Der Markt reagiert über

Überangebot an Öl und weniger Abnahmen durch China. Auswirkungen auf den Ölpreis.

28.08.2015

Der Ölpreis, zuletzt rasant in Richtung 40 Dollar pro Barrel unterwegs, hat sich vor dieser Marke noch einmal gefangen. Verantwortlich für den schnellen Preisverfall in den vergangenen Tagen war vor allem die Sorge um die chinesische Wirtschaft. Der größte Ölkonsument der Welt verlor wirtschaftlich an Fahrt. Wenn die Wirtschaft lahmt, benötigt sie folglich weniger Öl - also bleibt das Überangebot nicht nur bestehen, vermuten Experten. Es wird sogar noch größer, wenn China nicht fleißig konsumiert. Zugleich wird der Export chinesischer Waren nach Europa teurer, weil der Euro weiterhin schwach bleibt. Infolgedessen stürzten also die Kurse aus Sorge vor einer schwachen chinesischen Konjunktur. Dennoch haben sich die Investoren Mitte der Woche offenbar wieder eines Besseren besonnen.

Die steigenden Kurse zur Wochenmitte zeigten zum einen, dass die Notfallmaßnahmen der chinesischen Regierung Wirkung zeigen. Die Milliarden, die sie in den Markt pumpt, sowie die niedrigen Leitzinsen zeigten den Investoren, dass die Regierung in Peking das hohe Wirtschaftswachstum mit aller Macht beibehalten möchte. Zum anderen sanken erneut die Pegelstände in den USA. Dort scheint die Konjunktur anzuspringen. Ein höherer Ölverbrauch ist also anzunehmen. Mittel- und langfristig aber wird China nicht mehr zweistellig wachsen, glauben auch Analysten. Das Land gehe in ein gemäßigteres Wachstum über, heißt es bei der "Zeit". 

Dennoch scheinen viele Investoren zu sehr schwarz zu sehen. Die Krise in China sei weit weniger drastisch als es die schnellen Aktienverkäufe dieser Tage Glauben machen. Das schreibt die "Frankfurter Allgemeine". Womöglich also hat der Markt überreagiert. Und das wirkt sich auch auf die Ölpreise aus. Die bleiben aber, gerade zu Beginn der Nachbevorratungszeit, unter Druck. Denn die Tatsache, dass es zu viel Öl gibt und die Weltkonjunktur dieses nicht verarbeiten kann, wird den Preis auch weiterhin niedrig halten. Die Zeit, seine Tanks zu Hause zu füllen, ist allerdings nun angesichts eines Heizölpreises wie seit Jahren nicht mehr gekommen. 

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