Keine Kürzungen erwartet

Opec Meeting in Wien steht an. Aufgrund der Konkurrenz in den USA und Kanada werden keine Kürzungen erwartet.

05.06.2015

Die Ölpreise sind vor dem aktuellen Meeting der Opec-Länder in Wien noch einmal gefallen. Es wird nicht erwartet, dass die Staaten, allen voran Saudi-Arabien und neuerdings auch der Irak, ihre Fördermengen kürzen werden. Dies berichtet unter anderem der britische Evening Standard. Der Druck auf den internationalen Ölmarkt soll aufrechterhalten werden, um die Förderung in den USA zu schwächen. Dies geschieht bereits, dennoch ohne durchschlagende Wirkung - die Opec-Staaten benötigen einen langen Atem. 

Dennoch gibt es ständig Meldungen, die zeigen, dass der Preiskampf wirkt. Zum zweiten Mal in Folge hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris ihre Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung Kanadas gesenkt. Das schreibt das Fachblog OilPrice.com. Auch in Kanada wird Fracking betrieben, vor allem aber das Geschäft mit Ölsand wird dort vorangetrieben. Auch darauf hat es der aktuelle Preiskampf abgesehen, denn Kanada gehört mit den USA zu den größten Gewinnern von Marktanteilen im Ölgeschäft in den vergangenen Jahren.

Die Bohraktivitäten in den Vereinigten Staaten und die Ölsandgewinnung in Kanada sind zurückgegangen, bestätigen Experten im Handelsblatt. Die Strategie geht auf, wenn auch zu Lasten der kleineren Opec-Förderländer, die deutlich mehr Geld aus Ölexporten für ihre Staatskasse benötigen als Saudi-Arabien. Trotz der anhaltend hohen Fördermenge wird es dennoch wahrscheinlich keinen neuen Preissturz geben, vermuten Analysten. Demnach bleiben die Preise für Heizöl erst einmal auf dem aktuellen Niveau und schwanken derzeit in einem engen Seitwärts-Band. 

Entscheidend bleibt auch die Situation um das schuldenbeladene Griechenland. Der Verhandlungsmarathon geht weiter. Nach einem langen Gespräch zwischen Kommissionspräsident Juncker, Eurogruppenchef Dijsselbloem und dem griechischen Ministerpräsidenten Tsipras soll dem Land nun doch mehr Zeit verschafft werden. Damit wurde die rasante und von Nervosität geprägte Berg- und Talfahrt des Euro erst einmal gestoppt.

Heizöl-Preisrechner

Laptop Preismail

Die comoil-Preismail

Sie erhalten eine E-Mail mit dem aktuellen Heizölpreis für Ihren Lieferort und Ihre Bestellmenge. Täglich, alle 3 Tage, wöchentlich oder alle 2 Wochen, ganz wie Sie wollen. Einfach mal ausprobieren.

Mehr erfahren

Handy Preisalarm

Der comoil-Preisalarm

Automatisch melden wir uns per E-Mail bei Ihnen, wenn der von Ihnen festgelegte Preisbereich über- bzw. unterschritten wird. Natürlich aktuell und abgestimmt auf Ihren Lieferort und Ihre Bestellmenge.

Mehr erfahren

Der comoil Heizöl Newsletter

Newsletter

Der comoil Heizöl-Newsletter "comoil kompakt" informiert Sie in unregelmäßigen Abständen rund um das Thema Heizöl. "comoil kompakt" ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.

Newsletter abonnieren