In schwieriger Lage

Machtkampf in Libyen. Leitzins in Norwegen bleibt auf einem Rekordtief.

13.05.2016

Die Ölförderländer befinden sich noch immer in einer schwierigen Lage: reichere Länder wie Saudi-Arabien sehen sich einem Abschmelzen ihrer finanziellen Reserven gegenüber, anderen Ländern geht der niedrige Ölpreis schon deutlich mehr an die Substanz. Die noch immer niedrigen Ölpreise führen in vielen Ölförderländern zu Verwerfungen: Laut "Spiegel Online" musste Nigeria seinen Benzinpreis um 70 Prozent erhöhen. Außerdem kam es ein Venezuela zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei: Angeblich verhindere die Regierung Maduro, dass ein Referendum über die Absetzung des Präsidenten ausgezählt wird. Eine Reportage der ARD zeigt derzeit die Lage im Land.

Die Ölproduktion in Libyen wird weiterhin durch den Kampf zweier rivalisierender Regierungen und den sogenannten "Islamischen Staat" erschwert, der seinerseits finanzielle Probleme wegen des niedrigen Ölpreises hat. Dennoch scheint der Terrorstaat seine Machtposition dort auszubauen, so das Hamburger Abendblatt. Seine Anschläge richten sich offenbar auch gegen die Ölproduktion in diesem Land.

Auch das Förderland Norwegen stemmt sich vehement gegen eine Rezession. Die norwegische Notenbank belässt den Leitzins auf Rekordtief. Das meldet derzeit der Wirtschaftsdienst Bloomberg. Derzeit liegt er bei 0,5 Prozent. Der Wohlstand des reichen skandinavischen Landes ist gefährdet, auch wenn ein riesiger Pensionsfonds Gelder überall in der Welt investiert. Denn der Umstand, dass das Land teuer ist, macht es mittlerweile schwierig, Arbeiter anzustellen - denn auch sie sind teuer.

In dieser Woche ist zudem der mächtige Ölminister Saudi-Arabiens, Al-Naimi, entlassen worden. Seinen Posten hat nun der ehemalige Chef des staatlichen Ölfördergiganten Aramco inne. Die Monarchie treibt damit ihren wirtschaftlichen Umbau, weg von der Öl-Abhängigkeit, voran. Dazu gehört auch der Verkauf von Teilen von Aramco und die Auflage eines rekordverdächtigen, riesigen Staatsfonds.

Immerhin geht es der deutschen Industrie gut, sie verzeichnete in dieser Woche einen Zuwachs bei den Auftragszahlen. Positive Nachrichten für die Börse kamen in dieser Woche auch aus Griechenland. Hier hat das Parlament weitere Sparmaßnahmen beschlossen und damit den Weg für mehr Hilfsgelder aus Brüssel freigemacht.

Die Waldbrände in Kanada, die den Ölpreis anfangs der Woche haben steigen lassen, scheinen zum Großteil unter Kontrolle zu sein. Das bedeutet, dass die Produktion von Öl in den betroffenen Regionen bald schon wieder anlaufen könnte. Immerhin waren nach Angaben der Schweizer Handelszeitung eine tägliche Produktion von 2,5 Millionen Barrel pro Tag ausgefallen. Die Zerstörungen jedoch seien geringer als zuvor befürchtet, heißt es dort.

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