Ölpreise schwankend, Nikkei belastet

Wenig Rohöleinkäufe an den Börsen lassen Preis für Heizöl sinken. Treffen der OPEC-Ölminister in einer Woche.

24.05.2013

Das Wetter in Deutschland ist kühl und regnerisch und gelegentlich muss noch die Heizung aufgedreht werden - doch das scheint den Heizölpreis derzeit weniger zu beeinflussen als die allgemeine Marktlage. Insgesamt ging es diese Woche eher abwärts mit dem Preis, vor allem wegen unsicherer Akteure an den Börsen.

Die kaufen trotz der weiter expansiven Geldpolitik der USA und guter Konjunkturdaten nicht so viel Rohöl wie erwartet - der Preis für die Sorten Brent und WTI bleibt damit weiter unter Druck und vermag nicht zu steigen. Für Heizöl bedeutet dies auch weiterhin einen eher günstigeren Kurs, der sich diese Woche wieder bestätigte und den Preis für 100 Liter in Städten wie Hamburg unter die 80-Euro-Marke trieb (Preis bei Abnahme von 3.000 Litern an eine Verbraucherstelle). 

Besonders belastet hat diese Woche der Einbruch des japanischen Nikkei-Indexes, der um 1.000 Punkte nachgab, wie das Handelsblatt berichtet. Das Anlegerrisiko hier sei hoch, da die japanische Notenbank noch immer die Gelddruckpressen auf Hochtouren laufen lässt. Mittlerweile steigt der Index wieder an. 

Sorgen könnte auch der Syrien-Konflikt bereiten, der sich auf die Nachbarstaaten ausbreiten könnte. Einer davon, der Irak, gehört zu den größten OPEC-Staaten. Diese blicken wieder mit Sorge auf den Ölpreis, der am Freitag erneut unter die 100-Dollar-Marke rutschte. In einer Woche treffen sich die Ölminister der OPEC-Staaten in Wien, um über Preise und Fördermengen zu beraten - der Ausgang des Treffens wird mit Spannung erwartet. 

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