Gefahrenpotenzial steigt

Russischer Rubel im Abwärtstrend und Ölverkauf schleppend. USA und Saubi-Arabien hingegen fördern weiterhin.

26.12.2014

Zusätzlich zum fallenden Ölpreis und der niedrigen Inflation beschäftigt dieser Tage ein weiterer Krisenherd den Finanzmarkt: Russland. Dort befindet sich der Rubel derzeit im freien Fall. Eine massive Zinserhöhung der russischen Notenbank hat das Gegenteil bewirkt: Investoren befürchten eine massive Abwertung und flüchten aus der Währung und treten damit eine weitere Abwärtsspirale los. Konzerne, Oligarchen, bringen ihr Geld in Sicherheit und stecken es in Sachwerte. Manche sprechen sogar schon von einer "Todesspirale".

Öl spielt dabei ebenfalls eine zentrale Rolle. Denn die russischen Staatseinnahmen benötigen das Geld aus dem Ölverkauf, und der stagniert, es ist zu viel Öl vorhanden. Und die USA und Saudi-Arabien fördern weiter. Deshalb vermuten Hardliner in Moskau einen Komplott gegen Russland. Dadurch sinkt der Ölpreis nur tiefer und auch Russland bleibt vermehrt auf seinem Exportgut Nummer eins sitzen. Verschwörungstheorien schießen ins Kraut, doch Putin strahlt Zuversicht aus und prognostiziert, dass in zwei Jahren alles wieder vorbei sein wird.

Vorbei ist die Gefahr einer europäischen Deflation indes nicht. Fallen die Ölpreise, fallen auch die Benzinpreise und weitere Preise für Produkte der Industrie. Die Preisfrage lautet nun, ob der fallende Ölpreis die drohende Deflation nun weiter befeuert, wie Wallstreet Online schreibt. Es kommt nun auf die nächste Notenbank an: Die EZB will Anleihen kaufen, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen und Vertrauen zu schaffen. Gelingt ihr das, könnte dies die Verteuerung wieder in Gang bringen. Wenn nicht, droht auch in Deutschland eine Deflation.

Diese wäre laut Aussagen von Bundesbankchef Jens Weidmann aber nicht all zu schlimm, sollten nicht weitere negative Faktoren wie Lohnsenkungen hinzukommen, so der Spiegel. Dennoch ist die Gefahr groß, das wirtschaftliche Plus, von dem Europas Musterknabe Deutschland zehrt, könnte ins Wanken kommen. Für die Verbraucher aber zählt zunächst der günstige Preis. Und der bleibt auch über Weihnachten erst einmal erhalten - für Benzin wie für Heizöl.

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