Markt zuversichtlich trotz aller Krisen

Trotz Krise noch genug Öl am Markt. Händler glauben nicht an starkt steigende Preise.

25.07.2014

Die vergangenen Wochen zeigen deutlich, dass in Sachen Heizöl und vor allem Rohöl trotz anhaltender Krisen genügend Öl am Markt verfügbar ist. Denn trotz der vielfältigen Konflikte im ölreichen Irak, nahe wichtiger Ölrouten im Mittelmeer und entlang wichtiger Energierouten von Russland nach Europa zeigt sich, die Händler sind zuversichtlich. Ihrer Meinung nach ist genügend Öl verfügbar, sodass die Ölpreise nicht exorbitant steigen. Brent fällt sogar nach einem Peak am 23. Juli und schließt damit wieder die Preisschere zum preislich steigenden WTI etwas.

Ein Grund für die Zuversicht: die steigenden Ölproduktion in Libyen. Diese liegt laut Angaben des Libya Herald mittlerweile bei 550.000 Barrel am Tag - eine Verdoppelung der Mengen in den vergangenen Monaten, aber noch immer weit von der Nominalproduktion, die die OPEC angibt. Diese liegt bei 1,4 Millionen Barrel pro Tag. Hinzu kommt der geringer werdende Bedarf an Öl durch den amerikanischen Markt. Fracking und die Ölsandproduktion boomen und machen die USA zunehmend unabhängiger vom Weltmarkt.

Auch die Ukrainekrise bereitet dem Markt offenbar wenig Kopfzerbrechen. Angst, dass die Energieversorgung Europas durch Russland wegen der angedrohten Sanktionen Schaden nehmen könnte, macht sich offenbar niemand. Deshalb bleibt auch dadurch das Preisniveau des Rohöls nahezu unberührt. Dies bestätigt auch ein Bericht des Handelsblattes. Dennoch machen sich beim IWF die Sorge vor dem Abschwung breit. Der Währungsfonds senkte seine globale Wachstumsprognose für 2014, berichtet die "Welt" via Bloomberg Wirtschaftsnachrichten. Außerdem warnt der IWF vor deutlich höheren Ölpreisen durch anhaltende Konflikte im Nahen Osten. Dies ist bislang noch nicht eingetreten. 

Aber auch Libyen bleibt trotz vieler Hoffnungen der Händler weiterhin ein Unruheherd, immer noch gibt es Kämpfe in Bengasi und anderen Landesteilen. Ob das Land ein verlässlicher Lieferant werden kann, hängt nicht zuletzt davon ab, inwieweit die neue Regierung das Land stabilisieren kann. Ihren Haushalt bestreitet die Regierung weitgehend aus den Ölgeschäften. Und das wissen auch die Rebellen.

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