Händler hoffen weiter auf expansive Geldpolitik

OPEC-Tagung in Wien ändert nichts an der Fördermenge für Öl. Sorgen aufgrund der Schuldenkrise in Europa.

07.06.2013

Die Rally an den Aktienmärkten legt eine Verschnaufpause ein - amerikanische Händler bleiben unsicher, ob die US-Fed ihre lockere Geldpolitik angesichts zunächst recht guter wirtschaftlicher Aussichten fortsetzen wird. Am Ende der Woche sieht es jedoch so aus, als würde dies weiterhin geschehen, das Wachstum fällt eher bescheiden aus und die Arbeitsmarktdaten geben fiskalpolitisch keinen Grund zur Freude. Dadurch steigt der Dow Jones aktuell wieder - und die Rohölpreise folgen, wenn auch zaghaft, wegen überraschend stark gesunkener Lagerbestände in den USA.

Auch die Fördermengen ändern nichts an dem niedrigen Niveau der Preise, die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat am vergangenen Freitag auf ihrer turnusmäßigen Tagung in Wien diese unverändert bei 30 Millionen Barrel pro Tag belassen, wie das Handelsblatt berichtet. Sorgen bereiten dem Kartell demnach die Schuldenkrise in Europa, das langsame Wirtschaftswachstum und die anhaltend hohe Förderleistung der USA.

Der Euro steht nach den zuletzt mageren Tagen vergangene Woche und Anfang dieser Woche wieder stabil über der Marke von 1,30 US-Dollar, verbilligt damit Heizölkäufe und damit den allgemeinen Heizölpreis in Deutschland. Der Dollar bleibt schwach und zieht damit Investoren von außerhalb des Dollarraumes an - weitere Bewegung könnte heute in den Markt kommen, wenn aktuelle Arbeitsmarktdaten der USA veröffentlicht werden, für Händler ein weiterer Hinweis darauf, ob die Fed weiter Geld in den Markt pumpen wird.

Die schwache Preistendenz des Heizöls nach unten bleibt damit vorerst erhalten. Entscheidend in der kommenden Woche bleibt nach wie vor das Wirtschaftswachstum in den USA und in der Eurozone sowie der anhaltende Bürgerkrieg in Syrien. Weitet dieser sich nicht über die Landesgrenzen aus, bleiben auch die Risikoaufschläge für Öl verhältnismäßig gering.

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