Ölpreis 2013 zwischen 100 und 150 $ je Barrel

Studie besagt, dass die USA sich unabhängig von Öl-Importen machen wird. Deutschland soll davon profitiert.

18.01.2013

Die USA stehen wie bereits in den vergangenen Wochen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, wenn es um Prognosen bezüglich des Ölpreises geht.

Mittlerweile geben nicht nur die führenden Analysten und Bankhäuser Ihre Meinung bezüglich des Ölpreises ab, sogar der BND mischt sich aktuell in die Diskussion ein.

So berichtete der Spiegel Online gestern über eine Studie des BND bezüglich der strategischen und geopolitischen Bedeutung der verstärkten Ölförderung aus Ölsand und Schiefergestein mit Hilfe von Fracking.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die USA sich noch im laufenden Jahrzehnt weitgehend unabhängig von Öl-Importen machen werden und dadurch auch das Interesse an einer Sicherung der Stabilität und Nachschubwege im nahen Ostern verlieren könnten. Das Nachsehen hätten in dem Fall die großen Volkswirtschaften, die weiterhin auf Öl aus der Region angewiesen sind.

Deutschland würde der Studie nach profitieren, da ein Nachlassen der Rohöl-Nachfrage aus den USA für freie Kapazitäten in vielen Teilen der Welt sorgt. Eine freiere Wahl der Lieferanten und die Möglichkeit die Preise zu drücken wäre das Resultat.

Kurzfristig, also noch im Laufe des Jahres 2013, sehen einige Analysten jedoch auch die Möglichkeit, dass der Rohölpreis 150$ je Barrel erreicht. Die Argumente dafür sind altbekannt, Instabilität im Nahen Osten, Sanktionen gegen den Iran und ein weiterhin steigender Bedarf, der von den aktuellen Fördermengen nicht abgedeckt wird.

Nachdem China den Turnaround nun tatsächlich geschafft zu haben scheint, ist diese Prognose nicht komplett von der Hand zu weisen, im Sommer 2013 könnte es angeblich so weit sein. Offiziell wird jedoch mit anderen Zahlen gerechnet. Die meisten Prognosen rechnen nach wie vor mit Preisstabilität und moderat sinkenden Rohöl-Preisen bis Ende 2013

Quellen: Handelsblatt.comSpiegel.degodmode-trader.de

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