Die Stimmung bleibt gedrückt

Die stets positiven Kommentare verschiedener OPEC-Mitglieder, die Rohölbestände mit dem neuen Abkommen senken zu können, bleibt wirkungslos.

13.06.2017 | Robby Erkmann

Die Händler und Experten warten weiterhin auf harte und überzeugende Fakten, die den Trend einer nachhaltigen Verringerung der weltweiten Rohölbestände bestätigen. Seit dem OPEC-Meeting und der Verlängerung des Förderabkommens um neun Monate, sind die Rohölpreise in den Keller gerauscht. Vor dem Meeting lagen die Notierungen für WTI nahe der 52 US-Dollar-Marke und die Kurse für Brent lagen über 54 US-Dollar pro Barrel. Dass Saudi-Arabien und Russland die Produktionskürzungen erneut verteidigen und als ausreichend erachten, wird vom Markt neutral aufgenommen. Selbst, dass Saudi-Arabien ankündigte die Rohölexporte um etwa 600.000 B/T zu kürzen zeigt keine Wirkung. Dies ist für Experten eine normale Veränderung, da Saudi-Arabien in den Sommermonaten selber mehr Energie benötigt und der inländische Rohölverbrauch um 700.000 B/T steigt. Die Nachrichtenlage bleibt ansonsten sehr ruhig. Der Markt wartet auf den IEA-Bericht und den OPEC-Monatsreport, die beide morgen veröffentlich werden.

Der heutige durchschnittliche Heizölpreis liegt mit 52,09 Euro pro 100 Liter wieder über 52. Damit stiegen die deutschlandweiten Heizölpreise im Schnitt um ca. 40 Cent. Die Rohölwerte befinden sich heute Morgen ebenfalls höher als gestern. WTI liegt heute Morgen ungefähr 0,5 Prozent höher bei aktuell 46,22 US-Dollar pro Barrel. Ob die 46 US-Dollar-Marke nachhaltig gehalten werden kann ist fraglich. Ausschlaggebend werden die morgen veröffentlichten Monatsberichte von IEA und der OPEC sein. Die Nordseesorte Brent wird derzeit für 48,46 US-Dollar pro Barrel gehandelt und liegt ungefähr 0,4 Prozent über den Vortageswert.

Nigerias Ölindustrie bleibt unzuverlässig

Gab es vor einigen Tagen Berichte, über einen Anstieg der Rohölverlademenge für den Monat Juni von ungefähr 252.000 B/T, ist diese Entwicklung aktuell wieder in Gefahr. Derzeit gibt es ein Leck an einer Pipeline, wodurch fast 205.000 B/T für den Export nicht bereitstehen. Nigeria hoffte, dass die Rohölexporte im Juni auf 1,8 Mio. B/T ansteigen würden. Einmal mehr beweist Nigeria, wie instabil die Rohölförderung ist. Dabei ist Nigeria vom OPEC-Abkommen ausgenommen und könnte viel mehr davon profitieren, wenn die Ölindustrie nachhaltig stabil wachsen könnte.

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