Tiefdruckgebiet nimmt Kurs auf Texas

Dieses Tiefdruckgebiet kann sich laut Experten zu einem Tropensturm oder Hurricane entwickeln. Dieser kann die dortige Ölindustrie stark beeinträchtigen.

24.08.2017 | Robby Erkmann

Das Tiefdruckgebiet wird Harvey gekannt und kann mit aktuellen Wettermodellen nicht genau vorhergesagt werden. Am wahrscheinlichsten ist es allerdings, dass der Sturm sich nach Nordwesten bewegt und auf die texanische Golfküste trifft. Aktuelle Wetterbedingungen und Wassertemperaturen sorgen für gute Bedingungen, in denen eine Intensivierung des Sturms gedeihen kann. Aufgrund dieser Warnung und den ungewissen Verlauf, haben erste Ölunternehmen damit begonnen ihre Ölplattformen zu evakuieren. Sollten die Prognosen stimmen, wird der Sturm aber nur wenige Plattformen treffen und vergleichsweise wenig Schaden an den Offshoreplattformen anrichten.

Würde der Tropensturm zu einem Hurricane hochgestuft werden, wäre dies der erste Hurricane seit 2008 der auf texanischen Boden wüten würde. Regen, Stromausfälle und beeinträchtigter Schiffsverkehr in der texanischen Küstenregion würde die Verladung von Rohöl einschränken. Die Raffinerien müssten wohl auch ihre Produktion drosseln oder ganz stoppen. Gleichzeitig kann die Suche nach neuen Ölquellen am Festland ins Stocken geraten. Wir stark die Probleme durch den Sturm tatsächlich ausfallen werden, zeigen die nächsten Tage. Bis Freitag soll der Sturm die texanische Golfküste erreicht haben.

DOE-Zahlen abermals positiv

Trotz einer leicht gesunkenen Raffinerieauslastung, nahmen die Rohöl- und Benzinbestände ab. Die Bestände bei Rohöl verringerten sich um 3,3 Mio. Barrel. Die Benzinbestände sanken um 1,2 Mio. Barrel. Die geringere Raffinerieauslastung wird von Experten nicht so kritisch gesehen. Die bisherige Auslastungsquote der US-Raffinerien war stets sehr zufriedenstellend. Außerdem beginnt im September die Zeit der Wartungsarbeiten, sodass ohnehin mit einer schwächeren Auslastung bei den Raffineriebetreibern gerechnet wird. Die Rohölimporte stiegen um 0,664 Mio. B/T und setzten die Bestandabbauten bei Rohöl unter Druck, weshalb die Rohölbestandsreduzierung im Bereich der Vorhersagen liegt. Die derzeitige Benzinnachfrage bleibt im Bereich des Vorjahresniveaus und stieg um 0,107 auf 9,629 Mio. B/T an. Bei der Gesamtnachfrage nach Ölprodukten ist ein Rückgang von 0,280 auf 20,678 Mio. B/T zu verzeichnen. Die Gesamtnachfrage bleibt dennoch auf guten Niveau. Die US-Ölproduktion konnte um 26.000 B/T erhöht werden und liegt nun bei 9,53 Mio. B/T. Insgesamt wird der Bericht bullish eingestuft. Doch auf die aktuellen Rohölpreise nehmen die Zahlen bisher wenig Einfluss.

Der durchschnittliche Heizölpreis hat sich im Vergleich zu gestern nicht verändert und liegt daher noch 52,94 Euro pro 100 Liter. Die Rohölnotierungen sind heute fast unverändert zu denen des Vortages. Für ein Barrel WTI muss aktuell 48,37 US-Dollar bezahlt werden. Die Nordseesorte Brent wird für 52,54 US-Dollar pro Barrel gehandelt.

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