EZB senkt Leitzins erneut

Krise in der Ukraine, Kämpfe in Libyen. Einige Faktoren beeinflussen in dieser Woche den Ölpreis.

05.09.2014

In dieser Woche wechselten sich positive und negative Meldungen schnell ab und führten zu einem ständigen Auf und Ab am Ölmarkt. Geopolitische Risiken, die Krise in der Ukraine sowie Kämpfe in Libyen standen schwachen Wirtschaftsdaten aus dem Euroraum und China gegenüber. Jene unterschiedlichen Einflüsse führten dazu, dass die Preiskurve bei Rohöl gelegentlich stark ausschlug - in beide Richtungen. Heizöl wurde damit in dieser Woche zu einer unberechenbareren Größe als sonst, bleibt aber nach wie vor relativ günstig und attraktiv zur Nachbevorratung.

Indessen treffen sich Delegationen der ukrainischen Separatisten und der Regierung in Kiew in Minsk, um über einen Waffenstillstand zu verhandeln. Ein Friedensplan, den der russische Präsident Putin vorgelegt hat, sollte die beiden Konfliktparteien an den Verhandlungstisch bringen. 

Ob weiter investiert wird und der Preis wieder steigt, hängt auch von den US-Lagern ab. Hier wurde ein leichter Lagerrückgang festgestellt. Aber die Investoren warten offenbar ab, berichtet das Handelsblatt. Sie warten auf wichtige Indikatoren zur Wirtschaftslage in den USA, aktuell die Arbeitsmarktdaten. Sie beeinflussen das Verhalten der US-Notenbank, die wiederum mit ihrer Politik die Börse beeinflusst: Gute Daten bedeuten eine nachhaltigere Erholung des Arbeitsmarktes, damit wird ein Erhöhen des Zinssatzes seitens der US-Fed wahrscheinlicher. Investitionen in den Dollar werden attraktiver.

Dies bedeutet auch gleichzeitig eine Schwächung des Euro. Noch kommt die europäische Wirtschaft nicht recht in Schwung, entsprechend drastisch hat am Donnerstag auch die Europäische Zentralbank reagiert. Die Zinssenkung auf 0,05 Prozent ist gleichzeitig auch das Ende der Fahnenstange für diese finanzpolitische Maßnahme - alles, was jetzt noch bleibt, sind Anleihekäufe. Das sind gute Nachrichten für Aktienkäufer, der Aktienmarkt stieg nach dieser Nachricht. Wohin Mario Draghi mit dieser Politik steuert, hat das "Manager Magazin" beschrieben.

Klar ist, dass es auch für die deutsche Wirtschaft eng wird: Sanktionen gegen Russland treffen auch sie und die europäische Dauerkrise führt dazu, dass sich das Land nicht mehr alleine gegen die Rezession stemmen kann, glaubt "Wallstreet Online". Eine europäische Rezession trifft dann auch den Ölmarkt, die Nachfrage könnte sinken. Sofern sich kein anderer Abnehmer findet, China etwa, könnte dies wieder einen verbilligenden Impuls am Ölmarkt setzen.

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