Globale Ölsituation derzeit entspannt

Kalter Winter leert Öllager in den USA. Konjunktur in China lahmend.

28.03.2014

Trotz Krimkrise - die Rohstoffhändler und Anleger an den Rohstoffbörsen blicken wieder auf Amerika, um die Stoßrichtung der Ölpreise zu ermitteln. Dort hatten in dieser Woche recht hohe Aufbauten bei den Rohöl-Lagermengen überrascht. Die Lager in Cushing füllen sich laut Bloomberg unermüdlich, während viele Raffinerien in den Wartungsmodus übergehen, bevor die alljährliche Benzinproduktions-Saison beginnt. Heizöl wird demnach etwas teurer werden, doch entscheidend für Deutschland bleiben die Sanktionen gegenüber Russland. Werden die verschärft, könnte dies auch Auswirkungen auf den Brentpreis haben.

Auch China rückt wieder mehr in den Fokus, hier stehen Konjunkturdaten auf dem Plan. Als größte Verbraucher bleiben also die USA und die Volksrepublik das Maß aller Dinge. Während in den Vereinigten Staaten der extrem kalte Winter die Öllager geleert und den Preis getrieben hatte, dämpfte auf der anderen Seite des Pazifiks die lahmende chinesische Konjunktur diesen wieder, meldet "Finanz und Wirtschaft". Entsprechend ist die globale Ölsituation sehr entspannt, trotz Krisen in Förderländern wie Libyen, Irak, Venezuela und trotz der weiter sich dahinschleppenden Atomgespräche mit dem Iran.

Heizöl bleibt deshalb auf einem moderaten Niveau in dieser Woche, in Deutschland wegen eines milden Winters und eines lange starken Euros. Dieser könnte jedoch mittelfristig unter Druck geraten, wenn die US-Fed das Zinsniveau wegen zurückgehender Arbeitslosmeldungen und einer anspringenden Konjunktur wieder anheben wird. Dies könnte dem US-Dollar gegenüber dem Euro deutlichen Aufwind verschaffen, schon jetzt gehen die Investitionen in Gold zurück. Schärfere Sanktionen gegen Russland jedoch würden vor allem den Brentpreis steigen lassen - gestützt wird er durch die aktuellen Sanktionen allemal, meldet das "Handelsblatt".

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