IEA: Markt überraschend gut mit Öl versorgt

Globalen Krisen im Nahen Osten, Ukraine und Nordafrika. Geringe Auswirkungen auf Ölpreis.

15.08.2014

Trotz der geopolitischen Risiken bleibt der Ölpreis verhältnismäßig niedrig. Das hat sich in dieser Woche erneut gezeigt. Steigende Lagerbestände in den USA konnten dem Preis ebenfalls wenig neue Impulse geben, ebensowenig die die globalen Krisen im Nahen Osten, in der Ukraine oder in Nordafrika. Der Grund könnte darin liegen, dass zu viel Öl auf dem Markt vorhanden ist - gut für Verbraucher, die dadurch von günstigeren Preisen profitieren. Denn laut Internationaler Energieagentur ist der Ölmarkt besser versorgt als erwartet, berichtet das Handelsblatt. Die Preise könnten also mittelfristig weiter niedrig bleiben.

Risiken bleiben dennoch: Was derzeit in Libyen geschieht, hat laut Medienberichten die Züge eines beginnenden Bürgerkrieges. Jüngst wurde der Polizeichef von Tripolis ermordet, so Aljazeera. Der Kampf zwischen Islamisten und Anti-Islamisten weitete sich auf die Hauptstadt aus, sodass sogar das Parlament gezwungen war, nach Tobruk auszuweichen. Ob Libyen seine Öllieferungen an den internationalen Markt unter diesen Umständen aufrechterhalten kann, ist derzeit fraglich.

Auch die Ostukraine bleibt ein Fragezeichen auf der Landkarte der Ölinvestoren. Die ukrainische Armee hat ihre Angriffe auf das von Separatisten kontrollierte Donezk ausgeweitet. Dies hat nun möglicherweise die russischen Unterstützer der Separatisten auf den Plan gerufen. Russische Militärfahrzeuge sollen in der Ukraine gesichtet worden sein, meldet der britische Guardian. Und dies, während das Rote Kreuz, Russland und die Ukraine über russische Hilfslieferungen für die Zivilbevölkerung in den umkämpften Gebieten verhandeln. 

Indessen sind ein Großteil der Jesiden-Flüchtlinge im Nordirak in Sicherheit, der "Islamische Staat" bleibt allerdings eine Bedrohung. Noch beansprucht er weiterhin Gebiete im eher ölarmen Norden des Irak. Kurdische Kämpfer, US-Luftwaffe und nun auch die EU versuchen die sunnitischen Dschihadisten aufzuhalten. Auch aus Deutschland sind Lieferungen an die Kurden unterwegs, um sie im Kampf gegen die Islamisten zu unterstützen. Das meldet unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung

Und dennoch, trotz all dieser Risiken ist so viel Öl am Markt vorhanden, dass die eingepreisten Risikoaufschläge nicht zum Tragen kommen. Gut für den Verbraucher, der sich angesichts einer sich verschlechternden Wetterlage mit Brennstoff eindecken kann. Weitere Preisabschläge in der kommenden Woche sind jedoch nicht auszuschließen.

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