Öl-Überschuss wird abgebaut

Niedriger Euro hat Auswirkungen auf Roh- und Heizölpreis. Öl-Versorgung weiterhin gegeben.

22.08.2014

Mittlerweile sind die geopolitischen Risiken, die Krisen in den Hintergrund getreten: Die Nachrichtenlage für die Ölmarkt beherrschen nun wieder wirtschaftliche Daten. Konjunkturprognosen und US-Lagerbestände überdecken die Kämpfe im Irak, in der Ukraine und in Israel und Gaza. Insbesondere der Euro rückt in den Fokus, denn der hatte in den vergangenen Tagen überraschend stark nachgegeben.

Nach Angaben der "Welt" liegt das an den Signalen, die die US-Fed weiter aussendet. Sie will die Zügel nicht mehr so stark schleifen lassen wie in den vergangenen Jahren. Stattdessen vertraut sie den Konjunkturdaten in den USA, die einen leichten Aufschwung prognostizieren. Entsprechend könnten die Zinsen wieder steigen, der US-Dollar wird für Anleger attraktiver. Dies bestätigen auch Berichte des Wall Street Journals. Dagegen hält die EZB die Zinsen weiter möglichst niedrig, Anleger aus dem Euro wechseln in den US-Dollar.

Ein niedriger Euro verteuert auch die Importe von Rohöl und Heizöl, ein Grund dafür, warum die Preise letztlich wieder steigen. Dennoch bleibt die Versorgungslage gut, es gibt genügend Öl auf dem Markt, was den Preisauftrieb bremst. Zusätzlich gestützt wird der Preis durch die Lagerabbauten in den USA, die laut Department of Energy um fast fünf Millionen Barrel abnahmen.

Zusätzliche Einflüsse kommen aus Afrika, von wo aus Indien und China in erheblichem Umfang wieder Rohöl liefern lassen. Nigeria habe seinen Ölüberschuss durch diese Order weitgehend abgebaut, sagt der Wirtschaftsdienst Bloomberg. Dies führt dazu, dass auch das weltweite Überangebot an Öl weiter abgebaut wird und die Preise gestützt werden. Für Heizölkunden heißt dass, dass die Talsohle günstiger Preise wohl erst einmal durchschritten ist. Kurzfristig wird Heizöl wieder teurer, auch durch die steigende Nachfrage aufgrund der Witterungsverhältnisse.

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