Prognose falsch

API-Zahlen lagen daneben. Lager in den USA füllen sich. Heizöl etwas günstiger.

22.12.2016

Laut Angaben des US-amerikanischen Department of Energy sind die Lagerbestände in den USA in dieser Woche gestiegen. Damit haben die Prognosen des American Petroleum Institute wieder danebengelegen. Um fast vier Millionen Barrel sind die Pegel gestiegen, während das Institut fallende Pegel vorausgesagt hatte. Entsprechend drückt dies etwas auf die Preise: WTI kostet aktuell 53,19 US-Dollar pro Barrel, Brent 55,23 US-Dollar pro Barrel. 

In Libyen wurden zwei wichtige Ölfelder wieder geöffnet, meldet das Handelsblatt. Das Opec-Land darf weiter fördern, da es von der Kürzung ausgenommen ist. Der Heizölpreis wird etwas billiger: 100 Liter kosten im Deutschlandmittel 60,24 Euro (Preis bei Abnahme von 3.000 Litern an eine Verbraucherstelle). Wirtschaftsdaten aus den USA hatten den Euro zwischenzeitlich etwas gestützt. Im Augenblick kostet er weiterhin 1,04 US-Dollar.

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