Finales Finale für die Griechen?

Griechenland steckt in der Schuldenkrise und braucht dringend Geld. Auch die Börse zeigt Auswirkungen.

26.06.2015

Die unendliche griechische Schuldengeschichte geht an diesem Samstag wieder in eine finale Runde. Um fällige Kredite bedienen zu können, braucht die Regierung frisches Geld. Ob es dazu kommt, bleibt ungewiss, denn die Geldgeber sind nicht bereit dazu. Zuerst müssen weitere Reformen auf den Tisch. Das Handelsblatt spricht auch davon, dass es von seiten der Geldgeber wenig Entgegenkommen gab. Die Zugeständnisse der Geldgeber sind da, allerdings will Griechenland weiter über einen Schuldenschnitt sprechen. 

Das ewige Hickhack nervt auch die Börse, die zunächst von den griechischen Vorschlägen euphorisiert und von den ständigen Nachverhandlungsrunden schließlich ins Minus gedrückt wurde. Die Skepsis bleibt und zeigte sich auch im Kurs des Euro, der gegenüber dem Dollar an Boden verloren hat. Gegen Wochenende hin aber fing er sich wieder und dümpelt abwartend vor sich hin. Grund dafür waren allerdings nicht nur die Verhandlungen mit Griechenland.

Der US-Dollar ist wiedererstarkt und hat den Druck auf den Eurokurs erhöht. Die Konjunktur in den USA ist zufriedenstellend, alleine die Zinswende lässt noch auf sich warten. Die US-Fed befindet sich auf einer Gratwanderung: Eine Zinswende könnte den Dollar weiter aufwerten und damit US-Exporte verteuern. Dies wiederum würde der Konjunktur einen Dämpfer verpassen. Also beschäftigen sich die Experten der US-Zentralbank mit dem richtigen Zeitpunkt der Zinswende. Alles hängt davon ab, wie sich die Konjunktur nun in den nächsten Monaten entwickelt. Erwartet wird eine Erhöhung des niedrigen Zinssatzes von 0,25 Prozent im dritten oder gar vierten Quartal dieses Jahres. Darüber berichtet ebenfalls das Handelsblatt.

Die Schwankungen des Rohölpreises gehen derweil munter weiter. Daran konnte auch ein erneuter Lagerabbau in den USA nichts ändern. Denn die Verhandlungen mit dem Iran scheinen ebenfalls in eine wichtige Phase einzutreten, berichtet die FAZ. Es geht darum, wie die Sanktionen aufgehoben werden könnten. Tatsache ist, dass der Wegfall weitere Ölexporte auf den internationalen Markt zur Folge hat. Das Überangebot steigt also mittel- bis langfristig, sofern sich an der globalen Konjunktur nichts ändert.

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