Opec drosselt Produktion erst 2015

Investoren investieren in Öl und Opec wird Fördermenge 2015 drosseln.

19.09.2014

In dieser Woche bestimmten vor allem charttechnische Aspekte den Ölpreis. Will sagen: Der fallende Ölpreis war ein Signal für Investoren, in den Energieträger zu investieren. Demzufolge stieg der Preis an, weiter getrieben von der Aussage der Opec, die Fördermenge 2015 zu drosseln. Damit reagierte sie auf den zeitweilig unter 100 Dollar pro Barrel gefallenen Preis des Rohöls. Weiterhin bleibt der internationale Markt mit Öl übersättigt. Großabnehmer wie China zeigen angesichts einer geringeren Industrieproduktion wenig Interesse, dem entgegenzuwirken und fleißig einzukaufen, so das Wall Street Journal.

Nach Angaben des Wall Street Journals wollen nun auch Vietnam und Indien in einer Kooperation Ölreserven im südchinesischen Meer ausbeuten, trotz der Einwände des mächtigen Nachbarn China. Hier sind Konflikte vorprogrammiert, da China durch die Bohrungen seine eigenen wirtschaftlichen Interessen gefährdet sieht. Indiens und Vietnams strategische Partnerschaft wäre folgerichtig, da beide seit Längerem im Konflikt mit der Einflusssphäre Chinas liegen.

Heizöl folgt dem Rohöltrend und wird gegen Ende der Woche wieder günstiger. Dem entgegen steht der Euro, der nach wie vor schwach bleibt. Angesichts einer sich erholenden US-Wirtschaft bleibt die US-Notenbank bei ihrer vorsichtigen Strategie, so das Oil and Gas Journal, dennoch rücken höhere Zinsen langfristig immer näher. Das lockt Investoren in den Dollar, die Aktienpreise werden gestützt. Der Euro dagegen wird nicht mehr als lukrative Anlageform angesehen, sein Preis fällt und kurbelt damit die Exporte an. 

Dies wirkt einem noch günstigeren Heizölpreis entgegen. Die Ölschwemme bleibt also erhalten. Verschiedene Faktoren wie bessere wirtschaftliche Aussichten in China und Europa oder gar ein weiterer Produktionsausfall aus Libyen könnte die günstige Lage wieder verschärfen und den Preis steigern. Diese sind jedoch derzeit nicht zu sehen, so dass die Nachbevorratung an Heizöl im Augenblick zu empfehlen ist.

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