Trump-Krise am Finanzmarkt

Die Euphorie der Wirtschaftsexperten scheint schlussendlich verflogen zu sein. Donald Trump wird zur Belastung für die Aktienmärkte in den USA.

19.05.2017 | Robby Erkmann

Doch zu Beginn seiner Amtszeit hoffte man noch, dass Trump die schwächelnden US-Wirtschaft zu alter Stärke führt. Befeuert von angekündigten Steuererleichterungen für Unternehmen und ein staatliches Konjunkturprogramm kannten die Aktienkurse nur den Weg nach oben. Durch diese rosigen Ausblicke waren zahlreiche Wirtschaftsgrößen mit dem Sieg Trumps sichtlich zufrieden. Aber nun wird immer wieder ein Thema diskutiert. Wird Trump einem Amtsenthebungsverfahren unterzogen? Die Trump-Regierung steckt nach nur 4 Monaten in einer tiefen Krise und ausgerechnet Robert Müller wird zum Sonderermittler ernannt. Robert Müller brachte schon den VW-Konzern im Abgasskandal in Schieflage und räumte ohne Scheu auf. Nun hat er vom Vizejustizminister Rosenstein die Erlaubnis, jegliche Verbindungen zwischen der russischen Regierung und Personen mit Verbindung zur Wahlkampagne von Trump zu untersuchen. Trump kann sich auf einen eisenharten und unabhängigen Sonderermittler einstellen, der so leicht nicht nachgibt. Sollte Trump fallen, wären auch seine wirtschaftsfreundlichen Ankündigungen, die ohnehin schon ins Stocken geraten sind, endgültig Geschichte.

Ole Hansen von der Saxo Bank sieht Indizien, dass die Preisrallye an den Ölbörsen vorerst beendet ist, weil die Futures trotz Bestandsabbauten bei Rohöl nicht nach oben getrieben wurden. Technisch wurden die Kurse bis auf die Widerstände der Bereiche GD7 und GD 21 gedrückt. Fallen diese Widerstände ebenfalls, wird der Verkaufsdruck enorm zunehmen und es werden wohl weitere Verluste generiert. Im Zuge der Trump-Krise wird der Euro gegenüber dem Dollar immer stärker. Der Euro wird von der EZB aktuell mit 1,1132 Dollar bewertet. Reisende in den USA dürften sich angesichts des starken Euro freuen.

Die heutigen Heizölpreise haben sich im deutschlandweiten Durchschnittspreis zu gestern leicht verteuert. Die durchschnittlichen Preise liegen damit bei 55,36 Euro pro 100 Liter und haben die gleiche Bewertung wie am Montag dieser Woche erreicht. Ähnlich schwache Preisschwankungen könnte man auch für nächste Woche erwarten, bis am Donnerstag die OPEC-Sitzung abgehalten wird. Dort wird es dann zu einer Entscheidung kommen, welchen Kurs die OPEC- und Nicht-OPEC-Staaten einschlagen werden um das Ölangebot zu verknappen.

Die beiden wichtigsten Rohölsorten WTI und Brent befinden sich aktuell ungefähr 0,7 Prozent im Plus. WTI nähert sich der wichtigen Marke von 50 US-Dollar an und liegt derzeit bei 49,71 US-Dollar pro Barrel. Das Brent wird heute Morgen für 52,85 US-Dollar pro Barrel gehandelt und nimmt die 53-US-Dollar-Marke ins Visier.

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