Leipzig66.45€
90441Nürnberg67.32€
66111Saarbrücken67.51€
54290Trier66.16€
97072Würzburg66.37€
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Heizölpreis-Trend

Veränderung zum Vortag: steigendZu den Charts
Heizölpreis-Entwicklung
(Stand: 03.09.2010)
1 Woche Zu den Charts+1.41%
1 Monat Zu den Charts des letzten Monats-0.31%
3 Monate Zu den Charts der letzten 3 Monate-2.25%
6 Monate Zu den Charts der letzten 6 Monate+6.68%
1 Jahr Zu den Charts des letzten Jahres+24.80%

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