Trump unterstützt Ausbau der Ölförderung

Donald Trump stellte gestern einen 6-Punkte-Plan für die Energiepolitik vor. Dabei sprach er der Ölindustrie eine bedeutende Rolle zu.

30.06.2017 | Robby Erkmann

Genauer gesagt, plant Trump eine neue Exportpipeline für Ölprodukte nach Mexiko zu errichten, damit die heimische Ölindustrie gestärkt wird. Dadurch sollen die Ölfördergebiete leichtere Absatzmöglichkeiten ihrer Produkte erlangen. Wie der Bau des kostenintensiven Projektes finanziert werden soll, steht allerdings noch nicht fest. An der Küste im Golf von Mexiko sollen weitere Exportterminals erbaut werden. Außerdem will die Regierung neue Offshore Fördergebiete für Öl und Gas freigeben, die von der Obama-Regierung noch verhindert worden waren. Das begünstigt weitere Erschließungsmaßnahmen in Alaska und der US-Ostküste. Analysten erwarten dadurch eine stärkere US-Wirtschaft. Höhere Förderkapazitäten und damit ein größeres Ölangebot wird die Preise an den Weltmärkten weiterhin negativ beeinflussen. Daher wird es für die Ölindustrie kompliziert, die positiven Effekte langfristig aufrecht zu erhalten, da zu niedrige Preise die US-Ölindustrie nicht rentabel arbeiten lassen.

Angesichts dieser Maßnahmen und der bereits stark gestiegenen Ölförderung in Libyen und Nigeria senkt nun auch die Société Générale ihre Preisprognosen für das laufende Jahr. Die Prognose für Brent im dritten Quartal wurde auf 50 US-Dollar gesenkt und für das vierte Quartal auf 52,50 US-Dollar pro Barrel. Damit wurden beide Quartalsprognosen um 7,50 US-Dollar gesenkt. Der Durchschnittspreis auf Jahressicht soll laut Société Générale 52 US-Dollar betragen. Die Prognose für 2018 wird aktuell mit 54,00 US-Dollar angegeben und wurde um 6 US-Dollar nach unten revidiert.

Obwohl die neuen Prognosen deutlich angepasst wurden, haben die Ölpreise, durch die niedrigen Notierungen noch Aufwärtspotential. WTI hat den Widerstand im Bereich der GD21-Marke noch nicht überspringen können. Sollte die Marke nachhaltig übersprungen werden, könnte dies weitere Kurserhöhungen zufolge haben. Andererseits wäre eine Abwärtskorrektur möglich, wenn die Preise den Widerstand nicht durchbrechen können.

Die Rohölpreise sind heute Morgen erholt in den Tag gestartet. Brent wird aktuell für 47,75 US-Dollar gehandelt und liegt einen Prozentpunkt über den Eröffnungskurs. WTI liegt aktuell bei 45,26 US-Dollar pro Barrel und befindet sich ebenfalls fast einen Prozentpunkt über den Einstandskurs. Der durchschnittliche Heizölpreis macht heute wieder einen ordentlichen Sprung nach oben. Mit 52,33 Euro pro 100 Liter, liegt der Durchschnittspreis etwa 1,50 Euro über den Kurs zu Wochenbeginn. Trotzdem bleibt der Heizölpreis auf Jahressicht günstig bewertet.

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