OPEC atmet auf: Ölpreise steigen wieder

Gerüchte über Senkung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank. Positive Zahlen zu Lagerbeständen und Arbeitsmarkt aus den USA.

26.04.2013

Diese Woche geht mit einem stabilen Aktienmarkt zu Ende, aktuell steigt der DAX an der Frankfurter Börse weiter, obwohl die Konjunkturaussichten in Europa wenig rosig sind - nicht zuletzt dank des Gerüchtes, die Europäische Zentralbank könnte in der kommenden Woche den Leitzins von 0,75 Prozent weiter senken. Von Gewinnmitnahmen ist also an der Börse nichts zu spüren. Die Haltung scheint eher abwartend zu sein, die Börsianer blicken auf die kommende Woche und auf die eintrudelnden Unternehmensberichte, um die Stimmungslage abzuschätzen. Ob es weiterhin bergauf geht und damit auch die Ölpreise teurer werden, entscheidet sich vor allem mit der EZB.

Konkrete positive Zahlen kommen aus den USA. Dort haben in dieser Woche sowohl die insgesamt gesunkenen Lagerbestände als auch gute Arbeitsmarktzahlen zu einem starken Dollar und zu einer Trendwende beim sinkenden Rohölpreis geführt. Zwar sind vor allem die dortigen Benzinvorräte gesunken, aber die Rohstoffmärkte interpretierten dies zu ihren Gunsten als positives Signal für die Preise der Benzinvorprodukte. Mittlerweile sind die Leitsorten Brent und WTI wieder so teuer wie noch vor zehn Tagen.

Der OPEC-Basket, also jener Preis, der sich aus verschiedenen Ölsorten des weltweiten Ölkartells bildet, liegt mittlerweile bei 99,9 US-Dollar und dürfte die wichtige Marke von 100 US-Dollar bald wieder übersprungen haben - eine Marke, die die OPEC dazu veranlassen kann, über eine Drosselung ihrer Fördermenge nachzudenken, um den Preis wieder in die Höhe zu treiben. Dies könnte nun abgewendet sein.

Heizöl nach einem ungewöhnlich kalten März nachzukaufen ist derzeit kaum attraktiv, eine Trendwende ist nicht in Sicht. Rückblickend hat der kalte Vormonat den Raffinerien viel Arbeit beschert: Nach einem Bericht des "Brennstoffspiegels" unter Berufung auf den Mineralölwirtschaftsverband haben die Raffinerien in Deutschland im März 70 Prozent mehr Heizöl produziert als noch im Vorjahr.

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