In der Krise

Komplott, Preiskampf? Mögliche Gründe des Preisverfalls von Rohöl.

17.10.2014

Auch in dieser Woche blieb es dabei: die Rohölpreise blieben auf dem absteigenden Ast. Nicht nur das. Sie jagten von einem Tiefststand zum nächsten. Heizölkunden können wahrscheinlich weiter auf sinkenden Heizölpreise setzen, denn derzeit stehen die Vorzeichen dafür günstig. Noch tiefer würden die Preise durch einen weiteren Anstieg des Euro stürzen, doch danach sieht es im Augenblick nicht aus. Aber was steckt hinter dem stetig fallenden Ölpreis?

Manche vermuten gar ein Komplott, schreibt in diesen Tagen das Handelsblatt. Die Opec scheint sich auf einen Preiskampf einzulassen. Schon vor einigen Wochen haben wir berichtet, dass die Opec die Fördermenge nicht drosseln wird - voraussichtlich erst 2015. Russland bereitet sich angeblich sogar auf einen Ölpreis von 60 Dollar pro Barrel vor. Das allerdings würde den russischen Staatshaushalt arg schröpfen, der vom Ölexport zu großen Teilen abhängt. Manch einer vermutet deshalb eine Verschwörung zwischen den USA und Saudi-Arabien gegen Russland. Andere wiederum glauben, der Preiskampf ziele auf die USA, die wegen ihres Schieferöl-Produktion einst einen wichtigen Absatzmarkt der Opec darstellten. Das schrieb kürzlich die staatliche russische Nachrichtenagentur Ria Novosti.

Die Opec tritt Ende November wieder zusammen. Was sie beschließen wird, ist unklar. Doch auch die Schweizer Handelszeitung geht von einem Preiskampf aus. Es ist nach wie vor zu viel Öl vorhanden, gleichzeitig entwickelt sich die weltweite Konjunktur nur schleppend und die Wirtschaft benötigt weniger Öl als erwartet. Das senkt die Preise. Iran und Irak senken gleichzeitig die Preise, um ihr Öl am Markt loszuschlagen, Venezuela jedoch kann sich das kaum leisten. Deshalb wird die Sitzung Ende November mit großer Spannung erwartet. 

Es geht um die Verteidigung der Marktanteile, denn immer mehr Länder wie Libyen und Angola bringen ihr Öl an den Markt - sogar die USA exportiert schon wieder Öl zum ersten Mal seit langer Zeit. Das ist gut für die Verbraucher, weiß auch Businessweek - Verbraucher wie Heizölkunden, die zu Beginn der kalten Jahreszeit auf extrem geringe Ölpreise hoffen dürfen.

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