Lage im Irak nicht unter Kontrolle

US-Präsident Obama sorgt für Preissteigerungen am Ölmarkt. Weiterhin Unruhen im Irak und Ostukraine.

20.06.2014

Der Irak kommt weiter nicht zur Ruhe. Der Vorstoß der Islamisten Richtung Bagdad geht wegen nur geringer Erfolge der Regierungsarmee weiter. Mittlerweile steht die US-Regierung unter Zugzwang, will sie die Regierung Maliki nicht fallen lassen: US-Präsident Obama spricht mittlerweile von militärischem Eingreifen, meldet das Handelsblatt, und meint wahrscheinlich Drohnen- und Luftangriffe. Entsprechend nervös gestalten sich die Preise auch am Ölmarkt: Das Risiko steigt, die Preise auch.

Noch immer gibt es offenbar Kämpfe um die größte Ölraffinerie des Landes in Badschi, noch immer haben die irakischen Truppen sie nicht unter Kontrolle. Derweil verstärken US-Diplomaten wie auch Saudis den Druck auf die mehrheitliche schiitische Regierung in Bagdad, so Aljazeera. Die Saudis wollen, dass Maliki dem Terrorismus entgegentritt, doch die Amerikaner verlangen eine Zusammenarbeit von Schiiten und Sunniten. 

Bagdad steht unter Druck von mehreren Seiten. Auch den Ölpreis treibt in der vergangenen Woche nicht nur die Krise im Irak, sondern auch der Konflikt in der Ostukraine. Die Kämpfe dort kommen nicht zur Ruhe. Zudem haben bislang Unbekannte eine Gaspipeline, die Sibirien mit der EU verbindet, angegriffen und gesprengt. Kiew vermutet einen Anschlag der Separatisten. Daneben gibt es Gespräche zwischen dem Präsidenten der Ukraine und Russlands Präsident Putin über einen Waffenstillstand. Dennoch lässt der Kreml derzeit Tausende neuer Soldaten an der ostukrainischen Grenze aufmarschieren - aus Sicherheitsgründen, wie es heißt. Dies meldet die WirtschaftsWoche.

Der Ölpreis bleibt auf hohem Niveau, was die OPEC-Staaten zufriedenstellen dürfte. Ausfälle, die den Irak oder Libyen betreffen, könnten recht schnell kompensiert werden, so die OPEC-Staaten. Ein kompletter Ausfall des Iraks aber dürfte schwer aufzufangen sein.

Heizöl-Preisrechner

Laptop Preismail

Die comoil-Preismail

Sie erhalten eine E-Mail mit dem aktuellen Heizölpreis für Ihren Lieferort und Ihre Bestellmenge. Täglich, alle 3 Tage, wöchentlich oder alle 2 Wochen, ganz wie Sie wollen. Einfach mal ausprobieren.

Mehr erfahren

Handy Preisalarm

Der comoil-Preisalarm

Automatisch melden wir uns per E-Mail bei Ihnen, wenn der von Ihnen festgelegte Preisbereich über- bzw. unterschritten wird. Natürlich aktuell und abgestimmt auf Ihren Lieferort und Ihre Bestellmenge.

Mehr erfahren

Der comoil Heizöl Newsletter

Newsletter

Der comoil Heizöl-Newsletter "comoil kompakt" informiert Sie in unregelmäßigen Abständen rund um das Thema Heizöl. "comoil kompakt" ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.

Newsletter abonnieren