Bessere Stimmung an den Börsen

Entscheidung über Finanzcrash in China lässt Händler aufatmen. Euro kann derzeit keine Auswirkungen auf den Heizölpreis bewirken.

28.06.2013

Die Angst, die noch bei Wochenbeginn die Finanzmärkte im Griff hatte, ist abgewendet, Chinas Zentralbank wird einen Finanzcrash seiner Banken abwenden - Aufatmen bei den Händlern, die schon einen zweiten Crash am Horizont aufziehen sahen, nur diesmal in Fernost. Mit einer positiv gestimmten US-Konjunktur konnten sich die Börsen dann zum Wochenende hin weiter erholen und zogen die Ölpreise mit sich.

Vor allem die OPEC ist derzeit Preistreiber, weniger beim eigenen, als bei Brent- und WTI-Öl: Wie die US-amerikanische Energieagentur EIA mitteilte, soll die Fördermenge von OPEC-Öl im Mai um 300.000 Barrel pro Tag gefallen sein. Das meldet die englische Ausgabe des Wall Street Journal. Das treibt natürlich den Preis der übrigen Öl-Förderer und verteuert damit auch das Heizöl. Deutlich weniger ins Gewicht fallen in dieser Woche die Konfliktherde in Syrien und der Atomstreit mit dem Iran, in dem erst einmal Abwarten angesagt ist.

Der Euro hält sich aktuell wacker über der 1,30-Dollar-Marke, kann aber nichts wesentliches zur Verbilligung von Heizöl beitragen. Zwar kommen auch von der Konjunktur im Euroraum schwach positive Signale, doch deutet hier noch lange nichts darauf hin, dass die Europäische Zentralbank ihre Niedrigzinspolitik in absehbarer Zeit ändern wird, so das Handelsblatt - im Gegensatz zur US-Federal Reserve Bank, die die Anleihenkäufe mittelfristig einstellen wird, falls die Wirtschaft weiter so anspringt wie prognostiziert. Das ist jedoch noch nicht der Fall, weshalb nach Ansicht des Handelsblattes wieder Händler statt in US-Dollar in Euro investieren.

Für Heizölkäufer sind dies insgesamt keine guten Aussichten, die Preise könnten auch kommende Woche wieder einen Schub nach oben erfahren, sofern die Ausgangslage im Großen und Ganzen weiter so positiv für die Märkte bleibt. Davon ist erst einmal auszugehen.

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