Investoren zuversichtlich

Finanzierungen durch Investoren von Fracking-Methode steigen wieder an. Preiskampf hat Auswirkungen auf Fracking-Industrie.

27.02.2015

Nach einer langen Talfahrt hat sich der Ölpreis in dieser Woche wieder leicht berappelt - für Heizölkäufer könnte dies ein Signal sein. Denn die Seitwärtsbewegung des Ölpreises an einigen Tagen dieser Woche könnte sich verstetigen. Die Hoffnung der Investoren, dass sich vor allem wegen der kalten Witterung in den USA etwas an der globalen Nachfrage ändert, ist gegeben. Das schreibt das Wallstreet Journal Online. Der Wind hat sich also schnell gedreht - ob er weiterhin den Ölpreis in positivere Regionen vor sich hertreibt, ist noch nicht sicher. Dennoch sind Investoren zuversichtlich.

Immerhin kaufen diese wieder Fracking-Anleihen, mit denen amerikanische Firmen ihre Bohrvorhaben finanzieren, meldet die Frankfurter Allgemeine. Wie schwierig die Situation für Staaten werden kann, die sich auf einen hohen Ölpreis verlassen, um ihren Haushalt zu finanzieren, zeigt wiederum Wallstreet Online - am Beispiel von Norwegen. Auch in Europa gibt es wirtschaftliche und finanzielle "Opfer" der Ölpreisschwäche. Dagegen beschwören die Chefs der Ölkonzerne Eni und Total einen bald steigenden Ölpreis, einige sogar von 200 Dollar pro Barrel. 

Wohin sich der Preis nun entwickelt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Außerdem bleibt abzuwarten, wie tief der Preiskampf die Fracking-Industrie in den USA getroffen hat. Getroffen wurden aber vor allem Länder wie Russland, Venezuela und Nigeria - Länder, die sich zu einem großen Teil durch ihren Ölexport finanzieren. Der Preiskollaps sorgt allerdings langsam für eine anziehende Nachfrage. Davon ist die Internationale Energieagentur (IEA) überzeugt. Denn ein niedriger Ölpreis zwingt die genannten Länder dazu, ihre Investitionen in die oft staatlich gelenkte Ölindustrie zurückzufahren, so ein Experte auf der Website von Bloomberg.

Dies Sorge für eine neue Balance, denn dadurch würde Öl verknappt und die Preise könnten somit mittelfristig wieder steigen. Die IEA erwartet, dass die Investitionen in Ölproduktion in diesem Jahr um 100 Milliarden US-Dollar sinken werden. Nun hängt es davon ab, inwieweit der globale Energiehunger die sinkende globale Ölmenge übersteigt - und wann dies der Fall sein wird. So lange sollten Heizölkäufer die Kurse auf jeden Fall genau beobachten, um den für sie günstigsten Zeitpunkt zum Nachkauf abzupassen.

Heizöl-Preisrechner

Laptop Preismail

Die comoil-Preismail

Sie erhalten eine E-Mail mit dem aktuellen Heizölpreis für Ihren Lieferort und Ihre Bestellmenge. Täglich, alle 3 Tage, wöchentlich oder alle 2 Wochen, ganz wie Sie wollen. Einfach mal ausprobieren.

Mehr erfahren

Handy Preisalarm

Der comoil-Preisalarm

Automatisch melden wir uns per E-Mail bei Ihnen, wenn der von Ihnen festgelegte Preisbereich über- bzw. unterschritten wird. Natürlich aktuell und abgestimmt auf Ihren Lieferort und Ihre Bestellmenge.

Mehr erfahren

Der comoil Heizöl Newsletter

Newsletter

Der comoil Heizöl-Newsletter "comoil kompakt" informiert Sie in unregelmäßigen Abständen rund um das Thema Heizöl. "comoil kompakt" ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.

Newsletter abonnieren