Ölpreise klaffen auseinander, Heizölpreise moderat

Atomgespräche mit dem Irak wirken sich auf den Ölpreis auf. Weiterhin ausreichend Öl in den USA vorrätig.

29.11.2013

Die Atomgespräche mit dem Iran scheinen fürs erste gut gelaufen zu sein. Diesen Eindruck hatte zu Beginn der Woche auch der Ölmarkt, der die Preise für die Leitsorten hat purzeln lassen. Dann jedoch ging es wieder steil bergauf - die Sanktionen, die gelockert werden sollen, betreffen nicht das iranische Öl. Das bunkert der Staat derweil noch immer überall im Land, um es nach dem Fall dieses Embargos auf den Markt fließen zu lassen. Weil das noch nicht geschieht, haben sich die Leitsortenpreise zunächst wieder erholt.

WTI fällt allerdings im Gegensatz zum Brentpreis weiter, weil die USA derzeit genügend Öl zur Verfügung haben und die derzeitige Produktion inklusive Import noch immer die Nachfrage übersteigen, berichtet das Handelsblatt. Weil sich der Gasölpreis diese Woche weiter nach unten absetzte und der Euro sich stabil über 1,36 US-Dollar hielt, waren dies gute Nachrichten für Heizölkäufer: Der Brennstoff verbilligte sich, und das obwohl mehr verkauft wurde als im vergangenen Jahr. Das meldet das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Nach Erhebungen des Bundesamtes stieg der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im aktuellen Zeitraumvon Januar bis September 2013 gegenüber der Vorjahresperiode um 1,9 Prozent von 80,9 auf 82,5 Millionen Tonnen. Der Absatz von normalem Heizöl erhöhte sich um über 13 Prozent.

Ob das Heizöl in der kommenden Woche weiter günstig bleibt, ist abzuwarten - immerhin verkleinert sich das Zeitfenster für eine Lieferung bis Jahresende immer mehr, bis Weihnachten sind es immerhin nur noch drei Wochen. Der aktuelle Verbrauch aber ist ob der noch moderaten Temperaturen gering, am Markt dürfte also noch jede Menge Brennmaterial vorhanden sein.

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