Das Überangebot wächst

Weniger Öl-Abnahme durch China, starker Dollar und weiter Indikatoren sorgen für Überangebot.

14.08.2015

Der extreme Tiefstand der Rohölpreise hat nach wie vor das riesige Überangebot als Auslöser. Kommt nun die Sorge um die chinesische Konjunktur hinzu, sinken die Preise weiter. Denn China ist mittlerweile der größte Ölkonsument der Welt. Hinzu kommt, dass der Dollar immer stärker wird. Damit verteuert er Öl außerhalb des Dollar-Währungsraumes. Wird der Leitzins in den USA erhöht, könnten weitere Investoren in den Dollar flüchten und ihn noch weiter pushen. 

Außerdem gebe es Meldungen über Raffinerie-Ausfälle und natürlich die Lageraufbauten in den USA. Dies verstärke die Sorge, dass das ohnehin schon große Überangebot weltweit weiter wächst, so die Schweizer Handelszeitung. Die Sorge ist berechtigt. Denn die Entwicklungen deuten nicht darauf hin, dass sich das Überangebot abschwächen wird. In Kürze beginnt der Iran mit dem Verkauf seiner über Jahre gelagerten Ölmengen auf dem internationalen Markt. Dies könnte zu weiteren Verwerfungen und Abschlägen führen. 

Die Opec hofft indessen darauf, dass sich die weltweite Nachfrage dem Überangebot anpassen wird und sich die Schere schließen wird. Anstalten, das Überangebot selbst zu regulieren, macht sie indes nicht. Nach wie vor soll die Fracking-Industrie in den USA getroffen werden. Das ist noch nicht passiert, obwohl die Bohrstationen dort bereit massiv unter finanziellen Druck geraten sind. Viele mussten schließen. 

Außerdem stehen die Staaten unter Druck, die in hohem Maße von Erdölexporten abhängig sind. Libyen gehört dazu, ebenso Venezuela und Russland. Dort geraten die Staatsfinanzen mächtig unter Druck. In Deutschland dagegen kurbelt der niedrige Ölpreis die Wirtschaft mächtig an. Auch die Heizölverbraucher dürften sich in diesem Jahr über geringere Preise bei der Nachbevorratung freuen. Heizöl ist mittlerweile fast um die Hälfte billiger als noch im vergangenen Jahr. 

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