Märkte verfolgen gespannt politische Entwicklungen

Sanierungspläne für drohende Staatspleiten in Zypern und Italien erwartet. Auswirkungen am Ölmarkt durch USA und China.

22.03.2013

Auch in dieser Woche bot sich für Kunden, die ihre Heizöltanks nachbevorraten möchten, ein freundliches Bild: Die Preise sind weiter in einem leichten Sinkflug trotz des anhaltend kühlen Märzwetters. Die Augen der Marktteilnehmer richten sich derzeit jedoch nicht in den Himmel, sondern eher nach Südeuropa, genauer nach Zypern und Italien. Dort wird in diesen Tagen über einen Sanierungsplan zur Rettung vor einer drohenden Staatspleite und über eine neue Regierung verhandelt. Nikosia will eigene Pläne vorlegen, nachdem ein Bittgesuch bei Großinvestor Russland abgeblitzt ist, Rom erwartet mit Spannung die Entscheidung von Staatspräsident Napolitano zur Regierungsbildung. Andere Krisenstaaten wie Spanien finden derzeit kaum statt an den Märkten, die Regierung konnte sich in dieser Woche zu erstaunlich günstigen Zinsen Geld beschaffen, berichtet das Wall Street Journal - ein Hinweis darauf, dass trotz schwacher Wirtschaft Spanien im Moment nicht im Fokus steht.

Im Moment scheinen sich die Akteure nicht zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, der DAX zeigt nur leichte Abwärtstendenzen wegen schlechter Konjunkturaussichten in der Eurozone, ebenso notiert der Euro etwas schwächer. Zwei Fragen beherrschen vor allem den europäischen Markt: Was passiert, wenn Italien weiter politisch gelähmt bleibt und gar Neuwahlen anstehen? Nicht zu sprechen von einer Regierungsbeteiligung des Rechtspopulisten Silvio Berlusconi, dem nicht die Kraft zugesprochen wird, Italien entscheidend zu sanieren. Und könnte die EU einen zypriotischen Rettungsplan ablehnen, die EZB am kommenden Montag den Geldhahn zudrehen? Das wären die Worst-Case-Szenarien, die zu Turbulenzen an den Aktien- und Rohstoffmärkten führen könnten.

Am Ölmarkt zeigen jedoch vor allem US-Lager- und chinesische Konjunkturdaten Auswirkungen, die beide insgesamt eher stabilisierend wirken. Außerdem wollen die USA in diesem Jahr wieder mehr Öl im eigenen Land fördern, die Importe, die beispielsweise an den europäischen Ölmärkten getätigt werden, gehen also tendenziell zurück, was auf die Preise mittel- bis langfristig weiter stabilisierend einwirken wird. 

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