Athen pokert

Hilfspaket für die Griechen läuft aus. Droht Griechenland jetzt die Pleite?

19.06.2015

In Athen ist man sich sicher, gute Vorschläge zu machen. Alleine, der Eurogruppe reichen diese nicht. Das Treffen der EU-Finanzminister in dieser Woche machte wieder deutlich, wie festgefahren die Positionen sind und wie ratlos die Beteiligten vor allem auf Seiten der EU sind. Die Reformvorschläge, die Finanzminister Varoufakis unterbreitet, sind nach Ansicht der EU bestenfalls Reförmchen. Zu mehr aber ist die griechische Regierung nicht bereit. Und die Zeit drängt: Ende Juni läuft das Hilfsprogramm der Europäischen Union aus, Griechenland braucht dann frisches Geld. Ob es das bekommt, ist derzeit mehr als fraglich. Denn auf der Grundlage der aktuellen Reformvorschläge wird es kein Geld geben.

Von "Nervenkrieg" spricht mittlerweile n-tv, es kommt drauf an, wer in diesem Pokerspiel zuerst blinzelt. Erneut hat Minister Varoufakis einen Schuldenerlass ins Gespräch gebracht. Auch Deutschland müsste in diesem Fall auf einen zweistelligen Milliardenbetrag verzichten. Möglicherweise benutzt Athen seine harte Haltung, um die EU in Richtung eines Schuldenerlasses zu drängen. Dies bleibt jedoch ein riskantes Spiel. Denn mit den Geldern, die Athen Ende Juni bekommen könnte, sollte ein IWF-Kredit zurückgezahlt werden. Erhält Griechenland das Geld nicht, wäre es bankrott.

Selbst die USA warnen mittlerweile Griechenland vor seiner harten Haltung. Denn der Schuldenstreit belastet auch die Wirtschaft der Eurozone. Der Euro selbst schwankt je nach Meldung in engen Grenzen zwischen 1,13 und 1,14 US-Dollar. Auftrieb bekam er in dieser Woche immerhin durch die Meldung, dass die US-Fed erneut nur schwammige Aussagen zur erwarteten Zinswende in den USA parat hat. Das bedeutet, die Zinswende kommt, aber es ist ungewiss, wann. Somit wird das Vertrauen von Investoren in den Dollar nicht gestärkt.

In Sachen Ölpreis bleibt alles beim alten: Die Schwankungen in einem engen Band reißen nicht ab, der Preis bricht allerdings auch nicht aus. Das Überangebot könnte sogar steigen, denn Libyens Exporte werden wieder stärker, berichtet das Handelsblatt. Die Folgen des billigen Öls machen sich übrigens auch in Norwegens ölorientierter Exportwirtschaft bemerkbar. Die Zentralbank hat nun den Leitzins gesenkt, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, meldet die FAZ

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