Kriegsgefahr abgewendet, aber Markt bleib skeptisch

Sichere Transporte und keine Flächenbrände lassen den Ölpreis sinken. Streik bei libyschen Ölhäfen.

13.09.2013

Nach dem Vorstoß Russlands herrscht erst einmal Aufatmen bei den Ölhändlern: Syrien soll seine Chemiewaffen unter internationale Kontrolle stellen. US-Präsident Obama nahm den Vorschlag an und sogar aus Damaskus kommen positive Signale - der Krieg scheint akut erst einmal vom Tisch. Deshalb sank der Ölpreis in einem gewissen Maße, Transportwege sind kurzfristig sicher, ein Flächenbrand in der Region erst einmal nicht in Sicht. Aber der Markt beobachtet die angehenden Gespräche zwischen den Außenministern Lawrow und Kerry in Genf extrem kritisch, wie Bloomberg berichtet.

Hinzu kommt, dass noch immer kein libysches Öl auf den europäischen Markt fließt, die Ölhäfen werden noch immer bestreikt, doch das scheint vor allem den Investoren zu nützen - würde der Streik beendet, flösse mehr Öl auf einen ohnehin gesättigten Markt, was zu einem Preisrückgang führen würde.

Öl und Heizöl wurden damit erst einmal billiger. Da es kaum weitere Marktimpulse gab, fingen sich die Preise jedoch wieder, nachdem deutlich wurde, dass sich die Öllager in den USA weiter leeren. Dies scheint auch ein Hinweis darauf zu sein, dass die Konjunktur dort wieder anspringt. 

Immerhin können sich die deutschen Heizölverbraucher darüber freuen, dass die Teuerungsrate auf sehr niedrigem Niveau von 1,5 Prozent liegt, wie das Statistische Bundesamt angibt. Daran schuld ist die Teuerungsrate in der Energie: Zwar sind Strom, feste Brennstoffe und Fernwärme teurer geworden, unterm Strich bewirkte allerdings die Verbilligung von leichtem Heizöl, das im August 2013 um 8,1 Prozent günstiger als im August 2012 war, und Kraftstoffen eine nur moderate Inflation.

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