Lichtblick in Libyen

Ausfuhr-Drosselung der OPEC-Länder. Entspannung in Libyen, verhilft Brentpreis.

17.01.2014

Nach einem eher verhaltenen Jahresbeginn ziehen die Heizölpreise derzeit wieder an. Der Wintereinbruch in den USA unterstütz den Rohölpreis, ebenso der gegenüber dem Dollar schwächelnde Euro, der eher preistreibend wirkt - durchgesetzt hat sich am Ende der Woche vor allem der Gedanke bei den Händlern, dass es derzeit genügend Öl am Markt gibt. Entsprechend haben die OPEC-Länder ihre Ausfuhren stark gedrosselt, um den Preis stabil über der wichtigen Marke von 100 Dollar pro Barrel zu halten. Die verfahrene Situation in Libyen scheint sich mehr und mehr zu entspannen, auch das trägt zum Fallen des Brentpreises bei.

Mit welchen Schwierigkeiten Libyen zu kämpfen hat, beschreibt eine Reportage der Financial Times - es geht vor allem um das El Sharara-Ölfeld in Fezzan, das durch libysche Milizen immer wieder in seiner Arbeit gestört wird. Diese Probleme sowie die blockierten Häfen lassen libysches Öl derzeit nur tröpfchenweise aus dem Land. Doch die Verhandlungen zwischen der Regierung in Tripolis und den Protestlern scheinen langsam Früchte zu tragen, was sich auch auf den Preis pro Barrel Brent auswirkt, so Bloomberg.

Die sinkenden Pegel in den US-Lagern beeindrucken den Ölmarkt dennoch wenig - die Händler sind sich sicher, dass die USA auch ohne massive Auslandszukäufe ihren Ölverbrauch stemmen können, zumal die Lagerdaten für Benzin gut aussehen. Schließlich fuhren zu Zeiten der extremen Kälte weniger Fahrzeuge. Mittlerweile hat sich die Wetterlage dort wieder etwas beruhigt. 

Wie das in unseren Breitengraden aussieht, kann noch nicht abgeschätzt werden. Von den arktischen Temperaturen, die derzeit in Skandinavien und Nordrussland herrschen, sind die Mitteleuropäer weit entfernt. Wenn sich die Wetterlage weiter nach Westen verschiebt, könnte uns im kommenden Monat allerdings auch ein Wintereinbruch bevorstehen. Doch noch freuen sich die Deutschen über eine extrem günstig ausfallende Heizperiode.

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