Griechenland zurück im Fokus

Venezuela mit Vorwürfen an die USA. Steht Griechenland vorm Rückzug vom Sparkurs?

02.01.2015

Die Töne im Kampf um Marktanteile werden im neuen Jahr schärfer. Nach Angaben der "Zeit" hat Venezuelas Präsident Maduro den USA vorgeworfen, einen Ölkrieg zu führen, um das Land zu rekolonialisieren. Venezuela gehört zu den größten Ölförderern der Welt, der Staatshaushalt stützt sich auf die Einnahmen aus dem lukrativen Ölgeschäft. Es droht nun der Staatsbankrott. Initiiert hat den Preiskampf aber nicht die USA, sondern die Opec. Allen voran die Saudis setzen darauf, den Fracking-Unternehmen dort einen heftigen Dämpfer zu versetzen. Beide, USA und Saudi-Arabien, fördern jedoch ungerührt weiter Öl und stürzen so Länder mit hoher Abhängigkeit vom Ölhandel wie Venezuela oder Russland, in arge Bedrängnis.

Für den Heizölverbraucher ist der Preiskampf bares Geld wert. Der Ölpreis ist so niedrig wie vor fünf Jahren, und selbst brennende Öllager wie in Libyen dieser Tage schockt die Welt der Rohstoffanalysten wenig, so die FAZ. Experten gehen davon aus, dass diese Niedrigpreisphase noch eine Weile anhalten wird, möglicherweise ein Jahr mit der Aussicht auf Erholung Ende 2015, schreibt das Handelsblatt. Immerhin könnte dies die Konjunktur ankurbeln. Geringere Energiepreise erhöhen die Kaufkraft und den Konsum, Autofahrer und Heizölverbraucher sehen dies bei der Tankabrechnung schwarz auf weiß. 

Derweil bereitet den Investoren wieder Griechenland eine Menge Sorgen. Sollte sich bei den vorgezogenen Wahlen die Linke durchsetzen, droht ein Ausstieg aus dem derzeitigen Sparkurs. Obwohl die EU Griechenland Fortschritte bei seinen von vielen als zu hart angesehenen Reformen bescheinigt, verlangt die Partei Syriza unter Alexis Tsipras einen Schuldenschnitt und will die Bedingungen der EU neu verhandeln. Viele Griechen fürchten wieder eine Verschlechterung der Finanzlage, es kam bereits zu einer Kapitalflucht, so die "Welt". 

Wieder geistert der "Grexit", der Ausstieg aus der Eurozone, als Szenario durch Wirtschaft und Politik. Aussteigen werden jetzt schon viele Investoren aus Griechenland, so das Handelsblatt, denn die Stimmung im Land heizt sich immer weiter auf. Das bekommt auch dem Euro nicht, der somit fällt und noch günstigere Energiepreise im Einkauf verhindert. Der derzeit günstige Heizölpreis bleibt den Vebrauchern jedoch erst einmal erhalten. 

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