Ölversorgung stabil trotz der Krisenherde

Unruhen in der Ukraine und geplante Waffenruhe zwischen Kiewer Regierungssoldaten und den Separatisten im Osten.

04.07.2014

Die Referenzsorten Brent und WTI sind in dieser Woche trotz vieler globaler Konflikte günstiger geworden. Da wäre zum einen die Ukraine, Gas-Transitland, die nicht zur Ruhe kommt. Nach einer ausgelaufenen Waffenruhe ist nun von einer erneuten Waffenruhe zwischen den Kiewer Regierungssoldaten und den Separatisten im Osten des Landes die Rede. Sorgen um das Gas, das durch das Land geleitet wird, müsse man sich jedoch nicht machen, sagte ein Gazprom-Sprecher. Der russische Staatskonzern werde seine Verträge mit der EU erfüllen und notfalls die Nord Stream Pipeline nutzen. Von dieser Seite droht zunächst keine Gefahr für die Energiereserven in der EU.

Zum anderen festigt Isis im Irak und in Syrien weiter seine Macht. Laut CNN kontrollieren die Kämpfer mittlerweile ein Gebiet, das fast 52.000 Quadratkilometer umfasst - inklusive des größten syrischen Ölfeldes. Dessen Fördermenge von 75.000 Barrel pro Tag sind jedoch zu wenig, um den Weltmarktpreis nachhaltig zu beeinflussen. Dafür müssten die Kämpfer Bagdad erobern oder umrunden, um freien Zugang zu zwei Dritteln der irakischen Ölproduktion im Süden des Landes zu erlangen.

Noch hat die amerikanische Wirtschaft die Nase vorn, was den Ölpreis-Einfluss betrifft. Die guten amerikanischen Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten setzen inzwischen laut Handelsblatt den Euro unter Druck, was Rohölimporte in Europa verteuert. Die Zahlen zeigen jedoch, dass die amerikanische Notenbank mit Niedrigzinspolitik und Anleihenkäufen richtig gelegen hat.

Kurzfristig werden die Preise nun wieder etwas steigen, auch für Heizöl. Doch die Zeiten sind noch günstig, um sich einzudecken, denn der Preis liegt mehr als fünf Prozent unter dem des Vorjahres. Und auch aus Libyen vermelden Medien gute Neuigkeiten, denn dort sind Verladeterminals nach erfolgreichen Verhandlungen mit Rebellen wieder freigegeben worden, so der Libya Herald. Das könnte mittelfristig wieder mehr Brent-Öl auf den Markt spülen und die Preise weiter stabilisieren.

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