Keine Förderkürzung

Saudi-Arabien erteilt Produktionsdrosselung eine Absage. Ölmarkt reagiert mit Abschlägen.

24.02.2016

Nachdem gestern zunächst steigende Ölpreise auch dem Dow Jones wieder auf die Beine geholfen haben, sind die Preise der Leitsorten wieder gefallen. Aktuell kostet Brent 33,35 US-Dollar, 86 Cent weniger als gestern, WTI 30,76 US-Dollar, 1,10 US-Dollar weniger als am Vortag. Grund dafür ist die Äußerung des saudischen Ölministers al Naimi, der nach Angaben des Handelsblattes keine Förderkürzungen in Aussicht stellt, um den Preis zu stabilisieren. Saudi-Arabien wolle keinen "Krieg" gegen die US-amerikanischen Produzenten anzetteln, so al Naimi. Es gehe allerdings um Marktbereinigung.

Diejenigen, die zu teuer produzierten, müssten den Markt verlassen, sagte der Minister. Das wiederum war für die Händler ein mehr als deutliches Zeichen, dass die Rekordproduktion weitergeht - und der Deal zwischen Russland und Saudi-Arabien nicht mehr wert ist als das Papier, auf dem er steht. Der Iran wird demzufolge seine Fördermenge nicht einfrieren, sondern weiter hochfahren. Das Überangebot wird tendenziell also noch steigen - entsprechend bleibt der Druck auf den Ölpreis wie den Heizölpreis auch in den kommenden Monaten hoch.

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