Märkte zeigen sich diese Woche unruhig

Schwankungen beim Heizölpreis nicht in Sicht. Entscheidung über Drosselung der Födermengen durch die OPEC am 31. Mai.

19.04.2013

Der Abwärtstrend beim Heizölpreis scheint zum Ende der Woche erst einmal gestoppt zu sein. Gründe dafür liegen zum einen im stabilen Eurokurs, der Ölzukäufe fördert, zum anderen in den Überlegungen der Organisation erdölexportierender Länder, ihre Fördermenge möglicherweise ein weiteres Mal in diesem Jahr zu drosseln. Endgültige Entscheidungen darüber treffen die Ölminister wahrscheinlich bei ihrem nächsten Treffen am 31. Mai. Derzeit liegt der Preis für ein Barrel unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar - für die OPEC gemeinhin ein Warnsignal.

Erste Hinweise auf eine Erholung des Preises waren an den Rohstoffmärkten bereits am Donnerstag zu bemerken, seither steigt der Handelspreis für Heizöl wieder leicht. Auch die Leitsorten Brent und WTI scheinen ihren Preisverfall zunächst gestoppt zu haben. WTI profitierte von insgesamt leicht gestiegenen Lagerbeständen in den USA. 

Die Aktienmärkte, die in der Regel eng mit den Rohölpreisen verbunden sind, zeigten sich in dieser Woche unstet. Einer regelrechten Achterbahnfahrt zu Beginn der Woche folgt nun am Wochenende eine ruhige Phase, in der vor allem schwache Börsendaten von der Wall Street und stärkere Signale aus Fernost ein uneinheitliches Bild vermitteln: So sind Dow Jones um 0,56 Prozent, der S&P500 um 0,67 Prozent gefallen, während der Nikkei um 0,73 Prozent zugelegt hat - nicht zuletzt durch die Ankündigung der japanischen Notenbank, Milliardenbeträge in Staatsanleihen zu pumpen. Damit heben sich die Werte in den Augen der Börsianer gegenseitig auf - für sie heißt es nun Warten auf neue Unternehmensdaten.

Für alle Heizölverbraucher, die nachtanken müssen, ist derzeit ein guter Zeitpunkt. Große Schwankungen sind erst einmal weiter nicht in Sicht, doch könnten weitere wichtige wirtschaftspolitische Signale vom Treffen der G20-Staaten in der kommenden Woche ausgehen.

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