Begrenzte Hoch-Phase

Ölkonzerne verzeichnen Gewinnrückgang. Rückgang auch beim US-Fracking, daraus folgen Verknappungen.

13.02.2015

Der derzeitige Zickzackkurs des Rohölpreises ist nach wie vor der Ausgangssituation geschuldet: hohes Angebot, wenig Nachfrage. Doch es kommt weiter Bewegung in den Markt. Nach wie vor sehen die großen Player wie Total oder BP düstere Wolken am Horizont, die Gewinne der Ölkonzerne gehen zurück. In den USA aber werden Fracking-Vorhaben zurückgefahren. Dies könnte eine kurzfristige Verknappung des Angebotes bewirken, glauben Spekulanten. Aus diesem Grunde stieg der Ölpreis in dieser Woche wieder an. Allerdings werde der Anstieg nur von kurzer Dauer sein, so das Handelsblatt. Erst in der zweiten Jahreshälfte könnte der Ölpreis wieder über 70 Dollar pro Barrel liegen.

Der Einkaufspreis des Rohöls hängt außerdem am Euro-Dollar-Wechselkurs. Mittlerweile hat sich der Euro nach massiven Verlusten gegenüber der US-amerikanischen Währung wieder erholt. Durch den Anleihekauf der EZB flutet diese den Markt weiter mit Geld, was Aktienhändler in Verzückung versetzt: der Dax stieg auf neue Rekorde und erreichte 11.000 Punkte. Entscheidend wird sein, wie die EU sich mit dem klammen Griechenland einigen wird - und wann. Investoren schauen ganz genau hin und entscheiden dann, ob sie weiterhin in dem Mittelmeerland investieren. Immerhin hat die EZB dem Land schon die gelbe Karte gezeigt, griechische Staatsanleihen werden nicht mehr als Sicherheiten akzeptiert.

Das aber führt mittlerweile zu einer regelrechten Notlage der griechischen Banken. Milliarden fließen aus dem Land ab, Geld privater Sparer sowie Investoren. Deshalb habe die EZB ihre Notfallkredite für griechische Banken schon wieder aufgestockt, meldet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Noch aber warten Investoren auf die Verhandlungen zwischen dem griechischen Finanzminister Varoufakis und der Eurogruppe. Die ersten Gespräche waren wegen der Weigerung Griechenlands, eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen, geplatzt. Expertengespräche sollen die Hürden zwischen den Vorstellungen der EU und Griechenlands ausräumen, neue Gespräche sind am kommenden Montag geplant. Dann wird sich zeigen, ob die derzeit abwartende, doch robuste Euro-Währung den Heizölkunden weiter in die Hände spielen kann. Bei einer gütlichen Einigung könnte sie wieder etwas steigen, denn dann kehrt Vertrauen in den Euroraum zurück. Der "Grexit" bleibt weiterhin ein Schreckgespenst.

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