Ölpreis ruhig, Devisenmärkte nervös

Kälte in den USA. Unklarheiten über Pipeline in Kanada.

31.01.2014

In dieser Woche gab es wenig Neues zu vermelden, was die Ölpreise in entscheidender Weise beeinflusst hätte. Die Eiseskälte in den USA lässt zwar die Pegel vor allem für Heizöl in den Lagern sinken. Doch dafür hat das Department of Energy errechnet, dass die Rohöltanks sich weiter füllen, zumal die Keystone-Pipeline von den Zentrallagern in Cushing bis hinab zur Golfküste nun planmäßig Öl transportieren kann und den WTI-Handel damit ankurbelt. Wie es mit der Pipeline im Norden Richtung Kanada weitergehen soll, ist jedoch noch unklar - hier soll ein neues Gutachten der US-Regierung her, berichtet Bloomberg (via Business Insider). Das werde den Gegnern und Umweltschützern nicht gefallen.

Auch der Euro lieferte keine entscheidenden Impulse. Zwar stürzte er nicht hart ab, wie manche befürchtet hatten, so das Handelsblatt. Doch das Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft wächst nach Zurückfahren der Anleihenkäufe der Fed, der US-Dollar steigt und setzt die Euro-Währung damit massiv unter Druck. Diese kann somit Ölankäufe aus dem Ausland weniger unterstützen und hat letztlich wenig Einfluss auf den Heizölpreis.

Der steigt weiterhin, nun gemäß Jahreszeit und Außentemperaturen, wenn auch sehr moderat und ist noch immer mehr als sechs Prozent günstiger als im Vergleichszeitraum vor einem Jahr. Nachbevorratung ist demnach immer noch anzuraten. Wichtiger Faktor bleibt allerdings die Finanzkrise in einigen Schwellenländern, die von den Maßnahmen der US-Fed betroffen sind - Brasiliens Währung etwa stürzte um mehr als 20 Prozent ab, Indiens Rupie steht massiv unter Druck, auch die Türkische Lira - Kandidaten, gegen die Spekulanten gerne wetten werden, doch Länder wie die Türkei und Indien haben als Gegenmaßnahme zur Abwertung nun ihre Zinsen massiv erhöht.

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