Euro-Konjunktur kommt nicht in die Gänge

USA Lager sind voll. Weitere Anbohrung eines Ölfeld im Golf von Mexiko geplant. USA strebt nach Öl-Unabhängigkeit

10.05.2013

Es war eine gute Woche für Aktienhändler. Die Rekordfahrt von DAX und Dow Jones, die den deutschen Aktienindex deutlich über die 8.000er-Marke springen ließ, ist vor allem der weiterhin expansiven Geldpolitik der Notenbanken zu verdanken. Die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank setzte hier ein deutliches Signal. Dies bedeutet aber auch, dass die bisherigen geldpolitischen Maßnahmen im Euroraum nicht auf fruchtbaren Boden fielen. Der Euro bleibt damit weiterhin unter Druck und hat wegen positiver US-Arbeitsmarktdaten erneut verloren - Zukäufe für Heizöl werden damit wieder teurer.

Der Rohölpreis für Brent und WTI selbst schwankt um die 80 Euro pro Barrel, vor allem wegen der preishemmenden Marktsituation aus Überangebot und schwacher Nachfrage im Euroraum. Massive Zukäufe aus den USA sind nicht zu erwarten, dort sind die Lager voll. Zudem meldete die "Welt", dass 2016 ein neues Ölfeld angebohrt werden soll, diesmal von Shell in einer riskanten Tiefe im Golf von Mexiko. Amerikas Streben nach Unabhängigkeit vom Öl des Nahen Ostens geht damit weiter. 

Nur Asien ist und bleibt im Moment energiehungriger und damit bester Kunde für Rohöllieferanten. Lediglich die israelischen Luftangriffe auf Syrien trieben den Ölpreis kurz in die Höhe, allerdings ohne bleibende Nachwirkungen.

Auch die OPEC hat im Augenblick keinen Grund, die Fördermengen zu drosseln, um den Preis auf höherem Niveau zu stabilisieren. Für viele Förderländer ist die 100-Dollar-Marke für die Einnahmen des eigenen Staatshaushalts extrem wichtig, der Preis für den kombinierten OPEC-Basket liegt derzeit jedoch knapp darüber. Damit sinkt der Druck, bei der anstehenden Konferenz der Ölminister die Fördermengen zu diskutieren.

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