Diese Faktoren beeinflussen aktuell den Heizöl- und Rohölpreis

USA möchten Rohölmarkt dominieren. Saudis senken die Förderquote. OPEC Treffen steht bevor. Wirtschaft China wächst wieder.

11.01.2013

Im Laufe dieser Woche schwankte der Heizölpreis wie bereits in der Vorwoche nur geringfügig auf und ab. Eine deutliche Richtungsvorgabe gab es in den ersten beiden Wochen des Jahres nicht.

Auch der Rohölpreis veränderte sich auf Wochensicht nur wenig, Faktoren die für einen steigenden Preis sorgen könnten, wurden durch andere preissenkende Faktoren wieder neutralisiert.

Die wesentlichen Faktoren im Einzelnen:

Die USA wollen bekanntermaßen zum weltgrößten Rohölproduzenten der Weilt werden, um Ihre enorme Binnennachfrage zu befriedigen und die Abhängigkeit von Importen zu senken. Die aktuellsten EIA Daten zeigen nun auch Importrückgänge bei steigenden Förderquoten in den USA.

Wie heute bekannt wurde reagierten die Saudis entsprechend und senkten wiederum ihre Förderquote. Dies mit dem offensichtlichen Ziel, die weltweit zur Verfügung stehende Gesamtrohölmenge annähernd gleich zu halten und so den Preis zu stabilisieren. Insbesondere Saudi-Arabien ist daran gelegen einen Rohölpreis von mehr als 100 $ zu erzielen, vor allem um die Finanzierung des inneren Friedens sicherzustellen.

In der kommenden Woche steht wieder das OPEC Treffen und die Verkündung der Förderquoten an, es bleibt daher abzuwarten ob es von dieser Seite noch weitere Überraschungen gibt.

Chinas Wirtschaft nimmt nicht ganz so überraschend wieder Fahrt auf, was aktuell an ganz anderer Stelle, nämlich bei den Eisenerz-Preisen für heftige Preisschübe und Verknappung sorgt. Auch das, ähnlich der künstlichen Verknappung von Rohöl, ist eher ein Indikator für zukünftig höhere Öl-Preise, denn wenn die chinesische Wirtschafft brummt steigt auch der Bedarf an Energieträgern.

Und dann gab es Anfang des Jahres noch die Nachricht, dass die US-Notenbank  Ihre Anleihekäufe einschränken bzw. beenden wird. Das wiederum ist wieder ein Faktor für eher sinkende Ölpreise.

Es sieht so aus, als würden die Amerikaner den Ölpreis langfristig und mit aller Macht drücken wollen, um die Wirtschaft auf diese Weise anzukurbeln. Auch werden durch niedrige Ölpreise in den USA Unternehmen ins Land gelockt, die einen hohen Energieverbrauch haben. 
Man rechnet aktuell bereits mit Investitionen in Milliardenhöhe, allein aufgrund der Ansage der USA den Preis für Öl langfristig niedrig zu halten bzw. weiter zu senken.

Das Katz und Maus Spiel wird wohl noch eine Zeit lang weitergehen, es wird sich 2013 / 2014 sicher zeigen, wer den längeren Atem hat.

Wir wünschen ein schönes Wochenende.
Ihr Comoil Team

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