Gegensätzliche Signale wirken auf Ölpreis ein

OPEC möchte Fördermenge nach oben korrigieren. Devisenmärkte nehmen keinen Einfluss auf den Ölkurs.

15.02.2013

Nach einem rasanten Wochenstart und einem zwischenzeitlichen Hoch bei knapp unterhalb 92 Euro pro 100 Litern Heizöl (Bruttopreis bei Abnahme von 3.000 Litern an eine Lieferstelle) haben sich die Preise zur Wochenmitte hin stabilisiert, zum Wochenende sogar auf leicht fallendem Niveau. Der Winter ist trotz der aktuellen Witterungsverhältnisse für die Heizölbranche so gut wie durchstanden, die Nachfrage derzeit auf einem vergleichsweise verhaltenen Niveau, sofern sich die Kaltfronten in den nächsten Wochen beruhigen.

Gründe für die Konsolidierung des Heizölpreises liegen unter anderem in den gegensätzlichen Signalen, die derzeit aus verschiedenen Richtungen den Markt beeinflussen: Während die OPEC im Hinblick auf eine stabile Wirtschaftslage in Fernost ihre Fördermenge um 0,9 Prozent nach oben korrigieren will, um den Ölhunger Chinas, der Tigerstaaten und Japans zu befriedigen, leiden die westlichen Nationen unter der Schuldenkrise. Das nach unten korrigierte Bruttoinlandsprodukt der EU setzt kaum Maßstäbe für einen erwartbaren Anstieg des Ölbedarfs, im Gegenteil.

Auch die Entwicklung auf den Devisenmärkten trug nicht dazu bei, dass sich der Ölkurs am Wochenende nennenswert änderte. Verzerrt hat sich dagegen deutlich der US-Ölhandel: Um 790.000 Barrel pro Tag  haben die USA von 2011 bis 2012 ihre Rohölproduktion steigern können, die US Energy Information Administration (EIA) sagt allein in diesem Jahr einen Anstieg um 815.000 Barrel auf 7,25 Millionen Barrel pro Tag voraus. Von den Vereinigten Staaten wird also künftig etwas weniger Öl an den Weltmärkten aufgekauft werden, was wiederum Kapazitäten für das energiehungrige Asien frei werden lässt. 

Damit bleibt der Heizölpreis auf einem konsolidierten hohen Niveau. Weitere Prognosen wie die des US-Energieministeriums deuten allerdings auf eine weiter steigende Tendenz hin.

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