Keine Entwarnung

Warten auf Neuwahlen in Griechenland. Fracking-Unternehmen mit finanziellen Problemen.

09.01.2015

Seit zwei Tagen scheint sich der Ölpreis zu stabilisieren. Das beflügelt auch die Börsen und lässt sie zu neuen Höhenflügen ansetzen. Mit Schuld daran ist allerdings auch die Erwartung, dass die Europäische Zentralbank bald mit dem Ankauf von Staatsanleihen beginnen könnte. Die Aussicht auf frisches Geld und eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik setzt zwar den Euro weiter unter Druck, treibt aber die Aktienindizes. Dies bestätigt auch das Handelsblatt. Dennoch bleibt die Frage, inwieweit die Abkommen der vergangenen Jahre die wirtschaftlichen und sozialen Probleme in der EU abfedern können. Im Raum stehe weiterhin die Frage, ob die EU zu einer echten Fiskal- und Sozialunion werde, stellt die Süddeutsche fest.

Weiterhin im Fokus bleibt Griechenland. Sämtliche Rettungsmaßnahmen des maroden Staatshaushaltes sind derzeit eingestellt worden, alles wartet auf die Neuwahl in knapp zwei Wochen. Gewinnt das Linksbündnis Syriza, muss wahrscheinlich neu verhandelt werden. Die "Welt" geht davon aus, dass eine Neuverhandlung die Griechen und den Euroraum sechs Monate kosten würden - sechs Monate mehr, die die USA an wirtschaftlichem Vorsprung herausarbeiten könnte. Dort entwickelt sich der Arbeitsmarkt prächtig und die US-Fed wird mit einer Zinserhöhung wahrscheinlich nicht bis Ende 2015 warten. 

Abzuwarten bleibt, wie sich die finanzielle Schieflage vieler Fracking-Unternehmen auf die US-Wirtschaft auswirkt. Das teure Bohren nach Schieferöl verlangt ständig frisches Geld und hinterlässt Schulden im Wert von derzeit 430 Milliarden US-Dollar, meldet das Magazin Plusminus. Wenn diese Blase platzt, gehen nicht nur Tausende Jobs verloren, sondern auch Milliarden-Investitionen. Die Muskelspiele der Opec zeigen dann eine verheerende Wirkung. Schon jetzt stufen Analysten viele Papiere von Fracking-Firmen als Ramschpapiere ein.

Für Heizölverbraucher bleiben diese Zeiten jedoch günstig - der Preis ist so tief wie lange nicht mehr, die Lager können für 56,50 Euro pro 100 Liter (Preis bei Abnahme von 3.000 Litern) gefüllt werden. Der niedrige Ölpreis wirke zudem wie ein Konjunkturprogramm, heißt es - das Erwachen kommt jedoch garantiert. Auf den niedrigen Ölpreis folgt - nach Marktbereinigung, die die Saudis derzeit vehement vorantreiben - erfahrungsgemäß eine Verteuerung. 

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