In den letzten Tagen des Jahres bleibt alles ruhig

Jahresrückblick zeigt einen stabilen Heizölpreis 2012. Ausblick für 2013 - USA und China wichtige Faktoren.

28.12.2012

Die letzten Handelstage des Jahres verlaufen ziemlich ereignisfrei. Weder gute noch schlechte Nachrichten beeinflussen die Märkte und Börsen. Alles wartet eine Einigung im US-Haushaltsstreit ab, die aber erst in den ersten Januartagen verkündet werden wird.

Im Jahresrückblick war es ein eher ausgeglichenes Jahr für Heizölkunden. Der Preis blieb relativ stabil, die Schwankungsbreite lag bei nur rund 15 Euro, nämlich in etwa zwischen 83,00 € und 97,00 € je 100 Liter.

Wer zwischen Mai und Juli oder zum Jahresende kaufte, kam unterm Strich am besten weg.

Sollte die Weltwirtschaft wieder anziehen - und die Daten aus China und den USA lassen hoffen - dann müssten sich Heizölkunden wohl eher auf steigende Preise in 2013 gefasst machen. Auch ist es aktuell noch nicht absehbar, inwieweit die USA mit Ihren Plänen erneut zum weltweit größten Rohöl-Produzenten aufzusteigen, langfristig den Rohöl-Preis beeinflussen werden.

Man kann jedoch sicher davon ausgehen, dass die USA mit ihrer Strategie den Rohöl-Preis drücken oder zumindest stabil halten wollen. Allerdings haben  die USA dabei auch nur ihren Binnenmarkt im Auge, schon allein deshalb weil der Benzinpreis in den USA zu einem dauerhaft wichtigen Wahlkampfthema geworden ist.

Es ist natürlich dennoch eine gute Frage, ob überhaupt und inwieweit Heizölkunden in Deutschland davon profitieren würden, wenn die USA (die gleichzeitig auch der weltweit größte Erdöl-Importeur sind und noch lange Zeit bleiben werden) mehr Rohöl produzierten.

Es ist jedoch leider relativ sicher davon auszugehen, dass die Effekte höchstens marginal sein werden, eben weil die USA fast doppelt so viel Öl verbrauchen, wie sie produzieren. Auch hat keiner der Exporteure ein Interesse daran, den Ölpreis zu senken, man wird wohl eher an den Förderquoten drehen.

Historisch ist interessant, dass die USA zwischen 1950 und 1974 der weltgrößte Erdöl-Produzent waren um dann 1975 von der damaligen Sowjetunion abgelöst zu werden. Der Wechsel an der Spitze fällt in die Jahre der Ölkrise, Ende 1973. 
Saudi Arabien eroberte erst 1992 den Spitzenplatz und gab diesen erst 2009  wieder an Russland ab um ihn dann 2011 erneut einzunehmen.

Wen das Thema näher interessiert, der findet hier umfassende Tabellen und Zahlen.

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