Börsen warten auf US-Signale

Drohen den USA Multimilliarden-Dollar-Kürzungen? Zypern, Italien und Spanien weiterhin mit Problemen für Europa.

01.03.2013

Wohin geht die Reise der USA? Diese Frage stellen sich aktuell die Börsenhändler, insbesondere der Ölmarkt. Sollte sich Republikanern und Demokraten hinsichtlich Steuern und Haushalt nicht in letzter Minute einigen – und danach sieht es derzeit nicht aus – greifen Multimilliarden-Dollar-Kürzungen, die automatisch in Kraft treten. Zweierlei könnte in diesem Fall passieren. Die Arbeitslosenquote in den USA wird erneut massiv steigen, die Konjunktur, zuvor mit Obamas teurem Konjunkturpaket angekurbelt, mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder abgewürgt. Für den Ölmarkt bedeutet das, dass die USA weniger Öl bei geringerer Wirtschaftsleistung brauchen werden – er wird sich andere Abnehmer suchen müssen, zumal die USA mittelfristig zu einer Ölgroßmacht durch erhöhte eigene Fördermengen aufsteigen werden. 

Zweiter Knackpunkt: die Schuldenkrise. Europas Sorgenkinder kommen nicht zur Ruhe, Spanien leidet unter einem aufgeblähten Immobilienmarkt, Zyperns Banken unter Geldproblemen, Italien unter einem politischen Patt. Letzteres erweist sich als besonders schwerwiegend, Italien ist die drittgrößte Volkswirtschaft der EU. Dringende Reformen stehen an, um das Land zu sanieren, doch ob sich in absehbarer Zeit, das heißt in den kommenden Wochen, eine handlungsfähige Regierung  bilden kann, steht in den Sternen. Auch hier gibt es keine eindeutigen positiven oder negativen Signale für die Ölmärkte. Nur Deutschland erweist sich derzeit noch als robuster Wirtschaftsmotor der Eurozone, aber auch hier kam er im Dezember bereits ins Stottern.

Den Heizölpreis stören die derzeitigen Unsicherheit jedoch scheinbar wenig, stoisch weist der Pfeil der Preistendenz weiter nach unten – saisonal bedingt, es wird kommende Woche voraussichtlich wärmer werden, aber auch durch die steigende Nachfrage nach Benzin. Traditionell stellen Raffinerien im Frühjahr ihre Produktion von mehr Heizöl auf mehr Kraftstoffe um, was bedeutet, dass der Preis bald wieder steigen dürfte. Die Talsohle ist fast erreicht – wer Heizöl benötigt, sollte nicht mehr all zu lange auf noch günstigere Preise warten. 

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