Hochnervöser Markt

Nigeria mit geriger Ölproduktion. Venezuela mit emensen Problemen.

24.06.2016

Erneut wurde in dieser Woche die hohe Nervosität des Rohölmarktes deutlich: Offenbar geht die Angst vor einer erneuten Ölschwemme erneut um, sobald sich die Ölpreise bei 50 Dollar bewegen. Denn dann könnten auch die Bohrlöcher in den USA für die Förderfirmen wieder attraktiv werden. Die Zinserhöhung in den USA bleibt in weiter Ferne, zu groß sind die derzeitigen Unsicherheiten. Die US-Fed bleibt also bei ihrer sehr vorsichtigen Zinspolitik, um das Wirtschaftswachstum in den USA nicht vorzeitig abzuwürgen. 

Die Lager in den den USA leeren sich jedoch, im Grunde eine Meldung, die die Preise anziehen lassen sollte. Dennoch überwiegt die Skepsis. Nach wie vor kämpfen einige Förderländer wie etwa Nigeria gegen den Produktionsausfall. Dort haben es Rebellen auf die Pipelines abgesehen - sie wollen den Reichtum, den das Öl in das Land spült, besser verteilt sehen und ebenfalls etwas davon abhaben. Mittlerweile produziert Nigeria so wenig Öl wie vor 20 Jahren, berichtet die Frankfurter Rundschau. Präsident Buhari will nun militärisch gegen die Rebellen vorgehen.

Derweil steht Venezuela am Abgrund: Schon lange leidet das Land unter den niedrigen Ölpreisen. Präsident Maduro bekommt die Lage nicht in den Griff, die Inflation ist astronomisch, die politischen Gegner machen mobil. Zu allem Überfluss leidet das Land unter einer Stromknappheit, weil der größte Stausee des Landes nicht mehr genügend Strom produziert. Mittlerweile hat die Lufthansa ihre Flüge nach Venezuela eingestellt, weil die Fluggesellschaft Forderungen in dreistelliger Millionenhöhe an das Land hat, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Das Thema, das die Aktienmärkte derzeit schwer beschäftigt, ist die Diskussion um den Brexit. Sie gilt als eine der Unsicherheiten, die auch die Fed davon abhält, den Leitzins zu erhöhen. Am 23. Juni stimmt Großbritannien darüber ab, ob es die EU verlassen wird oder nicht. Befürworter und Gegner des Brexits halten sich derzeit in den Umfragen die Waage. Dementsprechend negativ sind die Auswirkungen auf die Börse. Dennoch glauben manche, die Angst vor dem Brexit an der Börse sei vorgeschoben. Zum Beispiel der Kolumnist der Wirtschaftswoche. Es gehe vielmehr darum, Risiken abzubauen.

Tatsache ist, dass sich Wirtschaft, Banken und Regierungen weltweit auf einen möglichen Ausstieg Großbritanniens aus der EU vorbereiten - finanziell, rechtlich und diplomatisch. Welche kurzfristigen Auswirkungen ein Brexit auf die Börsen haben wird, ist nicht vorauszusehen. Banker und Finanzexperten weltweit aber haben mögliche Szenarien durchgespielt. Angeblich sind die britische Notenbank sowie die Europäische Zentralbank bereits auf alles vorbereitet und haben Geld zur Seite gelegt. Mehr werden wir alle jedoch erst kommenden Freitag wissen, wenn das Referendum über die Bühne gegangen ist. 

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