Opec-Konferenz im Fokus

Heizölpreis mit Schwankungen. Schieferölindustrie und Fracking bald mit Rückgang?

06.11.2015

Der Ölpreis bleibt auch in dieser Woche extrem volatil - nicht in seiner Höhe der Schwankungen, sondern vielmehr in der Frequenz. Fast jeden Tag änderte er seine Richtung. Das zeigt die Nervosität und Verunsicherung des Marktes, der sich jederzeit auf die kleinsten Nachrichten stürzt und damit ständige Kurswechsel provoziert. Denn die Meldungen lassen nach wie vor keine eindeutige Richtung erkennen, die Meinungen über den Ölpreis in naher und mittelfristiger Zukunft sind sehr unterschiedlich.

Gesichert ist nichts, doch bleibt der Preis auch in den kommenden Tagen mehr oder weniger auf dem gleichen Niveau. Gezielt beobachtet wird derzeit die Opec. Hier entscheidet sich, ob der Ölpreis auch weiterhin niedrig bleibt. Die Rekordfördermengen deuten darauf hin, sofern die US-Schieferölindustrie und das Fracking auf hohem Niveau mithalten kann. Doch erste Anzeichen deuten darauf hin, dass dies wohl nicht mehr lange der Fall sein wird. Sollte sich diese Industrie doch länger der Einflussnahme der Opec widersetzen können, wird es für viele Opec-Länder finanziell eng - auch für Saudi-Arabien.

Auch die Süddeutsche spekuliert, wie lange die US-Schieferölindustrie mit diesem Ölpreis klarkommt - länger als gedacht, länger als befürchtet aus Sicht der Opec. Deshalb rückt die nächste Opec-Konferenz am 4. Dezember in den Fokus des Marktes, nachdem sich die Opec mit anderen Nicht-Opec-Ländern wie Russland kürzlich nicht hatte auf eine einheitliche Strategie einigen können. Auch in Europa kommen die Einschläge näher, immer mehr Unternehmen geraten in Schwierigkeiten. So auch der österreichische Konzern OMV, wie das Handelsblatt nun berichtet.

Doch auch die amerikanischen Firmen leiden, vor allem die Schieferölindustrie, wie ein Bericht des Economist nachzeichnet. Es geht vor allem um Schulden und eine Förderung, die die Kosten nicht mehr deckt. Derweil suchen viele andere Firmen ihr Heil in der Flucht nach vorne - in M&A-Aktivitäten. Shell zum Beispiel, die nach Angaben des britischen Telegraph durch eine Fusion wieder profitabler werden wollen. Der Konsolidierungsprozess in der Branche, der bereits angekündigt war, hat längst begonnen.

Für den Heizölkunden ändert sich jedoch akut nichts. Es bleibt jedoch wichtig, die Preise täglich im Auge zu behalten, denn die derzeit günstige Preislage und die erstaunlich milde Witterung wiegen die Kunden in einer trügerischen Sicherheit. Ob zumindest der günstige Preis in den kommenden Wochen so bleiben wird, ist weiterhin unsicher. 

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