Impulsgeber gesucht

Atomverhandlung stehen bevor, Notenbank im Fokus und Opec Konferenz in der kommenden Woche.

21.11.2014

Die Atomverhandlungen im Iran treten offenbar in eine entscheidende Phase ein. Dabei treten die inneren Spannungen zwischen Konservativen und Reformern im schiitisch geprägten Staat immer offener zutage und erschweren den Abschluss, berichtet die "Frankfurter Rundschau". Klar ist: Setzen sich die Reformer durch, könnte das Ergebnis letztlich in einem noch höheren Ölangebot am Markt bestehen. Denn Iran lagert derzeit einen Großteil des geförderten Öls on- und offshore. Sollte also das Embargo aufgehoben werden, wird der Markt mit einem weiteren Preissturz reagieren. Noch mehr Öl verträgt der Markt nicht, ohne dass die Preise wieder abwärts rauschen.

Weiterer wichtiger Impulsgeber derzeit: die Notenbanken. Insbesondere die europäische Notenbank steht bei den Heizölkunden im Fokus, denn ein niedriger Euro  wie derzeit verteuert Importe für Rohöl. Die jüngsten Äußerungen von Zentralbankchef Mario Draghi hingegen lassen kaum Hoffnungen aufkeimen, dass sich der Euro demnächst für Heizölkunden günstig auswirken wird. Vielmehr werde die EZB ihre Geldpolitik weiter lockern. Das teilte Draghi am Freitag mit, näheres hierzu schrieb auch das "Wall Street Journal". Diese Bereitschaft zum Handeln versetzt natürlich die Börsen in Jubelstimmung, die Aussicht auf frisches Geld bleibt. Dagegen stürzte der Euro weiter ab - eine Entwicklung, die sich verselbstständigt, wenn die EZB weiter interveniert. Demzufolge bremst der billige Euro weiterhin den totalen Preisverfall bei Heizöl.

Drittes entscheidendes Moment wird in der kommenden Woche die Konferenz der Opec sein. Es wird nicht erwartet, dass das Kartell seine Fördermenge maßgeblich drosselt, dennoch herrschen Spannungen in der Organisation. Denn der Machtkampf um den Markt, den sich Saudi-Arabien und andere mit den USA liefern, drückt massiv auf die Staatshaushalte anderer Länder. Ob diese sich jedoch mit ihrer Forderung, den Machtkampf zu beenden, durchsetzen können, ist fraglich. Ein Kompromiss könnte in einer mittelfristigen Drosselung mit Termin in den kommenden Monaten liegen, doch auch dies ist pure Spekulation. Denn wer sich letztlich durchsetzt, muss zeigen, dass die Opec trotz der Querelen handlungsfähig bleibt. Gelingt das nicht, wird die Marktmacht des Kartells schwinden. Welchen Einfluss die derzeitige Situation auch auf den aktuellen Energieaktienmarkt hat, beschreibt die "Neue Zürcher Zeitung".

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