Mittelschwere Nachbeben

29.04.2010

Das Beben an den Finanzmärkten, welches die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands und Portugals durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) ausgelöst hatte, scheint sich ein wenig zu beruhigen. Allerdings geriet gestern auch noch Spanien ins Visier der Analysten von S&P und erlitt ebenfalls eine leichte Herabstufung, allerdings nur von der höchsten auf die zweithöchste Note. Für den Euro bedeutete das dennoch ein neues Jahrestief, auch wenn er sich anschließend davon erholen konnte. Inzwischen mehrt sich die Kritik an der Vorgehensweise und der Marktmacht der überwiegend amerikanischen Ratingagenturen. Zu frisch ist noch die Erinnerung an die unrühmliche Rolle, welche diese beim Kollaps des US-Immobilienmarktes gespielt haben. Die Börsen in Europa stehen als Folge der Ereignisse immer noch unter starkem Druck. Die gestrige Entscheidung der amerikanischen Notenbank Fed, ihren Leitzins auf dem historischen Tiefstand zu belassen, gab zumindest dem Dow Jones am Ende des Tages wieder Auftrieb.Auch auf dem Ölmarkt hat eine leichte Erholung eingesetzt. Nach einem Tagestief von 81,29 US$ pro Barrel am Mittwoch, kann die amerikanische Referenzsorte WTI heute Morgen wieder bis auf 83,15 US$ zulegen. Brent dreht ebenfalls wieder ins Plus und wird zur Stunde mit 86,14 US$ pro Barrel gehandelt. Dabei werden bis jetzt die extrem schwachen US-Lagerbestandsdaten vom Markt ignoriert. Laut American Petroleum Institute und Department of Energy stiegen die Vorräte in ihrer Gesamtheit (Rohöl, Benzin, Destillate) um 3,3 bzw. 3,6 Mio. Barrel an.Auch beim deutschen Heizölpreis geht es wieder aufwärts. Nach einer kurzen Korrektur erreichten die Notierungen gestern im Verlauf des Tages wieder das bisherige Jahreshoch von 69,40 €/100L. Heute muss aufgrund des sehr schwachen Euro mit einem weiteren Anstieg in Richtung 70 €/100L und damit einem neuen Jahreshoch gerechnet werden.

Heizöl-Preisrechner

Laptop Preismail

Die comoil-Preismail

Sie erhalten eine E-Mail mit dem aktuellen Heizölpreis für Ihren Lieferort und Ihre Bestellmenge. Täglich, alle 3 Tage, wöchentlich oder alle 2 Wochen, ganz wie Sie wollen. Einfach mal ausprobieren.

Mehr erfahren

Handy Preisalarm

Der comoil-Preisalarm

Automatisch melden wir uns per E-Mail bei Ihnen, wenn der von Ihnen festgelegte Preisbereich über- bzw. unterschritten wird. Natürlich aktuell und abgestimmt auf Ihren Lieferort und Ihre Bestellmenge.

Mehr erfahren

Der comoil Heizöl Newsletter

Newsletter

Der comoil Heizöl-Newsletter "comoil kompakt" informiert Sie in unregelmäßigen Abständen rund um das Thema Heizöl. "comoil kompakt" ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.

Newsletter abonnieren