Nachfrage wird anziehen

Treffen der Ölbranche in Texas: Riad klagt über schlechten Leumund von Öl

10.03.2017

Das Treffen der Ölbranche in Texas ist das erste seit den Kürzungen in der Ölförderung der Opec. Die "Welt" berichtet ausführlich. Saudi-Arabien scheint besorgt darüber, dass die Ölbranche schlecht geredet wird angesichts der grünen Technologien in anderen Industriestaaten. Das Land sieht sich und seine Förderstätten dadurch bedroht. Dabei versucht das Königreich sich selbst seit Langem auf eine veränderte Energiepolitik einzustelle. Der saudische Ölgigant Aramco soll teilweise an die Börse, im Land selbst will die Erneuerbare-Energien-Sparte von Aramco Milliarden in Windparks investieren. Weltweit sollen saudische Firmen mehr als 5,5 Milliarden Dollar in Erneuerbare Energien gesteckt haben, so das Magazin Erneuerbare Energien.

Immerhin kann Riad für zumindest eine Weile beruhigt sein: Laut einem Bericht der Internationalen Energieagentur wird die Ölnachfrage weiter anziehen. Es drohe ein hoher Ölpreis, so Oilprice.com. Gute Nachrichten für die Opec, die weiter an ihrer Ölförderkürzung arbeitet. Die Preisentwicklung steht zwar unter dem preistreibenden Einfluss dieses Opec-Abkommens. Doch die Berichte mehren sich, wonach Russland seine Quote erst zu einem geringen Teil erfüllt hat,  hier ist offenbar noch Luft, um die versprochenen 300.000 Barrel pro Tag zu kürzen. Das könnte für Spannungen sorgen und das Abkommen, das bis Mitte des Jahres gilt, gefährden. Produktionsrückgänge sind auch in Libyen wegen der angespannten Lage zu erwarten, obwohl das Land von den Produktionsrückgängen ausgenommen ist. Wieder stehen die Ölverladehäfen im Fokus, so Al Jazeera.

Grund für die Preisrückgänge in dieser Woche waren die erneut starken Lageraufbauten in den USA. Die Voraussagen des API haben sich in dieser Woche deutlich bstätigt: in den US-Lagern verzeichnete das Energieministerium mehr als acht Millionen Barrel Rohöl mehr. Produktseitig sind die Bestände allerdings gefallen. Der Markt bewertete vor allem gestiegene Ölimporte als Verkaufssignal, was die Preise deutlich unter Druck setzte.Produktseitig sind die Bestände allerdings gefallen. Der Markt bewertete vor allem gestiegene Ölimporte als Verkaufssignal, was die Preise deutlich unter Druck setzte.

Weil die EZB die Konjunktur in Europa mittlerweile vorsichtig optimistisch einschätzt, verschaffte sie dem Euro wieder einen Schub. Die Verbraucherpreise steigen, mittlerweile auf 2 Prozent. Dennoch will die EZB am Gelddrucken festhalten, um die Zeit zu überbrücken, bis Europas Reformen greifen. Doch es gab auch kritische Stimmen, die bemängelten, dass EZB-Chef Draghi eine historische Chance verpasst habe, seine ultra-expansive Geldpolitik zurückzunehmen. Die Kritik an der Geldflut vor allem aus Deutschland reißt damit weiterhin nicht ab. Im Dezember hatte die EZB ihr Anleihekaufprogramm bis Ende 2017 verlängert, aber es sollen weniger Milliarden in den Markt fließen als zuvor. Mehr dazu hat das Manager Magazin zusammengestellt.

 

 

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